Ehepaar will in der gleichen Firma arbeiten, Chef hat Angst vor Streit.

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Dem Chef mal folgendes sagen:

Ein Gutteil der Ehen findet sich unter Arbeitskollegen... will er, wenn 2 Kollegen sich finden und heiraten, dann einen der beiden kündigen?

Er soll die zwei so einsetzen, dass sie nicht direkt miteinander zu tun haben, ev verschiedene Abteilungen, und gut ist.

Ich würde den Chef fragen, ob er die Frau einstellen würde, wenn er nicht wüßte, daß sie die Ehefrau des Mitarbeiters ist. Wenn er mit "ja" antwortet, sollte die Sache eigentlich klar sein, denn das Privatleben der Mitarbeiter geht ihn im Grunde nichts an. Sollte es nicht vertraglich verboten sein (was es in USA z.B. öfter gibt), daß Eheleute in derselben Firma arbeiten, dürfte es da keine Probleme geben. Es sind erwachsene Leute, die eventuelle Streitereien ja sicher auch erwachsen zu Hause lassen können, und andere Kollegen sind sich vielleicht auch mal nicht grün - da interessiert es ihn ja auch nicht; so lange die Arbeit vernünftig gemacht wird.

quatsch, nu weiss er es ja, also wird er nicht objektiv antworten.

@moien57

Naja vielleicht kann man das ja durch geschickte Gesprächsführung einbauen. Jeder Mensch hat ein Gewissen, auch der Chef

ich arbeite mit meiner LG in einem Betrieb . 8 Std hab ich das Sagen 16 Std dann sie ;-)

Bei uns funktioniert das. Beruf und Privat muß natürlich streng getrennt werden. Das ist nicht so einfach wenn man sich mal nicht grün ist.

Das kann durchaus gut funktionieren. Ich arbeite auch mit meinem Freund in einer Firma, nur getrennt in anderen Bereichen. Unsere Chefin hatte anfangs auch ihre Bedenken aber hat es trotzdem angenommen und es hat sich gezeigt, das es geht. Ich denke mal das es wichtig ist die beiden wirklich in unterschiedlichen Bereichen arbeiten zu lassen.

Es kommt immer auf den Einzelfall an. Ich habe auch schon mit meinem Mann in einer Firma gearbeitet - er als Schlosser, ich als Leiter im Einkauf. Es ging nicht so wirklich gut. Es blieb nicht aus, dass wir uns über betriebliche Dinge zu Hause unterhalten haben. Ich wusste Dinge und musste Entscheidungen mit treffen, die er als Mitarbeiter im Produktions- bereich nicht mittragen konnte, da ihm vielfach die Zusammenhänge unbekannt waren. Ich sah das auf Grund meiner Funktion immer aus der Sicht des Betriebes, er aus der Sicht der Mitarbeiter.Schliesslich suchte ich mir eine andere Stelle. Wenn allerdings beide im Produktionsbereich beschäftigt sind, dürfte es eigentlich kaum Probleme geben. Und private Dinge haben nun mal in einer Firma nichts zu suchen. Oberste Priorität in einem Unternehmen ist die Wahrung des Betriebsfriedens. .

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