Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten - danach Sekretärin werden?

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Sekretärin ist nur ein Sammelbegriff für persönlich assistierende Bürokräfte. Daneben gibt es spezielle schulische Ausbildungen, z.B. zur Fremdsprachensekretärin. Als Rechtsanwaltsfachangestellte bist Du bereits eine Art qualifizierte Sekretärin. Als Fortbildung zur Führungskraft in großen Anwaltskanzleien bietet sich z.B. die "Bürovorsteherin im Rechtsanwaltsfach" an.

wie die anderen schon gesagt haben, je nachdem in was für einem unternehmen du nach der ausbildung tätig werden willst, kannst du vllt noch weiterbildungen machen, spezifisch für die jeweiligen firmenansprüche...

ansonsten stehen dir mit dieser ausbildung viele türen offen, auch bei banken etc...ich bin selbst gelernte rechtsanwaltsfachangestellte;)

du kannst die qualifikation natürlich immer weiter ausbauen, obwohl du mit der ausbildung schonmal "besser gestellt" bist als eine bürokauffrau, weil du zusätzliches wissen in der ausbildung erlernst, was den unterschied macht, ist meine meinung;)

Sekretärin ist ein sehr weit gefasstes Berufsbild, aber mit der Ausbildung geht das sehr gut.

warum wirst du dann nicht direkt Sekretärin? der Beruf ist eigentlich geringwertiger was Ausbildung, Berufsaussichten und Einkommen angeht?

Welcher Beruf ist geringwertiger? Du meinst sicher Bürokauffrau- und da würde ich dir recht geben.

Sekretärinnen gibt es auf vielen Ebenen - als Vorstandssekretärin einer größeren AG braucht man einen Hochschulabschluss.

@Jorgfried

also, eine Sekretärin ist nichts anderes als eine Kauffrau für Bürokommunikation, sie steht noch unter der der Bürokauffrau.

eine Sekretärin, so wie du sie meinst, nennt sich Management Assistant, muss kein Studium nachweisen können, aber es ist von Vorteil und würde sich selbst sicher nicht als Bürokraft verstehen. Sie beherrscht in der Regel mindestens 2, eher 3 Fremdsprachen, hat viel Kenntnis von BWL und VWL sowie Finanzmathematik, und Organisation, um ihren Vorgesetzten nicht nur zu unterstützen, sondern auch, um z.B. wichtiges von unwichtigem in der Korrespondenz zu unterscheiden und dementsprechend ihrem Chef nur das zu geben, was wirklich für ihn bestimmt ist und von ihm zu erledigen ist.

Sehr gute Kräfte in diesem Bereich kommen z.B. von der AMA (http://www.ama-lippstadt.de)

Die Ausbildung zur Rechtsanwalts-Fachangestellten ist wesentlich anspruchsvoller, warum solltest Du also eine Weiterbildung machen müssen um als Sekretärin zu arbeiten?

Gebe dir grundsätzlich recht ... allerdings braucht man für viele Sekretariatsstellen einen Hochschulabschluss.

@Jorgfried

Das kann Dir beim Rechtsanwalt auch passieren, liegt aber nicht an der Ausbildung...

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