Prozesshilfe beantragt und soll noch 400,00 Euro Vorkasse leisten

2 Antworten

Ungewöhnlich ist das Verhalten des Anwalts zwar, aber weder verboten noch unverständlich: Auch das PKH-Bewilligungsverfahren löst Anwaltsgebühren aus. Der Anwalt will einfach sicher gehen, dass er bei erfolgter Versagung der PKH nicht auf seinem Honoraranspruch sitzen bleibt.

Da die Bewilligung der PKH meist mehrere Monate dauert, versuchen halt die Anwälte noch an zusätzliches Geld zu kommen. Wenn Du zahlst ist das Geld weg, auch wenn die PKH bewilligt wird.

Falls Ihnen Prozesskostenhilfe bewilligt wird, übernimmt der Staat für die Gerichtsgebühren und die eigenen Anwaltskosten.

Warum dein Anwalt nun noch Geld von dir fordert ist nicht verständlich.

Guck mal hier:

http://www.finanztip.de/recht/familie/sperling/pkh.html

Warum dein Anwalt nun noch Geld von dir fordert ist nicht verständlich.

Du würdest also einem Fremden zur Überbrückung Geld leihen, weil er einen Kredit beantragt hat? Der Anwalt denkt vermutlich etwas anders...

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