Lohnen sich Anteile von der Volksbank zu kaufen?

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Genossenschaftanteile bringen keine Zinsen, sondern Dividenden. Damit wird auch klar, dass es sich nicht um eine Geldanlage mit Festgeldcharakter, sondern um eine Kapitalanlage mit unternehmerischen Risiko handelt.

Du erhältst eine recht gute Dividende von ca. 8 % p.a., die natürlich zu versteuern ist.

Die Kündigungszeit ist sehr langwierig: die Kündigung muß mindestens 12 Monate vor Schluß des Geschäftsjahres zugehen und kann erst zum Schluß des Geschäftsjahres wirksam werden. Allerdings kann der Anteil an andere Mitglieder vielleicht verkauft werden. Die Geldeinlage kann daher nur langfristig wieder zurückgeholt werden.

Kritischer ist zu sehen, daß meistens nur 10 % eines haftenden Genossenschaftsanteiles eingezahlt werden, so dass der Genosse für weitere 90 % haftet, was ihm vielleicht gar nicht so bewußt ist. Dieses Haftungsrisiko oder die Nachschußpflicht ist daher auf das Neunfache des Anteils begrenzt und insgesamt kann der Genosse nur eine begrenzte Anteilszahl (z.B. 20 Stück erwerben). Dieses Nachschußrisiko läßt sich durch Volleinzahlung der Anteile vermeiden.

Wenn ein Anteil 200 € kostet, 20 Anteile gezeichnet und nur 10 % eingezahlt werden, beträgt die Nachschußpflicht noch max. 3.600 €.

Genossenschaftsanteile sollten trotz der hohen "Rendite" nicht mit Festgeldanlagen verwechselt werden.

Hatte mal ein Konto bei der Volksbank und musste dann (laut meinem Berater) auch diese Anteile erwerben. Gebracht hats mir gar nix. Bin auch nicht mehr bei der Volksbank.

Wie nutze ich VWL am besten?

Hallo liebe Community,

ich bin momentan im 1. Ausbildungsjahr und erhalte von meinem Arbeitgeber 40€ für VWL. Dieses Geld will ich mir natürlich nicht entgehen lassen und ich frage mich welcher Sparplan sich dafür am besten lohnt. Ich tendiere ja zum Bausparvertrag, da ich auch noch Förderung vom Staat erhalten würde aber ich bin mir nicht sicher ob es momentan sinnvoll ist einen so langfristigen Vertrag abzuschließen wegen evtl. kommender Geldentwertung etc... Am liebsten würde ich ja die 40€ beiseite legen und dafür Gold oder Silber kaufen, eben Sachwerte weil diese immer ihren Wert haben werden. Aber wenn ich mich nicht irre zählt sowas natürlich nicht als VWL, außer ich würde in Edelmetallfonds oder so investieren aber dass kann man ja nicht mit richtigen Sachgütern vergleichen, oder? Ist ja nichts weiter als Papier und birgt somit auch Risiken. Falls es irgendeine Möglichkeit gibt mit seinen VWL direkt Edelmetalle zu kaufen, lasst es mich wissen, würde mich interessieren.

Ich dachte auch schon daran evtl. 2 Sparverträge abzuschließen, falls das mein Arbeitgeber gestatten würde oder falls es sich überhaupt lohnen würde, und zwar einmal für 20€ in einen Bausparvertrag und dann für 20€ in Fonds. Wobei ich mir mit den Fonds echt unsicher bin, da ich mich damit noch gar nicht auskenne und evtl. am Ende sogar im Minus bin? Fonds sollen ja hohe Renditen haben aber eben auch ein gewisses Risiko. Ansonsten würde ich vermutlich alles in einen Bausparvertrag stecken.

Was meint Ihr dazu, was würdet Ihr mir raten zu tun? Ich meine die 40€ werde ich natürlich selbstverständlich nutzen, nur frage ich mich halt ob es auch Alternativen zum Bausparvertrag / Fondssparen gibt (aber keine Lebensversicherung, Altersvorsorge usw.), in Form von Edelmetallen o.ä.?

Viele Grüße drush20

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Gebühren eines Indexfonds bei der Ing-Diba

Hallo zusammen, meine Frage bezieht sich auf die Gebühren beim Kauf eines Indexfonds bei einer Direktbank (in meinem Fall bei der Ing-Diba). Das Informationsmaterial finde ich sehr undeutlich und wollte daher mal bei euch nachfragen. Meine derzeitige Vermutung der Gebühren sieht folgendermaßen aus:

  • 10 euro pro Trade (egal ob 1 Fondsanteil oder 100)
  • dann 1.75% geht als Gebühr an die ing-diba direkt beim kauf
  • und järhlich 0.17% als verwaltungsgebühr des Indexfonds

Als Beispiel: bei meinem ersten Trade möchte ich 3 Anteile vom "ISHARES DAX DE" kaufen. Sagen wir der steht gerade bei 70 Euro pro Anteil:

  • Kosten für die Anteile: 3 x 70 € = 210 €
  • Kauf-Gebühr 10 €
  • 1.75% Gebühr = 3,68 € ( (210 * 1.75) / 100 )
  • jährlich kommen dann nochmal 0.17% Verwaltungsgebühr drauf, je nachdem wie hoch die Anteile stehen

Muss ich auch beim Verkauf der Anteile eine Gebühr zahlen? Wenn ja, wieviel und welche?

Das ist mein derzeitiges Verständnis der Gebührenstruktur beim Kauf eines Indexfonds bei der Ing-Diba. Bitte korrigiert/ergänzt mich wenn etwas falsch ist oder fehlt. Vielen, vielen Dank!

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ING Diba Depot "Buying Power" wird nicht erhöht?

Hallo Gemeinde :)

folgende Situation. Ich bespare momentan ein Tagesgeldkonto und habe zusätzlich anfang des Jahres begonnen einen Aktienfonds zu besparen da ich eben neben dem sicheren sparen auch zusätzlich gerne Geld Investieren möchte um hier auch nach Inflation ein "+" zu erwirtschaften^^ Sprich ein Teil Sicherheit und ein Teil eben Rendite^^ Da ich eben total neu bin im Bereich Aktien und Aktienfonds habe ich zunächst für dieses Jahr den Sparplan nur auf 50€ mtl. laufen aber ich werde diesen nächstes Jahr erhöhen. Das geht ja relativ einfach. Jetzt habe ich allerdings eine Kuriose Geschichte:

Ich habe bei der Diba 2 Extrakonten und 1 Depot. 1 Extrakonto auf welches ein normales Sparen per Lastschrift läuft und 1 Extrakonto welches als Verrechnungskonto für das Depot extra angelegt wurde.

Ich habe auf meinem Girokonto 1000€ angesammelt die ich gerne jetzt einmalig (zusätzlich zur Sparrate) in den Fonds investieren möchte. Sprich ich möchte zusätzlich zum Sparplan einmal X Anteile kaufen so dass ich möglichst nahe an die 1000 € komme. Dazu habe ich das Geld per Lastschrift vom Girokonto (Sparkasse) auf das Verrechnungs Extrakonto einziehen lassen (also den Auftrag bei der Diba eingestellt vielleicht hat das Auswirkungen auf mein Problem). Der Auftrag wurde jetzten Freitag eingetippt, am Montag wurde der Betrag bei der Sparkasse markiert (vorgemerkt) und am Dienstag wurden die 1000€ (Werstellungstag) dem Extrakonto gutgeschrieben. Da am 15. ausserdem der monatliche Sparplan läuft wurde auch am Dienstag zusätzlich 50€ abgebucht und am Mittwoch (Wertstellung) gutgeschrieben. Das Problem ist jetzt, dass ich keine Anteile manuell nachkaufen kann weil die Buyinpower nicht um die 1000€ erhöht wurde.

Konkret sah es gestern (Donnerstag) folgendermapßen aus:

Kontostand Verrechnungs Extrakonto 1000€ aus Lastschrift + 50€ Sparrate = 1050€ Kontostand. Die Buyingpower betrug gestern Nachmittag allerdings nur 50€ (aus dem Sparplan). Da gestern dann natürlich turnusmäßig die 50€ in den Fonds gelaufen sind ist die Byingpower heute morgen (Freitag) wieder auf 0,00€.... Man muss dazusagen dass alle Lastschriften egal ob Sparen oder Fondssparen sowie die 1000€ Lastschrift alle vom selben Girokonto abgebucht werden (also für den Fall dass die Diba da vielleicht 2 Tage Sicherheit mit einrechnet weil man ja Lastschriften theoretisch rückgängig machen könnte in einer kurzen Zeitspanne).

Kann sich das irgendjemand erklären? Am Dienstag war Wertstellung und heute ist der Betrag imm er noch auf 0.... Woran könnte das denn liegen? Das Verrechnungskonto muss ja stimmen da die 50€ ja ebenfalls über dieses Extrakonto laufen.

Würde mich freuen wenn ihr eine Erklärung für diese Phänomen hättet ansonsten muss ich wohl mal mit der Hotline telefonieren...

Liebe Grüsse :)

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Sonderkündigungsrecht Mietwohnung durch viel zu hohe Heizkosten?

Liebe Community, wir haben folgendes Problem:

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