Stimmt es, dass Reich durch Stiftungen Steuern sparen können?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Jede Stiftung muss, damit sie steuerlich auch wirkt einen gemeinützigen Zweck haben. Das Geld ist immer erst mal weg. Mann kann dann eine bestimmte Versorgung der Stifter mit einbauen. Aber das geht nur von den Erträgen und nicht von der Substanz. Somit ist ein Stiftung immer ein gute Sache.

Sie machen was für hr Image, aber Steuern sparen sie dadurch im Prinzip nicht. Zwar ist das Einbringen von Kapital in eine Stiftung steuerfrei, aber das Geld ist auch weg.

Man spart damit also ebenso Steuern als wenn ein Unternehmer mit 5 Mitarbeitern 20 nuen Bohrmaschinen kauft, nur weil er für geringwertige Anlagegüter den Sofortabzug hat.

Das Kapital hat dan die Stiftung, also man kann es nciht merh vererben udn hat auch nur noch sehr eingeschränkten Zugriff bzw. einfluss.

Der Stifter kann sich versorgen lassen, sich auf lebenszeit zum Verwalter bestellen lassen usw. aber der Nachweis das gemeinnützige Projekte gefördert werden, ist jährlich zu erbringen.

Warum gründen viele Superreiche eine Stiftung? Wie kann man dieses als "kleiner Mann" kopieren?

Irgendwelche Gründe (z.B. Steuern sparen, rechtliche Quasi-Immunität, Vermögen vor dem Zugriff des Staates schützen usw.) muss es doch geben, warum das die Superreichen tun. Wie kann man das nachmachen?

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Neu selbständig - Steuererklärung für Verlustvorträge für die letzten 5 Jahre wie angehen?

Hi, ich bin seit kurzem als Rechtsanwalt zugelassen. Viel Einkünfte habe ich noch nicht. Meine aktuelle Buchhaltung und Steuerpflichten habe ich gut verstanden und im Griff. Das heißt, ich weiß recht genau wie das mit Umsatzsteuer und EÜR ist, was ich da wann wie abgeben muss, und ich hab auch Elster installiert. Da braucht ich keinerlei Hilfe.

Mein Problem bezieht sich ausschliesslich auf die letzten Jahre.

Ich hatte ja in der Ausbildung diverse Kosten - Bücher, Examensgebühren, Repetitorien, Auslandsreisen zwecks Ausbildung etc. Ich würde jetzt gerne noch so viele Steuererklärungen wie möglich rückwirkend abgeben um Steuern sparen zu können. Für die letzten Jahre habe ich nur in einem Jahr eine abgegeben (was ich inzwischen bereue, weil ich da keine Unkosten angegeben hatte, ich wollte da nur Kapitalertragssteuer zurück, so ein Scheiss).

Mir ist klar, dass hier keiner für mich einfach mal so das Problem lösen kann, und dass das Thema komplex ist. Was ich nur gerne wissen würde:

  1. Sollte ich damit zum Steuerberater, i.S.v. lohnt sich das? Mit welchen Kosten kann ich da rechnen?

  2. Kann ich das sonst auch selbst machen, wenn ich mich einlese?

  3. Habt Ihr Anmerkungen, was zu beachten wäre? iSv gibt es da Dinge, die erfahrungsgemäß sehr wichtig/tricky sind, wo man leicht reinfällt, wo man aufpassen muss?

  4. Momentan gehe ich davon aus, dass

- ich nur für die letzten 4 Jahre Erklärungen abgeben kann. - ich meine Studiengebühren nicht geltend machen kann, weil erstens zu lange her aber zweitens nach BFH-Rechtsprechung wohl ohnehin nicht absetzbar für Erst-Studium - in dem Jahr, in dem ich eine Erklärung abgegeben habe, ich wohl die Ausgaben in dem Jahr damit geschrottet habe (weil ich sie nicht angegeben habe)?

Danke für die Hilfe. Wenn Ihr mir bei einer der Punkte helfen könntet, wäre ich schon sehr froh ^.^.

lg

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Sind (fehlende) Vermögenswerte eine Grundvoraussetztung für ein Stipendium?

Kann man bei einer der bekannten Stiftungen (Konrad-Adenaur, Stiftung des deutschen Volkes usw.) ein Stipendium fürs Studium bekommen wenn man Eltern hat die über ein ausreichendes Vermögen verfügen um einen zu unterstützen? Ich rede nicht von reich, sondern einfach davon, dass man damit gut in der Mittelschicht leben kann.

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