Drücken Grenzgänger die Löhne in der Schweiz?

2 Antworten

Die Gewerkschaften in der Schweiz fordern schon lange eine Überwachung des Lohnniveaus. Leider kämpft SVP und FDP geschlossen und mit grossen finanziellen Mittel dagegen. Die Ursache ist einfach. In der SVP und der FTP sind die Unternehmer, und die möchten keine Kontrolle der Löhne. Schliesslich profitieren die von tiefen Löhnen für Ausländer.

Die Löhne sinken aber nicht wegen der Personenfreizügigkeit. Im Gegenteil. Diese Personenfreizügigkeit schafft ja erst all die vielen Stellen in der Schweiz und die Schweizer krallen sich da meistens die besser bezahlten Jobs. Das gelingt ihnen gut, weil die Schweizer ziemlich gut ausgebildet sind.

Auf der Strecke bleiben Schweizer ohne Schul- oder Lehrabschluss. Aber das war schon immer so. Wer keine Ausbildung hat, der hat es schwer.

Nein die Grenzgänger sind oft auch gut ausgebildet.

@DerChef899

In den Spitälern ja. In den Schlossereien, Schreinereien usw... da belegen die Ausländer die Hilfsjobs und die Schweizer die Jobs in den Büros.

Dass das Medizinische Personal aus dem Ausland kommt, ist die Folge von einer falschen Bildungspolitik. Da sind wir Schweizer selbst schuld.

@Willwissen100

Das Problem auch die KV Löhne werden gedrückt. Selten verdient ein Kaufmann mehr als 5000-5500 Franken in den Grenzregionen. Meistens aber im 4000 bereich.

@DerChef899

@alle. DerChef899 stellt immer und immer wieder unter neuem Namen  ähnliche Fragen mit absolut abstrusen Behauptungen um absolut unsinnige Diskussionen anzuzeteln.

 Die Löhne für Kaufleute im St. Galler Rheintal bewegen sich zwischen 6000 und 1000 Franken, darunter auch die Grenzgängelöhne aus dem Vorarlberg.

Ich bin jetz 30 Jahre im "Geschäft" und kenne alle Löhne 

Das ist eine Frage zwischen Politik und Wirtschaft, während die einen das wollen werden die anderen sich dagegen wehren.

Warum? Als Unternehmer profitiert man davon gut ausgebildetes und gleichzeitig günstiges Personal zu beschäftigen. Warum jemanden 20% mehr zahlen wenn derjenige auch nicht mehr leisten kann als derjenige, dem ich weniger zahle? Aus unternehmerischer Sicht ist das vollkommen legitim, für die Anwohner in diesen Regionen ist das natürlich ein Dorn im Auge.

Uns gehts in Deutschland kaum anders, nur das uns das nicht nur an den Grenzregionen betrifft sondern im ganzen Land und wir können uns gewiss sein das es in Zukunft eher schlimmer als besser wird. Aus deutscher Sicht ist es kein Wunder das sich das gut ausgebildete Personal um Arbeit im Ausland bemüht, insbesondere die Schweiz ist hier lukrativ und dafür lohnt es sich auch täglich 50km oder sogar mehr zu pendeln. Unser Problem in Deutschland ist das viel günstiges Personal rein drückt und wenn das Angebot höher ist als die Nachfrage sinken die Löhne - das mal ganz grob ausgedrückt.

Während meiner Ausbildung hätte ich ebenfalls die Möglichkeit gehabt in der Schweizer Grenzregion zu arbeiten. Einige Schweizer Firmen bemühen sich um deutsches Personal da wir i.d.R. gut ausgebildet sind und obendrauf günstiger sind - für uns stellt das allerdings trotzdem noch viel Geld dar.

Ich werde mich in Zukunft auch um eine Stelle im Ausland bemühen da mir die Zustände in Deutschland ein Dorn im Auge sind, die Schweiz wird für mich allerdings keine Option sein.

Aber das Schweizer Volk leidet darunter.

@DerChef899

Ja, das ist richtig und ich kann dich da auch verstehen. Uns geht es in Deutschland nicht wirklich besser, ganz im Gegenteil, wir haben es hier teilweise sogar so schlimm das sich Arbeitnehmer neben ihrem Hauptberuf noch einen Nebenjob suchen müssen um irgendwie um die Runden zu kommen.

@olfinger


@alle. DerChef899 stellt immer und immer wieder unter neuem Namen  ähnliche Fragen mit absolut abstrusen Behauptungen um absolut unsinnige Diskussionen anzuzeteln.

NEIN, das Schweizer Volk ( und ich gehöre dazu) leidet nicht darunter. Das St. Galler Rheintal hat mit den Grenzgängern eine blühende Industrie und es geht den Schweizern im Rheintal sehr gut, Facharbeiter haben ein schönes Haus oder eine Eigentumswohnung, können sich locker schöne Mittelklasseautos leisten und 1 bis 3 mal Ferien am Meer und  Skiferen ( in Österreich :-) )


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