Prozesshilfe beantragt und soll noch 400,00 Euro Vorkasse leisten

2 Antworten

Ungewöhnlich ist das Verhalten des Anwalts zwar, aber weder verboten noch unverständlich: Auch das PKH-Bewilligungsverfahren löst Anwaltsgebühren aus. Der Anwalt will einfach sicher gehen, dass er bei erfolgter Versagung der PKH nicht auf seinem Honoraranspruch sitzen bleibt.

Da die Bewilligung der PKH meist mehrere Monate dauert, versuchen halt die Anwälte noch an zusätzliches Geld zu kommen. Wenn Du zahlst ist das Geld weg, auch wenn die PKH bewilligt wird.

Prozesskostenhilfe abgelehnt, Anwalt will Geld!?

Hallo zusammen!

Ich war wegen einer Erbschaftsangelegenheit beim Anwalt. Da ich leider AlgII beziehe musste ich Prozesskostenhilfe beantragen.

Im Bescheid des Gerichtes für den Widerspruch des, von jemand anderem beantragten Erbscheins, gab es eine 14-tägige Frist.

Zum Termin mit meinem Anwalt hatte ich alle Unterlagen für die Prozesskostenhilfe dabei und der Antrag wurde vom Anwalt ausgefüllt NUR unterschreiben hat er ihn von mir noch nicht lassen. Nach 2 Monaten nun bekam ich Post das der Anwalt einen Brief an das Gericht wegen des Widerspruchs geschickt hat. In der Zweitschrift lag der Antrag auf PKH den ich nun unterschrieben zurücksenden sollte. Ich rief beim Anwalt an weil ich eben diese 14-tägige Frist im Kopf hatte. Er meinte ja, er ist bissl spät tätig geworden aber das ist grad nicht das Problem, sondern das das Gericht keine Aussicht auf Erfolg sieht und somit PKH abgelehnt wurde. Anbei eine dicke Rechnung die mir das Genick bricht. Was tu ich jetzt?

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