Teilungsversteigerung - Miteigentümer zieht nicht aus

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Miczak:

Mit der Verkündung des Zuschlags bist du als Ersteher Eigentümer des Versteigerungsobjekts.

Der vollstreckbare Zuschlagsbeschluss gilt als Räumungstitel.

Wird der Miteigentümer nicht voll befriedigt, kann er gegen dich die Wiederversteigerung veranlassen.

Empfehlung: Steigpreis auflagenfrei zahlen, Räumung veranlassen und  Räumungskosten gegen den Schuldner erforderlichenfalls gerichtich geltend machen.  

Hier findest Du Verhaltensmuster nach einer Zwangsversteigerung. Unter anderem auch, was zu tun ist, wenn der Eigentümer oder Mieter nicht ausziehen will.

Dein Problem wird unter Punkt 29 beschrieben.

http://www.amtsgericht-nienburg.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=16295&article_id=91541&_psmand=87

Vielen Dank Euch allen, die mir geantwortet haben. Das habe ich aber alles schon gewusst. Meinem Rechtsempfinden wollte nur nicht einleuchten, dass A u.U. ein Drittel des Versteigerungserlöses erhält, obwohl er vorher die Umsetzung der Versteigerung sabotiert hat. Wenn es keine Möglichkeit gibt - z.B. Einzahlung des Steigpreises auf ein notarielles Anderkonto - bleibt wohl nur der Weg, wie ihn Franzl0503 beschreibt. Nochmals Dank!

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Die Auszahlung zu blockieren bis A ausgezogen ist besteht nicht. Sie müssten eine angemessene Frist setzten und nach erfolglosem Ablauf einen Räumungstitel erwirken. 

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