Chance für gehobener Dienst bei Polizei

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Die wenigsten Bundesländer setzten Mindestnoten. Allenfalls Mathe und Deutsch und da auch sehr moderat mit mindestens 5 Notenpunkten. Aber meist nichtmal das. Abi ist Abi und das reicht. Denen geht es eigentlich nur um die Zugangsberechtigung für Hochschulen. Die muss vorliegen, damit man überhaupt zum Eignungs- und Auswahlverfahren zugelassen werden kann.

Ob jemand eingestellt wird, wird NUR anhand des landeseigenen Testverfahrens (EAV) entschieden. Zeugnisse spielen bei dessen Auswertung gar keine Rolle mehr. Ebensowenig wie die Profile eines Abiturs sind auch die Fachrichtungen einer FOS/FHR völlig egal.

Du hast definitiv die gleichen Chancen wie jemand, der ein besseres Zeugnis vorweisen kann. Man hat auch keine Vorteile. Darf man beamtenrechtlich auch gar nicht. Wer die Zugangsbedingungen erfüllt, MUSS und WIRD zum EAV eingeladen. Das beginnen dann alles bei NULL.

Gruß S.

Eigentlich ist das nicht so schwer. Nicht viele Bundesländer bieten noch den mittleren Dienst an.

Du musst also studieren, um bei der Polizei in den gehobenen Dienst zu kommen - wirst also Kommissar.

Du musst den Einstellungstest bestehen - der steht auf der Homepage der Polizei des entsprechenden Landes, dann den Sporttest, das Gespräch und die ärztliche Untersuchung. Dann beginnt die Ausbildung, sprich das Studium.

Bei Fragen einfach fragen :-)

Er fragt ja - nach MINDESTNOTEN ... du beantwortest die Frage NULL ... aber willst gefragt werden ... GF-Logik ...

@Sirius66

Ich weiß nicht, wo du was von "Mindestnoten" gelesen hast...

Er möchte in den gehobenen Dienst der Polizei einsteigen und den Weg habe ich ihm beschrieben. Ich bin nicht auf die Noten eingegangen, weil die für die Bewerbung unwichtig sind (und "schlechte Noten" ist eine relative Aussage - vielleicht sind 10 Punkte schon "schlecht" für ihn).

@schmiddihb

Eben drum: Wonach er fragt, darauf gehst du nicht ein. Macht Sinn ...

Er fragt, ob schlechte Noten die Chancen mindern. Antwort: NEIN - Noten sind egal, weil es KEINE Mindestnoten gibt.

Wie er einsteigt, weiß er wahrscheinlich, denn danach fragt er ja NICHT.

Wenn du gut in Deusch und Gesellschaftswissenschaften und Recht bist würde ich dir wenn du Abitur hast ein Studium zum Diplom Verwaltungswirt empfehlen, so weit ich weiß spielen Mathekenntnisse dort ehr eine Untergeordnete Rolle. Die Schwierigkeit liegt ehr in der Rechtsanwendung und in den Erkennen von Komplizierten Sachverhalten. Physik kommt gar nicht vor.

Welchen Schulabschluss strebst Du überhaupt an? Das hast leider vergessen hier zu erwähnen! 

Du benötigst auf jeden Fall Abitur. Und für den gehobenen Dienst bei Polizei und Feuerwehr ist der Durchschnitt der Abinote wichtig, entspricht der Zugangserechtigung zum Studium an der Universität.

Wenn Du Mathe und Physik schlechte Noten hast, solltest andere Hauptfächer haben, in denen Du gut bist. In dem Fall wären die Sprachen angebracht, also Deutsch und Englisch. Wie sieht es denn da aus?

Abitur

Ja, Englisch und Deutsch sind ok.

@luro97

Na, dann sieht es doch schon deutlich besser aus! Kein Mensch ist 100% begabt, dann bist Du halt im sprachlichen Bereich mehr begabt.

Wenn Du Karriere bei der Polizei machen willst, wäre es besser ein Studium anzustreben nach dem Abitur.

Aber Du kannst Dich natürlich auch "nur" mit Abitur bewerben und wirst sicher erst mal zu einem Gespräch eingeladen.

Viel Erfolg für all das, was vor Dir steht.

@Adlerblick

Das ist eigentlich ziemlicher Unsinn. Ich verstehe die 2 DH nicht.

Eine Abitdurchschnittsnote ist definitv nicht wichtig. Eine FHR würde auch reichen. Es sind keine Unis sondern Polizeiakademien. Es existiert kein NC. Weder Physik-, Sprachen-, Sport- noch Mathegenies haben irgendwelche Vorteile. Das EAV beginnen ALLE dei Null, egal, mit was sie kommen.

Ein Studium VORHER ist genauso unsinnig und verbessert die Chancen allerhöchstens minimal. All diese Kompetenzen kommen auch frühestens - wenn überhaupt - im AC/SI ins Spiel und bis dahin muss man erstmal kommen und bis dahin sind zudem alle Bewerber, die für das EAV zugelassen sind - GLEICH.

Ein Gespräch findet garantiert NICHT statt, bevor man die anderen, zeitlich vorgelagerten Teile des EAV geschafft hat.

Mit einer Bewerbung an einer Uni ist das überhaupt nicht zu vergleichen. 

Einzig und allein interessant wäre das BUNDESLAND

Gruß S.

@Sirius66

In meinem erweiterten Bekanntenkreis habe ich 2 Bekannte, die genau diesen Weg gegangen sind, wie ich ihn beschrieben habe. Sie haben erst ein Studium gemacht (Jura) und haben sich dann bei der Polizei für den Höheren Dienst beworben. Es ging in dem Fall nicht um die Polizeiakademie, da ja dort lediglich noch die gesetzlichen Vorschriften und die Bürokratie-Regularien gepaukt werden.

Beide sind heute schon einige Stufen hochgeklettert, einer davon ist bereits Vize-Polizeipräsident in einer mittelgroßen Stadt.

Die Frage stellt sich ja immer, wie soll denn die Karriereleiter aussehen?

Die hohen Ränge kann man eben nur mit Studium erreichen. Wenn das nicht das Ziel ist, kann man natürlich so vorgehen, wie Du das beschrieben hast.

@Adlerblick

Das ist doch aber gar nicht die Frage. Jemand mit Noten, die ihm schon für gehobenen Dienst fraglich erscheinen, studiert mit Sicherheit nicht Jura. Man muss die ganze Frage auch mal begreifen. Geplant ist der gD - also erstlinig POLIZEIVOLLZUG - kein höherer Dienst in Präsidentensuiten. Danach fragt soch gar niemand. Auch wenn du 2 solcher Leute kennst und das eine Superkarriere ist, ist sie ja alles andere als üblich und sinnig für jemanden, der POLIZIST werden will und sich fragt, ob seine unbefriedigenden Noten seine Einstellungschancen schmälern.

Antwort: NEIN

Alles drumrum ist Papperlapapp

@Sirius66

Wenn Du richtig gelesen hättest, dann hättest auch sehen können, dass ich nach dem Zukunftsplänen gefragt habe und nicht "nur" nach dem Jetzt-Plan!

Das ist nämlich ein wesentlicher Faktor, insbesondere, wenn man Abitur hat.

Ansonsten könnte man nämlich auch mit der Mittleren Reife einsteigen, den normalen Polizeidienst absolvieren und anschließend die Polizeiakademie machen.

Bei Abitur geht man eher davon aus, dass jemand langfristig in Karriere machen möchte bei der Polizei und nicht im Kommissar-Rang verbleiben will!

Deshalb sind auch die Zukunftsvorstellungen nicht unerheblich.

Was die Noten anbelangt, ist hier ja generell die Frage gestellt, ob diese ausreichen würden für den gehobenen Dienst.

Wissen wir, welche Vorstellungen der FS hat bezüglich seiner Zukunft.

Man muss immer Plan A und Plan B bereit haben und sich nicht nur auf eine Variante beschränken.

Alles Andere ist papperlapapp - wie Du so schön ausdrückst!

Aus diesem Grunde habe ich auch andere Möglichkeiten aufgezeigt!

Die Fächer spielen keine Rolle. Andere Kriterien schon eher...

http://www.polizei-studium.de/anforderungen,3.html

Und dann schau noch unter `PDV 300´ (Google).

PDV300 ist absolute VS.

Gruß S.

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