Darf Shell die Pfandannahme verweigern wenn das pfand nicht von shell stammt?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es kommt darauf an ob es sich um Mehrweg oder Einweg handelt.

Mehrweg muss theoretisch niemand zurücknehmen, da es hierfür keine direkte gesetzliche Regelung gibt, aber das wieder ein Thema für sich.

Bei Einweg gibt es Einschränkungen bei Geschäften mit einer Verkaufsfläche unter 200 Quadratmetern, wo auch Tankstellen zu zählen. Diese müssen nur Einwegflaschen zurücknehmen der Marken die sie auch verkaufen.

Verkauft Shell beispielsweise nur die 1,5L EW Flasche Coca-Cola, so müssen sie auch die 0,33L, 0,5L, 1,0L, 1,25L und 2L Coca-Cola zurück nehmen. Die 1,5L EW Flasche Coca-Cola light müssten sie jedoch nicht zurücknehmen, wenn sie diese nicht verkaufen. Ebenso alle anderen Marken die sie nicht verkaufen.

Ich hoffe, dass das deine Frage beantwortet hat. Falls nicht, hinterfrage ruhig was noch unklar ist.

Von was redest Du? Pfandflaschen, oder Einwegverpackungen?

Bei Einwegverpackungen spielt die Verkaufsfläche durchaus eine Rolle. Guggsdu hier:

http://www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Abfallwirtschaft/pfandpflicht_faq_de_bf.pdf

Wenn die Fläche groß genug ist, müssen sie die Verpackungen zurücknehmen, sobald sie auch nur eine Verpackung gleichen Materials im Sortiment haben, zb Plastikflaschen.

Es is dann egal ob sie die Marke im Angebot haben oder nicht.

von dosen und pet-flaschen die nicht von shell sind,sondern z.B von rewe

@Carcity83

Wichtig is obs Mehrweg oder Einweg ist. Fragen zum Einweg findste in dem Link, auch wie das Symbol aussieht mit dem du erkennen kannst ob es Einweg is oder nich.

Nein jeder der pfand rausgibt muss es auch annehmen

Die größe der Verkaufsfläche ist völlig unerheblich.

Shell muss nur diese Flaschen zurück nehmen, die auch selbst verkaufen.

Aldi-Leergut kann also z. B. verweigert werden

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