Bußgeldbescheid und Beweisfoto ohne Datum und Uhrzeit

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Du hast keinen Bußgeldbescheid sondern ein Verwarnungsgeldangebot bekommen. Das ist ein vereinfachtes Verfahren das ohne Gebühren auskommt und hier müssen eigentlich auch keine Fotos geschickt oder Zeugen angegeben werden. Das ist erst bei einem Bußgeldbescheid vorgeschrieben.

Wenn Du tatsächlich nicht länger als 5 Minuten dort gestanden hast dann teile das so mit. Die Bußgeldbehörde kann Deine Einwände würdigen und das Verwarnungsgeld herabsetzen, sie kann aber auch dem Zeugen glauben und auf die 35€ bestehen. Wenn Du nicht zahlst dann wird ein Bußgeldverfahren eröffnet, dann kommen zum eigentlichen Betrag Gebühren von 23,50€ dazu. Aber auch hier kannst Du Einspruch einlegen, dann geht die Sache sehr wahrscheinlich vor Gericht. Und spätestens dann wird der Zeuge sich fragen müssen ob er bei seiner Version bleibt und auch vor Gericht weiter lügt.

Ob das den Aufwand wert ist ist die Frage, andererseits sollte man solchen Leuten aber schon das Handwerk legen...

35 Euro soll ich zahlen. Mir tut das schon sehr weh. Und dieser kleine blöde Nachbar (ich weiß er will mich anscheißen, er mag mich nicht) der hats gemacht.

Na also eine Straftat ist das in dem Sinne ja nicht. Was musst du zahlen? 15 Euro? 20 Euro? ich weis ehrlich nicht ob ich mir da soviel Mühe machen würde?

Uhrzeit und Datum werden aber in der Datei des Bildes hinterlegt....

Ja da ist aber leider nichts. Nur das blanke Foto, auf dem man mein Auto sieht. Ich stehe dort maximal 5 Minuten da ich meine Kids abhole. Ich weiß er hat gelogen um mir eins reinzuwürgen. Deshalb ärgert mich das ganze ja so.

dann geh persönlich zum amt und kläre das

Abgeschleppt ohne Parkverbotsschild?

Heyho,

Seit einiger Zeit ist neben unserem Haus eine Baustelle. Seit gestern bearbeiten sie wohl unsere Straße und dann wurde gestern ein Teil unserer Straße - auf dem ein Parkstreifen ist - abgesperrt samt parkenden Autos (Es war kein Park-/Halteverbotsschild angebracht!). Ergo konnte ich zu diesem Zeitpunkt mein Auto (welches sich auf dem Parkstreifen befand) nicht umparken, da die Straße umzäunt war. Das Bauunternehmen kann schließlich nicht von mir verlangen ihre Bezäunung zu entfernen um mein Auto umzuparken! (oder doch?).

Als ich dann heute morgen wach geworden bin musste ich feststellen, dass mein Auto abgeschleppt worden ist. Als ich die Bauarbeiter fragte wo mein Auto sei sagten sie, dass das Abschleppunternehmen von der Stadt beauftragt wurde mein Auto zu entfernen. Nun soll ich beim Abschleppunternehmen 150€ blechen samt Bußgeldbescheid der mir noch zugeschickt wird.

Es haben sich aber keine Schilder an der Baustelle befunden auf denen Stand, dass ab diesem Datum dort ein Parkverbot existiert. Dafür habe ich auch mehrere Zeugen.

Wenn ich nun zum Abschleppunternehmen gehe und die Kosten für die Abschleppung zahle, akzeptiere ich dann, dass es "meine" Schuld war und kann ich danach die Kosten nicht einklagen? Lohnt es überhaupt das bei Stadt einzuklagen bzw. verweigern das Bußgeld zu zahlen?

Solche Schilder müssen doch auch mindestens eine Woche vor Beginn des Parkverbotes aufgestellt werden oder nicht?

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