Chef beschuldigt mich des Diebstahls ...

5 Antworten

Für Dein weiteres Vorgehen hängt wohl alles davon ab, ob Du es warst oder nicht und diese Frage kannst Du am besten selbst beantworten. Wenn Du es warst, hat es keinen Sinn, so zu tun, als wärest Du es nicht gewesen, denn das kann man wahrscheinlich feststellen. Wenn Du es aber wirklich nicht warst, solltest Du zu einem Anwalt, vielleicht Fachanwalt für Arbeitsrecht, gehen. Außerdem würde ich mich dann an Deiner Stelle mit der Polizei in Verbindung setzen, damit der Fall geklärt wird. Theoretisch kann es ja wohl auch ein Fremder gewesen sein, denn zumindest Experten können eine Tür leicht öffnen. Außerdem können ja die andern, die auch einen Schlüssel hatten, ihn weitergegeben haben oder er kann ihnen kurzfristig weggenommen worden sein. Die Vorwürfe sind meines Erachtens im Augenblick noch sehr zweifelhaft und reichen weder für Kündigung noch für Strafverfahren aus. Aber wie es wirklich war, weißt Du allein. http://fachanwalt-arbeitsrecht.blog.de

Bist so lange unschuldig, bis sie Dir die Schuld beweisen und dann darf er über die Tatsache natürlich sprechen

Ich würd auf eine saftige Abfindung plädieren, das Verhältnis zu dir und deinem Chef/Kollegen ist dauerhaft gestört.

Ich würde Dir auch raten einen Anwalt zu nehmen und gegen die Kündigung vorzugehen!

Ich würde ihn anzeigen wegen übeler nachrede, außerdem kann er dich nicht einfach kündigen ohne beweise.

Einbruch im Laden/Restaurant nun Mitarbeiter für "Fa̱hrlässigkeit" schuld?

Hallo liebe Leute,

am 25.06.2016 bis zum 26.06.2016 (in der Nacht) gab es einen Einbruch in einem Restaurant in dem ich auf Minijob Basis arbeite. An dem Tag wurden mehrere Tausend Euro gestohlen. Nun das Problem. In der Zeit vor dem Einbruch haben ich und meine Kollegen ganz normal den Laden aufgeräumt und alles Sauber gemacht mir wurde von einer Kollegin die schon etwas früher gegangen ist noch ein Auftrag erteilt, dass ich das ganze Geld aus der Kasse in den Safe-Tresor legen sollte. Ich habe auch dies gemacht und habe ausversehn den Schlüssel für den Einwurf-Safe-Tresor wo ich den Safeschlüssel für den Safe-Tresor (wo das Geld aus der Kasse drin liegt) noch gesehen wie er dort dran steckte. Also ein fahrlässiges Verhalten von mir, wo ich mir auch nicht viel dabei gedacht habe. Ich habe die Tätigkeit für das Geld in den Safe-Tresor legen das erste mal gemacht. Heute am 27.06. 2016 wurde ich nun fristlos von meinen Chef gekündigt.

(An dem Arbeitstag vor dem Einbruch bin ich für einen Kollegen der egentlich für die Tätigkeit mit dem Geld absichern zuständig war eingesprungen da er Krank wurde.)

In dem Kündigungsschreiben steht:


Sehr geehrter Herr Ich,

hiermiet kündigen wir ihnen fristlos den am 01.05.2016 geschlossenen Vertrag. Sie haben, grob fahrlässig, den ihnen von Kollegin anvertrauten Safeschlüssel einfach am Safe stecken lassen.

In dieser Nacht wurde im Objekt Restaurant eingebrochen und mehrere Tausend Euro gestohlen. Es ist ihrem Fehlrverhalten geschuldet dass die Diebe ein so leichtes Spiel hatten.

Wir behalten uns die Möglichkeit vor, gegen sie zivilrechtlich vorzugehen und den Schaden gegenfalls persönlich bei ihnen einzuklagen.


(das ist das 3te Mal das in den Laden eingebrochen wurde)

(die Tätigkeit habe ich das erste Mal und nur für eine Kollegin erledigt)

Ich weiß nicht mehr genau was ich tun soll und habe wirkliche Sorgen da es hier um eine große Summe ging. Ich weiß nicht ob ich das als grob fahrlässig sehen soll immerhin habe ich nicht mit einem Einbruch gerechnet :(

Viele Grüße

Tai Pham

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