Ständig Stereit wegen Uneinigkeit der Taufe?

4 Antworten

Die schlechte Nachricht zuerst: trennt euch!!! Wenn du in dem Punkt nicht einlenken kannst, habt ihr auf Dauer kaum eine Chance.

Zur Sache hast du ein paar allen bekannte Argumente, die logischerweise für keinen, der einer Glaubensgemeinschaft angehört ausreichen, das Kind nicht taufen zu lassen. Es kann sich ja dann später selbst gegen diese Glaubensgemeinschaft entscheiden, in der sich viele Menschen aller Altersklassen sehr wohl fühlen.

Du ziehst also aus (korrekten) Argumenten die falschen Schlüsse. Das machen andere auch. Dass du aus dem falschen Schluss, das Kind nicht taufen zu lassen, einen Grund für Streit machst, auf deinem Standpunkt beharrst und es auf eine Trennung ankommen lässt, ist aber Argument genug, dass du dauerhaft nicht in einer Gemeinschaft leben kannst. Der andere ist auch ein Mensch und auch ihm können Sachen wichtig sein. Du merkst aber leider nicht, dass deine Argumente viel, viel schwächer sind.

Entweder du kriegst das hin oder siehe erster Absatz.

Aufmunternd zum Schluss: Viele waren zu Beginn einer Beziehung so ichfixiert wie du. Nur um die 90 % davon leben glücklicher als Single (eigene Statistik). Eure Beziehung hat also eine Chance.

Hier geht es um Finanzen, bei gutefrage.net geht es um Kinderkram.

Such Dir besser ein wirklich geeignetes Forum für solche Probleme. Mir fällt da leider nichts ein, aber Google wird auch Dir da helfen.

Wie sieht es jetzt mit den Finanzen aus?

Vielen Dank für die sehr offene Darstellung - allerdings ich halte es nicht für besonders klug solche wirklich persönlichen Angelegenheiten offen zu posten. Ich befürchte, da könnte noch ein Konflikt entstehen, der letztlich die Familie noch weiter auseinander treibt,

Zur Religionsfreiheit: Es ist in Deutschland eine private Angelegenheit, ob man überhaupt und wenn ja einer Kirchengemeinschaft angehören möchte. Dis zum 14 Lebensjahr entscheiden das die Eltern. Können diese sich nicht einigen, ist es die beste Lösung, wenn der Konflikt so weit fortgeschritten ist, eine Mediation bei einer Familienberatungsstelle in Anspruch zu nehmen. Die Gefahr besteht auch hier, dass der Konflikt letztlich zum Scheitern der Ehe führen kann.

Was du nicht verhindern kannst, ist eine katholische Erziehung der Mutter, zum Beispiel Beten vor dem Schlafengehen.

Die Auswahl des Kindergartens selbst wird die nächste große Belastungsprobe, deshalb sollte vorher der Konflikt gelöst sein.

Mit 14 darf das Kind alleine entscheiden, das siehst du richtig - das wird in Deutschland gesetzlich garantiert. Wenn das Kind sich dann taufen lassen will, kannst du es nicht verhindern, da hilft dir ansonsten auch kein Erziehungsrecht weiter. Bis dahin in Konflikt zu leben, blos nicht.

Deshalb nochmals mein Rat: lasst euch von dritter Seite helfen!

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