Mobile Fußpflege o.ä.

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5 Antworten

Dass ein Finanzamt vorschreibt, dass Fahrtkosten bei dem Erbringen einer Dienstleistung berechnet werden müssen ist ein Märchen.

Ich kann hier nur logische Annahmen treffen:

Grundsätzlich entstehen Reisekosten nur, wenn diese auch tatsächlich entstanden sind. Die Anfahrt von der eigenen Betriebsstätte bis zum Kunden sind klar als Reisekosten zu werten und sollten von der Fußpflegerin berücksichtigt werden. Da von dem Kunden A bis zum Kunden B jedoch keine weitere Anfahrt mehr notwendig ist, können hier auch keine weiteren Reisekosten entstanden sein.

Ob die Anfahrtskosten nun zwei Mal fällig sind, steht evtl. auf einem anderen Papier. Grundsätzlich würde ich mich hier darauf berufen, was vorher besprochen worden ist. Falls dies nicht der Fall gewesen ist, würde ich herausfinden wollen, ob die Anfahrtskosten pauschal oder genau abgerechnet werden von der Fußpflegerin. Falls Ihr die Rechnungen getrennt bezahlt, vermute ich, dass die Anfahrtskosten pauschal berechnet werden können.

Ansonsten sind dies zwei unterschiedliche Themen.

Was berechnet wird, und was beim Finanzamt angegeben wird, sind zwei Paar Stiefel.

Die Betriebsausgaben die gegenüber dem Finanzamt angesetzt werden orientieren sich an der Realität oder gesetzlichen Fiktionen. Fakt ist, dass sie nur einmal zu dem Haus gefahren ist, und somit die Kilometer auch nur einmal hat.

Was das Mädel in seine Rechnung schreibt, hat mit dem Finanzamt nix zu tun. Sie kann gegenüber jeder der behandelten Person die Anfahrt voll abrechnen, wenn sie das will, muss die Einnahmen dann aber auch in der Gewinnermittlung erfassen.

Ob die "Patienten" das mit sich machen lassen, wenn sie es merken ist ausschließlich eine Frage zwischen der Pflegerin und den Gepflegten.

Hallo, ich meine das ist ganz einfach ausverschämt ! Zwei Anfahrten voll zu berechnen, und dem Nachbarn die gleiche Leistung erbringen. Dies geht auch nur, wenn man über einen großen Kundenstamm verfügt. Man muss es sich schon leisten können, mit derartigen Forderungen, Kunden für die Zukunft zu vergraulen. Dann kannst du dir auch einen anderen Fußpfleger suchen, wenn dir dieses Zusammenpacken der Anfahrt, letztlich keine Kostenersparnis bringt. K.

@Gänseliesel: ausverschämt ;-)

An meiner home base heisst das "ausg`schamt". Hast Du heimliche altbairisch-Kenntnisse?

Vorsorglich für EB: http://de.wikipedia.org/wiki/Altbairisch

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@FREDL2

... lach !!! ....... wusste im Moment gar nicht, "was meint er, was ist jetzt falsch geschrieben ?" Ist bei uns in Meck,-Pomm. eine ganz legitime Bewertung für derartige Ungereimtheiten ! Habe sogleich Google bemüht und mich bestätigt gefühlt : http://www.duden.de/rechtschreibung/ausverschaemt : ist also korrekt formuliert und ein Synonym für : ausfallend, dreist, faustdick, frech, gemein, impertinent, kühn, rotzfrech, schamlos, unverfroren, unverschämt ! Lach.... ! Alles klar !!! Gruß K.

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Das Mädel beliebt zu scherzen. Das schreibt kein Finanzamt vor und wenn es so wäre, dann handelte es sich um eine Vorschrift des Ministeriums. Die brüten dort aber anderen Unsinn aus.

Was, glaubst Du, würde ein Altenheim zu dieser "Berechnung" sagen? Dorthin kommen Fusspfleger und behandeln am Tag gleich bis 10 Personen.

Es ist eine Erfindung dieses Mädels und man sollte sie darauf hinweisen, dass es viele Fusspfleger gibt.

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