Arbeitgeber möchte das ich kündige oder ich werde durch geziehlte Abmhnungen gekündigt. Unbefristet

5 Antworten

Dass dieses Arbeitsverhaeltnis keine Zukunft hat, ist offensichtlich. Eine Kuendigung durch dich waere allerdings der fuer dich mit Abstand unguenstigste Weg. Damit muessen wir uns eigentlich gar nicht weiter beschaeftigen, das machst du auf keinen Fall.

Die Kuendigungsdrohung des Chefs laeuft weitgehend ins Leere. Das ist nicht mehr als Saebelrasseln und das wird dein Chef auch wissen. Irgendwas aus der Arbeitsvergangenheit hervorkramen und dann nachtraeglich abmahnen geht sowieso nicht weil eine Abmahnung immer zeitnah erfolgen muss. Unerfuellbare Aufgaben zu stellen und dann wegen Schlechterfuellung abzumahnen ist auch nicht drin. Das wuerde ein Arbeitsrichter sehr schnell erkennen.

Wenn du den Anforderungen, die ueblicherweise an eine solche Position gestellt werden, nicht gerecht wirst, kann allerdings sehr wohl eine Kuendigung erfolgen. Hierauf koennten deine Probleme mit der Software moeglicherweise schliessen lassen. Der Chef muesste dir dann nachweisen, dass du den Anforderungen an deine Position im Unternehmen nicht gerecht wirst und deine Arbeit somit nicht in ausreichender Form erledigen kannst. Eine fristlose Kuendigung ist aus diesem Grund aber nicht moeglich. Die Kuendigungsfrist muesste natuerlich eingehalten werden. Ausserdem wird dein Chef dann auch erklaeren muessen, wieso er das Arbeitsverhaeltnis nicht schon sehr viel frueher aufgeloest hat. Schliesslich bist du da ja schon seit eineinhalb Jahren beschaeftigt. Eine mangelnde Qualifikation muesste aber schon in den ersten 6 Monaten aufgefallen sein, also vor Eintritt des Kuendigungsschutzes. Er wuerde also erklaeren muessen, wieso die Qualifikation anfangs ausgereicht hat, heute aber auf einmal nicht mehr ausreicht.

Da es aber so nicht weitergehen kann, duerfte hier ein Aufhebungsvertrag wohl wirklich das Mittel der Wahl sein. Allerdings fehlt mir in dem Angebot des Chefs noch das Abfindungsangebot. Dieses muesste mindestens das volle Gehalt bis zum Ablauf der Kuendigungsfrist plus hier mindestens zwei weitere Monatsgehaelter (wegen des eineinhalbjaehrigen Bestehen des Arbeitsverhaeltnisses) enthalten.

Ob du darueber hinaus noch etwas verlangen kannst, ist Verhandlungssache. Je sicherer der Chef sich bezueglich der Durchsetzbarkeit der Kuendigung ist, desto weniger wird er bereit sein, da noch was drauf zu legen. Je unsicherer er sich ist, desto hoeher stehen deine Chancen auf eine hoehere Abfindung. Das musst du jetzt selbst abschaetzen.

Vielen Dank für die konstruktive Antwort. Im Grunde habe ich Deine Antwort fast vollständig verstanden bis auf.

Aufhebungsvertrag unterschreiben, im beiderseitigem Einverständnis. Aktuell sieht es so aus. Wenn ich den Aufhebungsvertrag unteschreibe, Stand jetzt. werde ich ab sofort freigestellt bis zum 15.01.2013 bei vollem Sold. Darüber hinaus kann ich also noch eine Abfindung erwirken? Wenn ja wie beantrage ich dies, schriftlich mündlich? und bin ich danach nicht trotzdem beim AA gesperrt? Wer garantiert mir, dass ich zeitnah eine neue Anstellung bekomme. Die Abfindung reicht für ca 2 Monate, wenns ganz schlecht läuft habe ich bis dato keinen neuen job gefunden.

@ManMobbtMich

Bei einem Aufhebungsvertrag gibt es keine Freistellung weil das Arbeitsverhaeltnis damit ja beendet wird und es somit nichts mehr gibt, wovon man freigestellt werden koennte. Freistellung gibt es nur bei einer Kuendigung.

Aufhebungsvertrag macht nur Sinn, wenn du dennoch dein Gehalt bis zum Ablauf der Kuendigungsfrist plus in deinem Fall mindestens ein weiteres Monatsgehaelter erhaeltst. Dies waere das Mindeste, was ein Aufhebungsvertrag in deinem Fall als Abfindung vorsehen sollte. Dies muesste der Arbeitgeber naemlich auch bezahlen, wenn er dir kuendigen wuerde und fuer den Fall des Verzichts auf Erhebung einer Kuendigungsschutzklage eine Abfindung anbieten wuerde. Mehr ist Verhandlungssache.

Sperre beim Arbeitlosengeld gibt es nur bis zum Ablauf der Kuendigungsfrist. Es muss aber aus der Abmahnung hervorgehen, dass andernfalls sowieso gekuendigt worden waere. Ist dies nicht ersichtlich, wird's eine Sperre von 3 Monaten geben.

@DerCAM

Vielen Dank!!! Werde mir am besten um Misverständnisse zu vermeiden oder Formfehler zu begehen einen Rechtsanwalt zuziehen. Er soll dann alles weitere klären.

Nochmals vielen Dank. Wünsche Ihnen und allen anderen, die so nett ware, mir zu helfen alles guten, schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr 2013

Schwer - dumme Situation.

Zunächst brauchst Du Zeugen für diese Drohungen - rede mit Menschen darüber, die später bezeugen können dass bereits jetzt (bevor was passiert ist) diese Drohung des Chefs im Raum steht.

Vielleicht hast Du auch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht, dem Du diese Dinge im Rahmen einer Erstberatung mitteilen kannst - es ist wichtig, dies nachweisen zu könnnen - das beweist später den Vorsatz des Chefs.

Dann ist es ganz wichtig, dass Du SOFORT beginnst, Dich anderweitig um eine gute Position zu bewerben - auch wenn es eine schlechter bezahlte Position ist.

Die Bewerbung aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis ist immer das Beste.

letztendlich kannst Du darüber hinaus wenig machen - es zeigt sich immer wieder, dass erst dann Frieden einkehrt, wenn das Mobbing beendet wird oder der gemobbte das Unternehmen verlässt.

AUF KEINEN FALL solltest Du kündigen oder einen aufhebungsvertrag unterschreiben - das nimmt Dir jede soziale Unterstützung.

Besser: Über den Arzt eine REHA erreichen und erst mal zur Kur gehen...wenn dann der Betrieb kündigt, kannst Du eine gute Abfindung aushandeln.

Werde jetzt gleich, da ich heute frei habe, den Hausarzt davon in Kentnis setzen. Mal sehen was er dazu sagt. Danke, nein ich werde kein Aufhebungsvertrag unterzeichen und auch nicht kündigen, nachdem ich weiss, dass ich im schlimmsten Fall finaziell ganz alleine stehen werde. Ich denke ein Gespräch mit einem Pyschologe wäre auch nicht verkehrt.?!

@ManMobbtMich

Klasse vielen Dank für die tröstenden Worte, die Aufmunterungen und Ermutigungen. Nun habe ich einen ersten Überblick gewonnen, wie ich mich ab sofort verhalten muss und werde. Eins wird klar sein. Ein neuer Job muss her!

An Sie alle da draussen----Vielen Dank nochmal!!!-----

P.s. Zeugen habe ich keine für dieses Gespäch. Wäre eine Audioaufzeichnung ausreichend?

@ManMobbtMich

Es gibt die Vertraulichkeit des nicht öffentlich gesprochenen Wortes.

Aber, jedes Handy hat ein Diktiergerät. Diktiergerät auf eine Schnellstartfunktion legen. Sofort bei Beginn der Aufzeiuchnung laut erklären (Aufnahme auf Band) das dieses Gespräch aufgezeichnet wird und welche Personen anwesend sind.

Dann ist es erlaubt und verwertbar.

@ManMobbtMich

Nenne einfach Kollegen, die bei den Schreiereien gegen Dich anwesend waren, als Zeugen. Wenn die vor Gericht falsch aussagen, machen die sich strafbar! Dann könntest Du sie auch bei der Polizei anzeigen.

Eine angemessene Abfindung bekommst Du nur, wenn es vor Gericht geht. Die Höhe ist auch abhängig, wie viele Betriebsjahre Du in der Firma beschäftigt warst.

Gerichtsprozesse dauern in der Regel Monate, diese Zeit könntest Du für Bewerbungen nutzen. Leider werden oft nur Billigjobs angeboten, Callcenter, Pflegehelfer oder Postzusteller bei Privatpostfirmen.

Da bestimmt kein Job zu erlangen ist, der deiner bisherigen Stellung entsprechen würde, versuche vielleicht als Selbständiger dein Glück!! Vielleicht hast Du ja Ideen, die Du immer schon mal verwirklichen wolltest. Da benötigst Du ebenfalls den Abfindungsbetrag als Startkapital. Auf jeden Fall steht Dir Arbeitslosengeld I zu, und für den Start in die Selbständigkeit gibt es auch Gründungsbeihilfe oder wie das heißt.

Genau mit diesen Aussagen solltest Du zur Gewekschaft gehen. Die haben die richtigen Anwälte und unterstützen Dich. Sollte es denn zu diesen Abmahnungen kommen, so hat Dein Chef durch die Ankündigung mit Sicherheit die schlechteren Karten. Einen neuen Job solltest Du Dir ohnehin suchen. Aber u.U. schaffst Du es zusammen mit der Gewerkschaft, dass Dein Chef Dir eine angemessene Abfindung zahlen muss. Da Mobbing eine Straftat ist, würde ich zum Ende hin erst einmal alle Beteiligten anzeigen und auf Schmerzensgeld verklagen. Für so etwas gibt es Staatsanwälte und Richter, die nicht wegsehen.

Wichtig: Über alles Protokoll führen - Datum, Uhrzeit, Ort, Personen, Wortlaut bzw. Tat

Was ist das denn für ein Chef ?

erstens kündige nicht selbst ,,,,,zweitens unterschreibe auf keinen fall einen Aufhebungsvertrag ,, und drittens es ist zwar schade das du den respekt von den Kollegen verloren hast ,,aber übertrage ihnen einen grossteil deiner Arbeit ,,noch bist du Abteilungsleiter und mach deinen Kollegen klar das du von jetzt an auch jede nicht erledigte arbeit beim Chef meldest und sage vorher deinen Chef wem du welche arbeiten aufgetragen hast ,,, du must dich durchsetzten

und auch wenn es blöde ist such dir schnellstens einen anderen Job ,,,dort ist es für dich ja unzumutbar zu arbeiten

Und ein Chef der solche bedingungen setzt ist es nicht wert das du deine Arbeitskraft vergeudest ,,,,,

traurig ,,das du leiden must

Auf keinen fall selbst kündigen denn dann gib es 3 Monate kein Geld. Es muß doch irgendwie eine Anlaufstelle geben der Du alles sagen kannst. Diesen feinen Kollegen könntest Du dir mal krallen und Ihm drohen,daß Du Ihn anzeigen wirst, wegen übler Nachrede und daß er zu Deinem Chef gehen muß, um alles richtig zu stellen.

Das dumme an der ganzen Situation ist, dass mein Chef auch der Meinung ist, dass ich nicht mehr ins Team passe, ihn nicht mehr repräsentiere und Aufgaben ordentlich übergebe, falls er nicht da ist.

Wie schon erwähnt, ist es nicht leicht wenn auf einmal alle gegen einen spielen die Oberhand beizuhalten, Selbstsicher, überzeugend,Dominant aufzutreten.

@ManMobbtMich

Dein Chef kann erzählen was er will und noch einmal, wenn er meint, Du paßt nicht mehr ins Team, dann soll er Dich kündigen.Dann hast Du 3 Monate Zeit Dir eine andere Arbeit zu suchen. Auf keinen fall selbst kündigen. Dann geht der Schuß nach hinten los. Viel Glück jimpo

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