Autoreifen nicht gekennzeichnet

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ist nicht egal...du musst auf rotationsrichtung achten...ist ein pfeil auf dem reifen! der reifen muss sich beim vorwärtsfahren in die richtung des pfeiles drehen! und die reifen mit dem besseren profil würde ich auf die antriebsachse montieren

die Reifen mit dem besseren Profil sollten nicht auf die Antriebsachse sondern auf die Hinterachse

@Mismid

hab ich was anderes gelernt.....

@DaDie0906

und die reifen mit dem besseren profil würde ich auf die antriebsachse montieren

Dieses habe ich auch mal so gelernt aber neue Test sagen aus das es besser wäre ,die Guten auf die Hinterachse zu montieren .

Gängige Meinungen, dass die Vorderachse die besser bereifte sein sollte, konnten die Tester bestätigen – zumindest was Aquaplaning und Bremsen angeht. Anders beim Prüfkriterium „Spurwechsel“. Hier veränderte sich die Fahrstabilität mit den schlechteren Reifen auf der Hinterachse dramatisch, selbst mit ESP-Ausrüstung. Das Fahrzeug kommt in dem Fall zwangsläufig ins Schleudern, mit dem Risiko schwerer Unfallfolgen. Unter Abwägung sämtlicher Vor- und Nachteile muss somit die alte Streitfrage „wohin mit den besseren Reifen“ ganz eindeutig mit „Hinterachse“ beantwortet werden. Für die Spurstabilität ist sie nun einmal ausschlaggebend.

Quelle : ADAC

@Sgbmail

Das ist das typische ADAC Geschwätz. Langjährige Autofahrer aus meinem Bekanntenkreis (über 40 Jahre Fahrpraxis) sind da der einhelligen Meinung "Besser nach vorne". Das bessere nach hinten gilt ja nur, wenn ich hinten dermaßen abgefahrene Reifen fahren würde, die schon Slicks ähneln würden.

"Für die Spurstabilität ist sie nun einmal ausschlaggebend". Wenn ich die Mindestprofiltiefe hinten nicht unterschreite, dann ist immer eine ausreichende Spurstabilität gegeben. Denn was nützt mir eine Spurstabilität hinten, wenn es mir die Front beim Aquaplaning wegreist, ich durch schlechte Reifen vorne den Bremsweg verlängere oder (besonders im Winter) nicht in die Richtung lenken kann in die ich gerne möchte weil vorne das Profil schlechter greift als hinten.

Ich zieh ja auf mein DH-Bike vorne auch nicht den schlechteren Reifen drauf. Da würde ich ständig auf die F.resse fliegen, weil mir in den Anliegern durch fehlenden Grip das Vorderrad wegrutscht.

Von daher "Vorne die besseren drauf".

@silberwald

Zur Frage an sich. Wenn die Reifen keinen Laufrichtungspfeil haben, dann ist es egal auf welche Seite die kommen. Das ist z.B. bei meinen Sommerreifen so. Sieht zwar komisch aus, da bei Blick von hinten oder vorne keine Symetrie herscht. Allerdings habe ich das auch schon bei anderen (hochpreisigen) Autos so gesehen.

Der Nachteil an der Sache ist allerdings, wenn die Reifen beim nächsten Mal anders aufgezogen werden, als sie es vorher waren (also z.B. linke Reifen auf rechte Seite) dann sind die Reifen lauter (weil Auflageprofil anders rum ist) und die Reifen nutzen sich schneller ab (Auflageprofil).

@Sgbmail

Danke. Doch bei mir sind die noch ziemlich gleich gut alle. Bin mit denen erst einige Tausend km gefahren.

@silberwald

@silberwald: Was du da als absolute "Weisheit" unters Volk streust ist der Wahn- und Blödsinn hoch 5. Du hast wirklich keine blasse Ahnung von der Fahrdynamik der Autos. Und wenn deine Bekannten, mit ihrer angeblich über 40jährigen Fahrpraxis tönen, dass die "besseren" Reifen (was verstehen die eigentlich unter "besser"??) auf die Vorderachse gehören, dann kann ich nur sagen: Wenn jemand 40 Jahre lang etwas falsch gemacht hat, dann wird es dadurch nicht richtig. In der Kfz-Branche ist der bessere Reifen nicht nur und automatisch jener, der das tiefere Profil hat, sondern es muß der ganze Reifen betrachtet werden. Einen Reifen, der noch 6 oder 7mm Profil hat, aber 20 Jahre alt ist, kannst du getrost wegschmeissen. Der "bessere" Reifen ist nicht einzig und allein jener mit dem tieferen Profil, sondern der insgesamt qualitativ bessere Reifen, und das kann ohne weiteres der jüngere Reifen sein, auch wenn dessen Profil nicht so tief ist. Der gehört hinten drauf. Dann kannst du gerne den älteren Reifen mit mehr Profil vorne montieren. Da spricht überhaupt nichts dagegen.

Ich nehme jedoch an, dass du von dem, was ich bis jetzt geschrieben habe, nur Bahnhof verstanden hast. Darum jetzt Klartext: Warum gehören die besseren Reifen grundsätzlich auf die Hinterachse? Du hast dich vor allem wegen Aquaplaning und Schneeglätte ausgelassen. Einverstanden, alles ekelhafte Situationen, die ich selber schon mehrfach erlebt habe. Vor allem auf Aquaplaning kann ich mit Handkuss verzichten. Was aber weitaus gefährlicher ist, als mit dem Auto Motorboot oder Schlitten zu fahren, das ist der zum Glück sehr seltene Reifenplatzer auf der Hinterachse. Wenn z.B. der rechte Vorderreifen urplötzlich den Geist aufgibt, dann zieht das Auto immer nach rechts und wenn Platz genug ist, dann kann man gegensteuern oder man landet in der Leitplanke. Verliert dagegen einer der Hinterräder plötzlich die Luft, dann macht das Auto was es will, egal ob es der linke oder der rechte Reifen ist. Du kannst dann nur noch hoffen und beten - Bremsen oder Gegenlenken bringen nichts, im Gegenteil, sie verschlimmern die Situation nur noch. Ich weiß von 2 solcher Unfälle. Von einem wurde ich leider Zeuge, vom 2. hat mir der Fahrer den Hergang geschildert. Den ersten Unfall (der rechte Hinterreifen platzte auf einer Autobahn in Süddeutschland) hat die Fahrerin nicht überlebt. Wenn ich, wie jetzt, an diesen Unfall erinnert werde, dann läuft er immer noch wie ein Film ab, obwohl er schon einige Jahrzehnte her ist. Der Fahrer beim anderen Unfall hat das völlig demolierte Auto erstaunlicherweise nur leicht verletzt verlassen können. Sein Glück war wohl, dass er nicht angeschnallt war und er während der mehrfachen Überschläge auf der Rückbank durchgeschüttelt wurde.

Daher lange Rede - kurzer Sinn. Entgegen so mancher landläufiger Meinung gehören die qualitativ besseren Reifen, das müssen nicht jene mit dem tieferen Profil sein, grundsätzlich auf die Hinterachse; egal ob Front- oder Heckantrieb. Die Überlebenschance bei einem Reifenplatzer auf der Hinterachst ist verdammt niedrig. Und das sage ich als Ingenieur, der lange genug in der Kfz-Industrie gearbeitet hat.

A propos "typisches ADAC Geschwätz": immerhin arbeiten beim ADAC qualifizierte Techniker und Ingenieure die wirklich etwas von ihrem Handwerk verstehen - und sich nicht nur auf 40 Jahre zweifelhafte Fahrpraxis berufen.

Danke, dann ist es ja ok.

Nein macht nichts! Der ReifenFachmann hat auch mit Sicherheit auf die laufrichtung der Reifen geachtet. Mach dir mal keine Gedanken...

Das ist eigentlich egal, wichtig ist nur das du die Laufrichtung einhältst

Da sie bei der nächsten Montage wieder ausgewuchtet werden sollten, ist das egal.

ist eigntlich egal, wohin welches rad kommt

.....abgesehen von der Laufrichtung. Das kann bei nasser Fahrbahn böse ins Auge gehen.

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