Als VBA Ärger mit dem Vermögensberater?

1 Antwort

Zuerst mal, ich kenn die DVAG-Verträge nicht, gehe aber von Branchenüblichkeiten aus.

Kann ich ohne Probleme mir einen neuen Vermögensberater suchen und bei diesem weiter machen sowie auch "meine" Kunden welche ich zur DVAG geholt habe mitnehmen?

Normalerweise wird das mit einem neuen Strukki funktionieren. Ob du deine Kunden beim alten Berater lassen musst, kann ich nicht sagen, das wird der Vertrag zwischen DVAG und dir regeln. Wenn das nicht der Fall ist, wird das sicher ein Streitthema. Da ist primär die Frage, wer DVAG-intern als Bearbeiter drinsteht...

"ohne Probleme" wird der Wechsel höchstwahrscheinlich nicht ablaufen - ich würde mich auf harte Gespräche vorbereiten.

Wie verhält sich das ganze, wenn mich der Vermögensberater kündigt oder schlecht dastehen lässt und seitens der DVAG mir eine Kündigung ausgesprochen wird?
  1. Der Begriff "dich kündigen" steht nicht im Raum. Da ihr alle Freiberufler seid, kann er selber dich nicht kündigen......höchstens die DVAG veranlassen, den Vertrag mit dir aufzulösen. Dass er dich schlecht da stehen lässt, kann wirklich zum Problem werden. Dann kann es sein, dass dein Vertrag seitens der DVAG aufgelöst wird. Deine Kunden bist DU in dem Fall los, die bestehenden Verträge bleiben bei der DVAG

Dein übergeordneter Betreuer verdient an deiner Tätigkeit. Deswegen wird es schon schwer werden diesen umzustimmen. Es gibt einen Antrag auf Strukturwechsel. Den müssen alle Betreuer inkl. D-Leiter unterschreiben. Wird aber nicht gerne gesehen.

Abgesehen davon solltest du deine Zusammenarbeit mit der DVAG mal wirklich auf den Prüfstand stellen. Als VBA bekommt man kaum Provisionen und muss trotzdem die Hauptarbeit (neue Kunden suchen und Vertrauen aufbauen) machen. Suche dir einen Versicherungsmakler in der Nähe und biete ihm eine Kooperation an. Deine Freunde und Kunden werden es dir danken.

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