Omas Sparbuch ist angeblich weg!

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Also abgeräumt worden kann es natürlich sein, auch ohne Buch. Unter Umständen wurde es auch als verloren gemeldet und dann konnte es logischer Weise auch nicht entwertet werden.

Einen Auszahlschein muss es allerdings in der Tat geben, genau 7 Jahre lang. Da hast du Recht. Doch genau genommen kann nur deine Oma das Geld abgeholt haben.

Genau so ist es. Die können sich bei 2008 auch nciht hinter der aufbewahrungsfrist verstecken.

Das Künigungsformular und die Quittung für die Auszahlung müssen die vorlegen können. Nicht abweisen lassen.

Das wird Deine Oma gewesen sein. Normal bekommt der das Geld, der das Sparbuch vorlegt. Da Du es noch hast, kann das nicht passiert sein. Also war jemand da, der es als vermisst gemeldet und dann eine sogenannte Verlusterklärung unterschrieben hat. In der Regel ist das der Eigentümer, also Oma. Danach wurde ihr ein neues Sparbuch mit der aktuellen Zahl ausgehändigt und da hat sie dann wohl abgehoben, während das richtige Buch bei Dir lag. Ist Deine Oma echt so tütelig oder hat da wer nachgeholfen ? Auszahlugsscheine muss es tatsächlich noch geben, kann aber sein, dass das Raussuchen in den Microfilmen Gebühren kostet :-(

Dringend!Oma Pflegeheim Anhörung vor Gericht

Meine Oma 95! lebt seit 2 Jahren im Pflegeheim. Ihre Rente reicht nicht, ihr Sohn hat seine Konton offengelegt, fällt aus. Mein Bruder und ich leben in dem Ort wo Oma im Pflegeheim lebt (Sohn 400 km entfernt) und kümmern uns. Unsere Mutter (Omas Tochter) ist vor 3 Jahren gestorben, laut Erbfolge hätten wohl mein Bruder und ich die Beerdigung zahlen müssen (Vater auch schon tot). Oma damals noch voll geschäftsfähig hat die Beerdigung ihrer Tochter bezahlt... "das ist das letzte was ich für sie tun kann". Nun kommt das Sozialamt an und mein Bruder und ich müssen zum Sozialgericht was mit ihrem Vermögen geschehen ist, es sind wohl vor 5 Jahren mal 5000 Euro vom Konto abgehoben worden, keiner weiß was sie damit gemacht hat. Ich weiß das es die Regel gibt das man innerhalb von 10 Jahren Schenkungen rückgängig machen kann. Von dem abgehobenen Geld weiß ich nichts, aber was ist mit den Beerdigungskosten? Müssen mein Bruder und ich diese nun zurückzahlen? Schließlich war es ja auch ihre Tochter und dieses Geld habe ich nie gesehen? Ich bin Teilzeit beschäftigt und habe das Geld nicht. Meine Vermutung ist, das das Geld meine Mutter bekommen hat und verbraucht hat, als sie starb sind wir alle vom Erbe zurückgetreten, da ihr Konto mit 4000 Euro in den Miesen war. Ich mache mir große Gedanken was mich vor Gericht erwartet, da der Grund heißt "Abhebung vom Konto Ihrer Großmutter". Ich hoffe mir kann jemand helfen.

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Pflichtteil unterschlagen?

In einer Familie mit drei Kindern haben die Eltern ein gemeinsames Testament gemacht, sich zu Alleinerben erklärt und das Nacherbe so geregelt, dass zwei Kinder nach Ableben des Längerlebenden etwas weniger als der Pflichtteil bekommen. Der Dritte den Rest. Der länger Lebende kann das Testament aber ändern.

Vater stirbt. Nach Absprache mit dem Steuerberater der Mutter und der Mutter hat einer der beiden Minimalerben den Pflichtteil (also 1/12; sie lebten in Gütergemeinschaft) eingefordert und bekommen. Weil der Erbteil der anderen aus etwas Geld und einigen Wohnungen bestand, von deren Miete die Mutter leben wollte - in Wirklichkeit auch aus Nettigkeit - hat sie es nicht gemacht.

Acht Jahre später trifft man sich beim Notar, weil die Mutter nicht nochmals ein Pflichtteilthema haben möchte. Es wird eine Summe vereinbart und die beiden Minimalerben sollten auf ihren Pflichtteil verzichten. Weil in der Pflichtteilsvereinbarung die Wohnungen nicht enthalten sind, gibt es beim Notar eine Diskussion darüber, wie das denn sein kann. Die Mutter erklärt, dass die Wohnungen (Vaterteil der Tochter, die keinen Pflichtteil einforderte) ja erst bei Ihrem Ableben an die Tochter gehen sollen natürlich ihr zustehen! Mit dieser vor den drei Kindern und dem Notar getroffenen Aussage, die natürlich auch alle, die nicht lügen wollen bezeugen können (sicher die Erben), unterschreibt die Tochter den Pflichtteilsverzicht.

Zwei Jahre später überschreibt die Oma die Wohnungen an ein paar Enkel. Nebenbei bei dem Notar, der auch den Pflichtteilsverzicht beurkundete. Weil das Ganze noch sehr frisch ist, kann es sein, dass sie auch nur ihr Testament geändert hat. Die, die dabei waren, sagen entweder nichts (Enkel) oder wissen es nicht so genau (Oma).

Darf ein Notar mit einer Klientin insofern gemeinsame Sache machen, als dass er bei einem Pflichtteilsverzicht gut 3/4 des Erbes "vergisst", die Mutter reden lässt und nicht auf die Rechtsfolgen hinweist?

Gibt es ein Gesetz oder eine andere Handhabe, durch das die sich beim Pflichtteilsverzicht um ihren Pflichtteil betrogen fühlende Erbin gegen die Mutter, vielleicht auch den Notar vorgehen kann?

Es geht mir nicht darum, dass jeder mit seinem Erbe machen kann, was er will (irgendwie war das ja auch beim gemeinsamen Erbe vorgesehen) oder ob Pflichtteile gerecht sind. Es geht mir nur darum, ob bei einem Vertrag, der Schriftform erfordert, beim Notar gelogen und betrogen werden kann und der Betrogene keine Chance hat, sich zu wehren.

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