Meine Mutter hat zu wenig Rente, kann sie vom Staat finanzielle Hilfe bekommen?

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5 Antworten

Für Personen ab 65 Jahre mit keiner oder wenig Rente (und natürlich mit keinem Vermögen) gibt es die sogenannte Grundsicherung im Alter, diese kann bei der Kommune beantragt werden (zahlen tut der Landkreis). Wegen den Zuzahlungen bei den Medikamenten sollte sie bei der Krankenkasse nachfragen, ob sie dann - als Bezieherin von Grundsicherungung - nicht einen kleineren Eigenanteil aufbringen muß.

Ja klar, da greift das sogenannte ergänzende Hartz IV, nur das wegen des Rentenalters nciht mehr das JKobcenter zuständig ist, sondern die Stadtverwaltung Sozialamt/Grundsicherungsamt. Da wird geprüft, welche Ansprüche DEine Mutter hat. Wohngeld, oder weitere Leistungen. u. U. wird sie auch von Zuzahlungen befreit. Ich kenne da nciht alle Vorschriften, aber auf jeden Fall hingehen.

Dafür gibt es die "Sozialhilfe im Alter", die kann man über die Gemeinde beantragen. Und wegen den Medikamentenzuzahungen, da sollte sie mal mit ihrer Krankenkasse sprechen, ob sie nicht evtl. als chronisch Kranke, weniger Eigenanteil zahlen muß.

Der Mutter meiner Freundin ergeht es ebenso, sie hat nun beim Landkreis einen Antrag auf diese Grundsicherung gestellt, die wollten aber alles ganz genau wissen, was sie Einkommen, Vermögen, etc hat. Mal sehen was da herauskommt.

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