Zahlt Rechtsschutz oder eigene Haftpflicht RA-Kosten für Abwehr einer Schadensersatzforderung?

3 Antworten

Kfz-Haftpflicht, oder privat Hapftpflicht.

Bei der Kfz - Haftpflicht, stellt der Unfallgegner seine Ansprüche direkt an die Versicherung, die diese ggf. ab- udn bestreitet. Wenn die allerdings bereit sind zu zahlen, dann muss man selbst einen Anwalt bemühen, wenn man will das ncith gezahlt wird.

Bei der Privathaftpflicht ist es so, das man die Forderungen selbst bestreiten muss.

Es ist doch egal, was der Gegenüber einfordert. Es kann ja nicht vertraglich jede Eventualtät festgehalten oder ausgeschlossen werden, die eventuell zu einem Rechtsstreit führt. Du hast eine Rechtschutz, damit dein Anwalt bezahlt wird. Punkt. Bevor hier solche Fragen in den Raum geworfen werden, muss man doch erst seine Unterlagen nachsehen, was vertraglich festgehalten wurde. Bei welcher Versicherung hast du die Rechtschutz? Was ist Vertraglich manifestiert worden? Sonlange dein Anwalt bezahlt wird, kann die gegnerische Seite kamellen wie sie will. Das Urteil, wer jetzt welchen Schaden zu bezahlen hat fällt immer noch der Richter. Im nächsten Zuge kommt die KfZ Haftpflicht. Und da muss man wieder aufpassen. Gutachten über den Schaden sind sicherlich erstellt worden und wollen bezahlt werden. Bevor da nicht geklärt ist, wer für den Unfall verantwortlich ist, werden sich deine und die gegnerische Versicherung mit Sicherheit wehren auch nur einen Cent herauszurücken. Da kommt es dann einem zu Gute wenn man einen Zusatz wie einen Forderungsausfall vertraglich mit abgeschlossen hat. Dann tritt erst einmal deine Haftpflicht ein und bezahlt zumindest das Gutachten. Ansonsten musst du das erst einmal selber bezahlen.

Weder die Rechtschutzversicherung zahlt noch die Haftpflichtversicherung. Schließlich hat die Haftpflichtversicherung die sogenannte Regulierungshoheit und die Rechtsschutzversicherung muss schon bedingungsgemäß für die Abwehr einer Schadensersatzforderung nicht eintreten.

Ärger mit Inkasso und Anwalt

Hallo! Ich bin neu hier und ziemlich verzweifelt. Ein Anwalt will hier jetzt gegen uns das Verfahren eröffnen, weil wir eine Forderung nicht begleichen.

Folgender Sachverhalt:

Inkassounternehmen X fordert insgesamt 89,14 EUR . Hauptforderung 23,74, Mahnkosten 10 und der Rest 55,40 waren Inkassokosten (Inkassogebühr, Kontoführung, Adressermittlung, Auslagen für schriftliche Mahnung, Inkassoauslagen).

--> Auf diese Forderung haben wir reagiert indem wir nachgegoogelt haben ob so hohe Inkassokosten zulässig sind. Ergebnis war: Nicht höher als Rechtsanwaltskosten und die haben wir mit 32,50 gefunden. --> Wir haben 66,24 EUR überwiesen (23,74+10+32,50) und einen Brief an das Inkassounternehmen geschickt:

"Ich habe ihnen Grundforderung 23,74 + Mahnkosten 10,00 + 32,50 auf das von ihnen angegebene Konto überwiesen. Meines Wissens sind 32,50 bei dieser Höhe der Maximalsatz, den ein Inkassounternehmen ansetzen darf, deshalb habe ich auch nicht mehr überwiesen. Sollten sie darüber hinaus höhere Kosten geltend machen wollen bitte ich sie mir detailliert alle Kosten auf zu schlüsseln. Ich werde ihre Forderung dann prüfen / prüfen lassen. Sollten sie sich innerhalb der nächsten 30 Tage nicht melden gehe ich ansonsten davon aus, dass die Angelegenheit sich mit Überweisung der 66,24 EUR erledigt hat."

---> UND EIN PAAR TAGE DANACH KAM POST VON EINEM ANWALT

Forderung (mit Androhung vor Gericht zu gehen): 89,14 EUR (das ursprüngliche von der Inkasso) -66,24 (unsere Zahlung)+ 39 (Rechtsanwaltshonorar + irgendwelche Auslagen) = 61,90

--> wir haben bei diesem Anwalt angerufen und versucht das zu klären. Wir wurden gebeten eine schriftliche Stellungnahme zu schicken.

--> Mail an den Anwalt:

"wie telefonisch gefordert hier die Stellungnahme:

Unserer Ansicht nach besteht kein Grund, dass sie für firma XY zur Zahlung auffordern. Grundforderung + Mahnkosten Firma XY + 32,50 wurden an die Inkasso gezahlt. Für höhere Kosten/Forderungen seitens des Inkassounternehmens wurde eine Kostenaufschlüsslung verlangt. Dies wurde neben der Zahlung der Inkasso auch schriftlich mitgeteilt. Den Brief an die Inkasso habe ich ihnen als PDF angehängt."

---> dann kam vom Inkassounternehmen ein Brief, dass sie bereits vorher den Fall an diesen Rechtsanwalt übergeben haben (komisch- denn der hatte die Zahlung ja in seiner Aufschlüsselung drin - also wie kann das sein!)

--> heute kam ein Brief des Anwalts mit einer Inkassokostenzusammensetzung und Forderungsaufstellung.Wenn wir nicht Zahlen nimmt er das verfahren wieder auf.

Jetzt meine Frage: Kann er das tun? Die Hauptforderung ist beglichen! Das Inkassounternehmen hat unserer Ansicht nach den Fall an den RA weiter weil wir nicht voll gezahlt haben und dafür sollen wir jetzt noch mehr blechen!!!!

Was würdet ihr tun? Mahnbescheid abwarten und dagegen Einspruch erheben? Oder hab ich was vergessen und die kriegen uns dran? LG Smarti

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