Warum kann ich plötzlich nicht mehr auf Rechnung bestellen?

3 Antworten

Da du Kontakt zum Rechnungspartner hattest und dieser meinte, dass mit deinen Daten alles in Ordnung ist, wird es wohl am ehesten an internen/technischen Problemen liegen.

Solltest du mal finanzielle Probleme gehabt haben, weißt du das selbst am Besten. Manche Onlineshops prüfen erst ab bestimmten Rechnungsbeträgen deine Bonität. Hast du dieses mal teurer eingekauft, als die letzten Male?

Du wirst irgendwie ein schlechtes Scoring in einer Auskunftsdatenbank bekommen haben. Das kann schon dadurch passieren, wenn jemand der sich auf diesem Gebiet was zu Schulden hat kommen lassen ins gleiche Haus zieht wo du wohnst.

Hi!

Ob das Problem beim Onlineshop liegt oder beim Rechnungsunternehmen können wir nicht in Erfahrung bringen. Aber ich gebe dir auch den rat, mal bei der SCHUFA nachzufragen, ob die vielleicht Schabernack mit deinen Daten treiben... Hab da letztens erst wieder was gelesen, wo ich mir auch dachte, mit welchem Recht die so einen "Score" über mich anfertigen.

Wie läuft das mit der Rechnung an Unternehmer in der EU?

Guten Abend,

ich verkaufe Download-Artikel in einem Online-Shop, also Artikel, die nicht versandt werden, sondern zum Download zur Verfügung stehen. Es geht im Folgenden um die korrekte Rechnungsstellung.

Folgendes weiß ich bereits:

1) Ist der Käufer ein deutscher Privatmann oder ein deutsches Unternehmen, wird ganz normal 19,00% Umsatzsteuer berechnet. Hier ist alles klar.

2) Ist der Käufer ein Privatmann oder ein Unternehmen aus einem Drittland (z.B. USA), dann muss ich eine Netto-Rechnung ausstellen. Diese Netto-Rechnung darf keine Umsatzsteuer enthalten, sondern es wird der gesamte gezahlte Betrag als Nettobetrag gezahlt. Wenn der Käufer also insgesamt 10,00 Euro gezahlt hat, dann muss ich die Rechnung auch über einen Nettobetrag von 10,00 Euro ausstellen. Privatmann und Unternehmen werden in diesem Fall gleich behandelt.

Nun geht es um die Rechnungsstellung in die EU: Seit Anfang diesen Jahres gibt es den "Mini-One-Stop-Shop". Dementsprechend muss ich bei Privatpersonen immer denjenigen Mehrwertsteuersatz berechnen, der im Land der Käufers gilt und auch an den dortigen Staat abführen. Bei Unternehmen muss ich allerdings das Reverse-Charge-Verfahren beachten.

Meine Frage hierzu: Ich verkaufe die Download-Artikel zu einem Festpreis (z.B 10,00 Euro), egal aus welchem Land der Käufer kommt. Bei einer Rechnung nach Deutschland erhalte ich 8,40 Euro (10,00 Euro - 19% USt.), bei einer Rechnung in ein Drittland erhalte ich 10,00 Euro (10,00 Euro - 0,00% USt. = Netto-Rechnung), bei einer Rechnung an einen Privatmann (z.B. in Frankreich, wo 20% USt. gilt) erhalte ich 8,33 Euro (10,00 Euro - 20% USt.). Aber wie viel erhalte ich bei einem Unternehmen aus der EU (nehmen wir an, es befindet sich ebenfalls in Frankreich, wo 20% USt. gilt)? Über welchen Betrag muss ich hier - unter Beachtung der Reverse-Charge-Regelung - die Rechnung ausstellen? Muss ich hier die 20% USt. von 10,00 Euro abziehen und die Rechnung dann über einen Nettobetrag von 8,33 Euro ausstellen, mit dem Verweis auf die Reverse-Charge-Regelung?

Danke für eure große Mühe und Hilfe.

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