Als Feldwebel mit 58 in Pension gehen?

8 Antworten

Moin.

ein Verwandter von mir war tatsächlich Feldwebel und ist vor einigen Jahren in den Ruhestand gegangen. Ich kann nicht mehr genau sagen wie alt er da war aber irgendwas zwischen 55 und 58 dürfte hinkommen.

Von dem her halte ich die Pensionierung mit 58 durchaus für üblich bei Feldwebeln.

Da ist viel Gerede bei.

Als erstes kannst du sehr wohl deinen Job verlieren. Du musst dich erst mal für mehrere Jahre als Zeitsoldat verpflichten. Und wenn du es nicht schaffst dich während der Zeit als Berufssoldat zu bewerben und eine entsprechende Stelle zu bekommen ist nach der Verpflichtung automatisch Ende.

Und wenn du den Job nur wegen der angeblichen Pensionierung mit 58 machen willst wirst du früher oder später aufgeben.

Naja wärend den 12 jahren hat man einen sicheren Job danach kann den Vertrag verlängern oder sich als Berufssoldat bewerben. Nein ich will das nicht wegen der Pension machen ich will wissen ob das stimmt.

@Kexan

Vorsicht, das erzählt man dir bei der Rekrutierung, die Realität sieht anders aus.

@Kexan

Das kannst du keineswegs NACH den 12 Jahren. Wenn du z.B,. nicht die Prüfung zum Unteroffizier schaffst, bist du nach 2 Jahren schon wieder draußen.

Also wenn du die Voraussetzungen für die Feldwebellaufbahn erfüllst, ist die der Mannschafterlaufbahn auf jeden Fall aus vielen Gründen eindeutig vorzuziehen.

Dazu zählen u.a. insbesondere viel interessantere Posten mit mehr Verantwortung, bessere Ausbildung, die Chance als Berufssoldat übernommen zu werden, höhere Besoldung. Häuptling ist nun mal besser als Indianer.

Soldaten sind in vielerlei Hinsicht Beamten gleichgestellt. Sie haben z.B. kein Streikrecht, Gehaltserhöhungen und Besoldung sind an die der Beamten gekoppelt und auch die Pensionierungsregelungen gleichen denen von Beamten.

Die besondere Altersgrenze für Feldwebel wird diskutiert und welche letztlich gilt, wenn du mal so weit wärst, lässt sich heute nicht endgültig sagen. So wird z.B. diskutiert, die allgemeine Altersgrenze für alle Soldaten evtl. auf 62 Jahre anzuheben.

Auf jeden Fall liegt der Satz für die Pensionen über 70% gegenüber den letzten Dienstbezügen, während das Rentenniveau inzwischen auf unter 50% des letzten Gehalts gesunken ist. Und dafür müssen Soldaten und Beamte noch nicht einmal etwas in die Rentenkasse einbezahlen.

Sie bekommen auch nichts aus der Rentenkasse, sondern zahlen Beiträge zur Pensionskasse!!

@turnmami

Seit wann denn das? Soldaten und Beamte sind versicherungsfrei und die Pensionen werden aus der Steuerkasse bezahlt.

@Hamburger02

Informiere dich einfach mal. Das ist seit 1957 so. 8% des Bruttogehaltes werden nicht ausbezahlt!

@Hamburger02

Das ist ja fatale. Es sind keine Abzüge erkennbar, da die Gehälter von Haus aus um die Pensionsrückstellungen gekürzt sind. Muss man das entspr. Gesetz lesen!

@turnmami

Die Behauptung, vom Bruttogehalt würden 8% einbehalten, ist schlichtweg falsch, wie die Berechnungsbeispiele eindeutig zeigen. Auch auf meinen Gehaltsabrechnungen hat nie ein solcher Abzug stattgefunden.

@Hamburger02

Lies doch maloben genauer. Es wird das gekürzte Brutto ausbezahlt, daher sieht man keine Abzüge...Pensionsfinanzierung lesen!!

@turnmami

Vom in allen Gehaltstabellen angegebenen Brutto wird nichts abgezogen. Das habe ich ganz genau nachgelesen und auch belegt. Eine Quelle für deine gegenteilige Behauptung hast du bislang nicht angegeben.

@Hamburger02

In jeder Gehaltstabelle steht bereits das niedrige Bruttogehalt. Google doch einfach das enspr. Gesetz

@turnmami

Wieso soll ich Blödsinn googeln? Wer eine Behauptung aufstellt, ist in der Beweispflicht. Wie das Bruttogehalt zustand kommt, ist auch nicht die Frage. Die Frage ist, ob vom Bruttogehalt ein Abzug für eine Pensionskasse erfolgt und das tut es definiv nicht. Kannst du mir denn wenigstens mal die Adresse dieser ominösen Pensionskasse nennen?

Beschäftigte des öffentlichen Dienstes werden in den Ruhestand versetzt, gehen demnach also in Pension.

Weitere Infos darüber auf diversen Seiten im Internet und u.a. im Soldatengesetz, Paragraphen 43 bis 45 ff und auch Vorhergehende.

Die Bundeswehr benötigt händeringend qualifiziertes Personal in verschiedenen Bereichen, daher wohl auch die Empfehlung für die Feldwebellaufbahn.

Das stimmt schon so.

Kein Karriereberater kann es sich leisten, Fehlinformationen in Umlauf zu bringen, gerade weil das heute überall nachfragen kannst.

Bedenke aber, dass bei einer Karriere bei der Bundeswehr in Kriegsgebieten eingesetzt werden wirst, nicht nur, aber je nach Qualifikation sogar vermehrt.

Das ist ja keine "Fehlinformation". Sie ist nur nicht vollständig. Natürlich müsste er darauf hinweisen, dass die einzelnen Karrierestufen vom Bestehen der entsprechenden Lehrgänge abhängen.

Was möchtest Du wissen?