Privatkredit an Firma an Dritte verkaufen?

2 Antworten

Wie @Privatier59 schon richtig schrieb, ist die Frage, wie sieht der Darlehensvertrag aus?

Gehen wir mal davon aus, das ein Forderungsverkauf zulässig ist, dann stellt sich die Frage, wer wird nach Dir Geschäftsführer. Ist der in der Lage Deine Ertragsplanung mit Gewinnen ab 2019 zu erfüllen?

Wem gehört das Unternehmen? Könnte der plötzlich Insolvenz anmelden?

Hätte der Erwerber des Kredits einen Einfluss auf solche Fragen?

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Die erste Frage kann man nicht beantworten wenn man den Inhalt des Darlehensvertrags nicht kennt. Es gibt doch hoffentlich einen schriftlichen Darlehensvertrag? Und wenn ja, ist der auf beiden Seiten etwa nur von Dir unterschrieben worden?

Eine ganze Branche kauft ausstehende Forderungen an, aber immer nur in Paketen. Bei Einzelforderungen ist eine Risikostreuung nicht möglich.

Und zur dritten Frage: Solche Forderungen werden in Kleinanzeigen angeboten. Das wäre nicht nötig wenn sich Investoren danach drängeln würden.

Eine Forderung ist nur gut, wenn der Schuldner zahlen kann. Wir wissen nichts über das Unternehmen und seine wirtschaftliche Situation. Aber schon der Umstand, daß Unternehmensgewinne nur als Hoffnungsposten existieren wird jeden Investor abschrecken.

Noch abschreckender wirkt der Abschlag von nahezu 2/3 der Forderung. Da fragt man sich doch wieso jemand auf so viel Geld zu verzichten bereit ist wenn angeblich die Rückzahlung sicher sein soll.

Baufinanzierung mit Bausparvertrag oder Annuitätendarlehen?

Es geht um eine Baufinanzierung für einen Neubau. Das Vorhaben kostet in etwa 300.000, Eigenkapital 50.000 Euro. Das Darlehen beträgt insgesamt 250.000 Euro. 50.000 werden auf den KFW 153 Kredit umgelegt und dort wird dann eine Rate von 180 Euro gezahlt. Restlich bleiben noch 200.000 Euro. Zwei Angebote liegen mir vor: 1. DSL Bank: Das Darlehen läuft auf eine Sollzinszeit von 10 Jahren und der Zins beträgt 2,35% (Laut Unterlagen effektiv 2,5%). Es werden nur die Zinsen hierrein gezahlt (ca. 390 Euro mtl.) und die Tilgung von 200 Euro mtl. (entspricht ca. 1,2% Tilgung) in einen Bausparvertrag (Eröffnungsprovision 2.100 Euro - BHW Wohn maxx). Die Mindestbausparsumme des Bausparvertrages beträgt 50.000 Euro. Nach 10 Jahren sind 24.000 Euro ohne Sonderzahlungen zusammengekommen und der Bausparvertrag ist zuteilungsreif. Die 24.000 Euro werden in den DSL Kredit eingezahlt. Nach dem Berater müsste nach 10 Jahren trotz des Bausparvertrages eine neue Finanzierung zum Sollzins nach 10 Jahren für die Restsumme von 186.000 Euro gemacht werden. Der Bausparvertrag diene nur zur Tilgung für die 10 Jahre. Nach den Angaben des Bausparvertrags beträgt der Sollzins für den Bausparvertrag 2,75%.

  1. Commerzbank: Das Darlehen von 200.000 Euro wird mit einem Sollzins von 2,34% für 10 Jahre (laut Unterlagen effektiv 2,37%) abbezahlt und die Tilgung von 1,2% direkt in den Kredit. Am Ende sind ca. 27.000 Euro ohne Sonderzahlungen getilgt worden. Nach 10 Jahren muss eine Anschlussfinanzierung für die Restsumme von 183.000 Euro vereinbart werden.

Beim Bausparvertrag kommt nach 10 Jahren 3000 Euro weniger Tilgung zustande als beim Annuitätendarlehen. Zudem muss für den Bausparvertrag eine Eröffnungsprovision gezahlt werden. Im Endeffekt habe ich also einen Verlust von 5100 Euro in Verbindung mit dem Bausparvertrag.

Sehe ich da etwas falsch? Die Rate für das Gesamtdarlehen soll monatlich maximal 800 Euro betragen. Sonderzahlungen sind nicht vorgesehen bzw. nicht in großer Höhe zu erwarten.

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