Als Kleinunternehmer (Freiberufler) korrekte Rechnung erstellen

8 Antworten

Bei der Rechnungsstellung musst du zwischen Rechnungsbeträgen unter 150 Euro und Rechnungsbeträgen über 150 Euro unterscheiden.

Bei Rechnung unter 150 Euro sind anzugeben:

  • Vollständige Anschrift des Rechnungsempfängers.
  • Name des Rechnungsausstellers.
  • Ausstellungsdatum.
  • Auflistung gelieferte Ware oder Dienstleistung mit genauer Bezeichnung und Menge.
  • Bruttobetrag.
  • Ggf. Steuersatz (7% beziehungsweise 19 %).
  • Da du die Kleinunternehmerregelung ohne Ausweis der Umsatzsteuer in Anspruch nimmst, muss ein entsprechender Vermerk auf der Rechnung erfolgen.
  • Der Liefertermin ist bei Kleinbetragsrechnungen nicht unbedingt erforderlich.

Zusätzlich zu den zuvor genannten Angaben sind bei Rechnungen über 150 Euro anzugeben:

  • Nettobetrag
  • Steuernummer beziehungsweise Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.
  • Rechnungsnummer.
  • Zwingend vorgeschrieben ist in diesem Fall der Liefertermin. Bei monatlichen Sammelrechnungen ist in der Regel auch der Leistungszeitraum, beispielsweise Januar 2012 gestattet.

Näheres zu den Bestandteilen einer Rechnung enthält auch der folgende Link:

http://www.gruenderlexikon.de/magazin/die-mindestbestandteile-einer-rechnung?utm_source=gutefrage&utm_medium=link&utm_campaign=rahlf

Stichprobenweise werden Rechnungen von Buchprüfern kontrolliert. Im Zweifelsfall kann es Nachfragen geben.

Wir haben auch Rechnungsvorlagen und Muster zum Download erstellt: http://www.betriebsausgabe.de/vorlagen/rechnungen.php

Muster sind gratis und Vorlagen kostenpflichtig. Vorlagen sind in Excel / Word und können nach belieben selbst mt Daten gefüllt werden. Muster sind mit unseren Musterdaten versehen.

Ich war lange im Bereich FiBu tätig. Ich war auch als Unternehmesberater selbstständig. Mich hat es keinsn Aufwandes Bedurft eine Rechnungsvorlage zu erstellen, in welchr nur noch eindeutige Daten einzutragen brauchte um eine Übersichtliche Rechnungs auszudrucken.

Ganz nebenbei erfolgte das sogar aus dem FiBu-Program und die Rechnung wurde somit auch gleichzeit verbucht.

es wäre besser das Lieferdatum (ich bin im Finanzbereich tätig) anzugeben, wenn man nämlich an so ober korrekte Buchhalter so eine Rehnung schickt ohne ersichtliches Lieferdatum dann bekommt man sie von mir zurück. Ist halt die Berufsehre der Buchhalter alles super korrekt zu bearbetien um sich nicht angreifbar zumachen für die Wirtschaftsprüfer, Betriebsprüfer usw, es sollte auch der Text nicht fehlen warum die Rechnung nicht der Umsatzsteuer unterliegt, könnte sonst Nachfragen der einzelnen Unternehmen geben mit denen ihr arbeitet

Hallo,

ich bin auch Journalist. Das Beste ist, wenn du das Leistungsdatum als Rechnungsdatum nimmst. Im Zweifel werden deine Rechnungen vom Finanzamt kontrolliert. Deshalb musst du die Originalrechnungen zehn Jahre aufbewahren.

Persönlich kann ich diese Rechnungsvorlagen empfehlen: http://www.deutscherechnungsvorlage.de/rechnungsvorlage/

Viele Grüsse

nein -- solange du in deinem umsatzlimet bleibst, kannst du monatliche rechnungen ausstellen

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