Lastschrifteinzugverfahren/Rücklastschrift Finanzamt

3 Antworten

     Woher hat das Finanzamt die Informationen über die Höhe der Steuer?

Darüber muss das Finanzamt keiner informieren, dass können sie selbst berechnen, denn sie sind das Finanzamt, das ist deren Arbeit.

        Ist es inzwischen üblich nicht über die Höhe des zu zahlendes Betrages und die Frist informiert zu werden?

Stimmt, diese Information heißt Steuerbescheid.

Sieh mal in den letzten Steuerbescheid, den Du bekommen hast. Ist da eventuell eine Vorauszahlung festgesetzt? Es muss ja nicht unbedingt eine Nachzahlung sein.

Der letzte Steuerbescheid ist aus dem Jahr 2013 und sah lediglich für 2012 eine Zahlung in Höhe von 261 €vor. Dieser Betrag wurde vom Finanzamt auch abgebucht.

Laut dem aktuellen Schreiben über die Rücklastschrift sind ja bereits 100 € Verspätungszuschlag und 16,50 € Zinsen enthalten. Und zwar mit der selben Fälligkeit wie die Steuerforderung selbst. Das Finanzamt hat den eigentlichn Steuerbetrag gar nicht versucht abzubuchen.

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@Gamesinspace

Ich muss mich korrigieren, der erste Abbuchungsversuch war am 08.01.2015. Da waren es aber 500 € weniger als die jetzige Forderung. Auch hier war keine Deckung vorhanden und der Betrag wurde entsprechend zurückgebucht. Und zwischendurch wurden 108 € abgebucht. Über diese Abbuchungen kann ich aber nichts sagen.

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@Gamesinspace

Als nächstes wird Dir die Bank das Konto wohl vollständig sperren (da vom Finanzamt gepfändet).

Zudem hast Du mit dem Vollziehungsbeamten zu rechnen - schlimmstenfalls wirst Du zur Abgabe des Vermögensverzeichnisses (früher Offenbarungseid) aufgefordert.

Wenn Du meinen ersten Tipp nicht umgehend in die Tat umsetzt, geht das sehr schnell.

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@Gamesinspace
          Ich muss mich korrigieren, der erste Abbuchungsversuch war am 08.01.2015. Da waren es aber 500 € weniger als die jetzige Forderung. 

Das deutet für mich darauf hin, dass Du einen Steuerbescheid bekommen hast, oder um es neutraler auszudrücken, das Finanzamt hat, vermutlich Anfang Dezember 2014 einen Steuerbescheid an Dich gesandt. 

Das war dann die Zahlung im Januar, die nciht abgebucht werden konnte.

Wenn der Betrag nun um 500,- höher war, dürften in dem Bescheid auch Vorauszahlungen festgesetzt worden sein.

Zumindest wäre das eine Erklärung, die auf alle genannten Punkte passt.

Also wird es wohl so sein, dass bei Dir "der Steuerbescheide udn Rechnungen Killer" den Postkasten geleert hat.

Also Brief an das Finanzamt, habe den Steuerbescheid/die Zahlungsaufforderung , auf der die Abbuchung beruht nicht bekommen, bitte zusenden.

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Hallo,

geht es evtl um die Einkommensteuer-Vorauszahlung?

Diese schätzt das Finanzamt anhand des Einkommens des letzten Jahres und dann erfolgt alle drei Monate eine Lastschrift über die ermittelte Höhe - das wurde Dir aber schriftlich mitgeteilt. Ebenso wie Du die Erlaubnis zum Lastschrifteinzug erteilen musst.

Zur Abgabe für 2014 hast Du auch noch Zeit - bis Ende November!

Nicht erkannt, dass er geschätzt wurde?

November ist falsch - 31. Mai. - so steht´s geschrieben.

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Wer sonst, als das Finanzamt kennt den Betrag, der anfällt, wenn Steuer

aufgrund einer Steuererklärung als Rückforderung besteht.

Grundsätzlich steht im Steuerbescheid der Betrag für die Rückzahlkung

bei gleichzeitiger Aufforderung die Summe zu überweisen, eine Last-

Schrift Abbuchung wird nicht vorgenommen.

Wurde keine Steuerklärung- trotz Aufforderung- eingereicht kann es durchaus zu einer Schätzung kommen.

Der einfachste Weg, ein Telefongespräch mit dem Sachbearbeiter, einfach

und erfolgreich.

Und was erreicht man durch einen Anruf - nichts !!

Entweder schriftlich oder persönlich zur Niederschrift.

"eine Last-Schrift Abbuchung wird nicht vorgenommen" - auch das ist Quatsch.

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Steuererklärung 2011 Verspätungszuschlag

Hallo,

ich habe folgendes Problem, ich lebe seit 2011 April von meiner Ex Frau getrennt(Stand heute geschieden), seit dem Trennungsjahr 2011 versuche ich meine Ex Frau zu einer gemeinsamen Steuerlichen Veranlagung zu bewegen, ohne Erfolg. Sie will einfach nicht zu stimmen, obwohl Sie gesetzlich verpflichtet ist. Mein damaliger Scheidungsanwalt hat Sie auch aufgefordert der Erklärung zuzustimmen, auch Ohne Erfolg. Ich hatte 2012 Mai eine Steuerkanzlei mit dem Fall beauftragt dadurch, wurde ein Aufschub bis 12.2012 erwirkt, jedoch stimmte meine Ex Frau bis dahin immer noch nicht zu. Ende Dezember 2012 hat die Steuerkanzlei das Mandat mir gegenüber gekündigt, mit der Begründung: "zu wenige zu arbeitung" :-( wie kann ich denn ohne meiner Ex zuarbeiten, Sie gibt die Lohnsteuerkarte nicht raus, damit der Steuerberater das erledigen kann. Darauf hin ging die Scheidung Februar 2013 durch. Im Oktober 2013 bekam ich einen Brief vom Finanzamt wo ich aufgefordert wurde die Erklärung für 2011 abzugeben, verständlicher weise. Darauf hin habe ich wieder eine Steuerkanzlei beauftragt die bis heute immer noch mit der Sache vertraut ist. Meine Frage ist muss ich hier einen verspätungszuschlag bezahlen, ohne das ich was dafür ann, nur weile meine EX Frau sich quergestellt hat? Bitte um Rat ein verzweifelter Ratsuchender :-(

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Fragen zur Est, Kapitalerträge und Est-Erklärung

Hallo,

ich hätte ein paar Fragen zum Thema Einkommensteuer und Einkommensteuererklärung, zu denen ich leider keine Antworten gefunden habe.

  1. ) Bin ich überhaupt verpflichtet, eine ESt-Erklärung abzugeben, wenn meine Einkünfte weit unter 8000 Euro liegen, bzw. wenn keine Einkommensteuer anfällt und ich vom Finanzamt nicht aufgefordert werde eine abzugeben?

  2. ) Ich hatte im Jahr 2014 0 Euro Einnahmen aus selbständiger Arbeit oder einer Beschäftigung durch Einstellung (habe vom erspartem gelebt bzw. durch Unterstützung von Eltern). Allerdings hatte ich 1700 Euro Kapitalertrag (Zinsen aus einem Darlehen, das ich privat vergeben habe). Mit Abzug des Freibetrages von 800 Euro wären das 900 Euro, die versteuert werden müssen. Fallen für mich damit Einkommensteuern für das Jahr 2014 an, oder nicht? Sonderausgaben gab es übrigens auch, ca. 850 Euro Kranken- und Pflegeversicherung.

  3. ) Müssen Kapitalerträge (z.B. Zinsen aus einem Privatdarlehen) in einer ESt auch angegeben werden, wenn sie in der Summe 800 Euro im Jahr nicht überschreiten?

4.) Mir ist aufgefallen, dass ich im Jahr 2012 mehrere Fehler in der ESt gemacht habe. Ich habe zum einen Einnahmen im 3stelligen Bereich und zum anderen noch höhere Sonderausgaben (Kranken- + Pflegeversicherung, Studiengebühren) vergessen anzugeben. Dabei war ich glaube ich garnicht mal aufgefordert worden eine abzugeben. Und wahrscheinlich auch nicht verpflichtet. Und meine Einkünfte betrugen um die 3000 Euro. Ich war also so oder so nicht verpflichtet, Einkommensteuer zu zahlen. Muss/Sollte ich trotzdem diese Einkommensteuererklärung berichtigen, oder darf ich mir und dem Staat den damit zusammenhängenden Aufwand ersparen?

Vielen Dank

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Ich lebe zusammen mir meinem 19 jährigen Sohn in einer Bedarfsgemeinschaft. Meinem Sohn wird seitens der ARGE vorgeworfen sich trotz mehrmaliger Aufforderung nicht bei seinem Fallmanager gemeldet zu haben. Mein Sohn bestreitet jedoch eine Aufforderung zu einem Termin bekommen zu haben. Worauf mir von der AGRE mit einem Schreiben vom 03.12.08 unterstellt wurde, dass ich über Vermögen verfügen würde und somt meinen Lebensunterhalt selberbestreiten könne. Was unwahr ist. In einem darauffolgenden Schreiben teilte die ARGE mir mit, dass ich ab Januar 2009 wieder Unterhaltsleistungen für mich, jedoch nicht für meinen Sohn beziehen werde. Während eines persönlichen Gespräches wurde mir gesagt, dass mein Sohn aufgrund seiner vernachlässigten Pflichten der ARGE gegenüber, aus der Berechnung herausgenommen wurde, für den Monat Dezember die Miete zwar in voller Höhe bezahlt sei, die Wohnung aber zu groß wäre und uns somit für die Lebenskosten kein einziger Cent ,auch nicht das Kindergeld zu stünde. Das heißt, für diesen Monat haben wir nicht ein einzigen Cent. zum Überleben! Ferner wurde ich aufgefordert meine Kontoauszüge der letzten 3 Monate der ARGE vor zu legen.

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Kontopfändung durch das FA trotz ausreichend Guthaben? Wie vorgehen?

Leider habe ich hier im Forum und nach eindringlicher Google-Suche keine befriedigenden Antworten auf meine Fragen gefunden, weshalb ich sie hier stellen möchte:

Die Familie meiner Freundin erlebte heute einen Schock als die Mutter am Bankautomaten stand und dieser ihr mitteilte, dass das Konto gesperrt ist. Ein Anruf der Dame bei der Notfallhotline der Bank brachte folgende Erkenntnis: das Finanzamt hat das Konto sperren lassen aufgrund einer Steuerschuld in Höhe von rund 190 €. Um welche Steuer es sich hier genau handelt ist aktuell noch nicht bekannt, die Familie gibt all ihre Steuerschreiben seit Jahren an eine bekannte Buchhalterin ab, die sich dessen annimmt.

Merkwürdig ist jedoch, dass die Dame neben ihrem Girokonto bei der gleichen Bank noch ein Sparkonto mit einem aktuellen Guthaben in Höhe von über 10.000 € besitzt.

Meine zwei Fragen sind folgende:

  1. Wenn das FA eine Steuerschuld pfänden möchte, wie genau läuft diese Kontopfändung in der Realität ab? Versucht das FA den geschuldeten Betrag vom Girokonto abzuheben und falls dieses nicht genügend Deckung aufweist, dann lässt das FA selbiges sperren oder läuft dies derart ab, dass das FA das Konto in jedem Fall sperrt und den Steuerschuldner zur Zahlung auffordert? Zweites klingt für mich unlogisch, allerdings verstehe ich dann nicht, wieso der geschuldete Betrag im Rahmen der Pfändung nicht einfach vom Girokonto (und falls letzteres zum Pfändungszeitpunkt nicht genügend Deckung aufwies vom Sparkonto) abgehoben wurde anstatt das Konto zu sperren?

  2. Was soll jetzt genau gemacht werden? Am nächsten Montag, den 04.05., stehen diverse Lastschriftszahlungen, u. a. die Zahlung der Hypotheksrate vom selben Konto an? Soll die Familie das FA anrufen und mitteilen, dass die Überweisung am Montag per Sofortüberweisung erfolgt und um eine Pfändungsaufhebung bitten?

Eine letzte Info: Das Konto des Ehemannes wurde nicht gesperrt, nur das der Ehefrau.

Danke vorab für die Antworten und Hilfestellung.

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Ich habe ein Einzelunternehmen, habe 2 J. keine Steuererklärung, keine Ust-Voranmeldung gemacht, was soll ich tun: Selbstanzeige, Konsequenzen?

Guten Tag Leser und Leserinnen!

Ich bin gerade in mitten eines großen Problems mit dem Finanzamt.

Zu meinem Fall:

Ich habe vor ein Paar Tagen ein Schreiben vom Finanzamt bekommen, in welchem ich aufgefordert bin, Steuererklärungen für die Jahre 2013 sowie 2014 abzugeben.

Ich Betreibe seit 2013 ein Gewerbe (Einzelunternehmen) als Webentwickler. Habe mich dbzgl. leider bis jetzt nie um die Steuern gekümmert, da ich davon ausgegangen bin, dass dies erst relevant wird ab dem Zeitpunkt an dem ich (Kleinunternehmerregelung) im vorherigen Jahr mehr als 17500€ bzw. 50.000€ Umsatz im aktuellen Jahr erziehle. (Ich weiß sehr "Naiv"...) Zusätzlich betrieb ich einen Onlineshop von 2014 bis mitte 2015. (Ich dachte das ist ja alles echt einfach und Stressfrei solange man unter der Gennanten Kleinunternehmer Grenze liegt) Auch habe ich anfang 2014 wegen des Onlineshops und eines Kunden vom Webentwicklungsgewerbe eine Ust.Nr. bei FA beantragt und kurze Zeit später bekommen. Die Geschäfte liefen allerdings alle sehr "bescheiden". Umsätze '13 lagen beim Webentwicklungs Gewerbe bei ca. 1000€ und '14 insgesammt (Webentwicklung & Onlineshop) bei ca. 3000€. In 2013 wurden 3 Rechnungen an Kunden erstellt ohne Ust. und in 2014 7 Stck. mit Ust. Überleben konnte ich die letzten Jahre nur durch die Unterstützung des Jobcenters (HartzIV für Selbsständige).

Jetzt wollte ich der Aufforderung vom FA nachkommen und mich an die Steuererklärungen für '13 sowie '14 machen (über die Steuersoftware Taxman) und sehe natürlich das ich keine Ust. Voranmeldung getätigt habe ebensowenig irgendwas an das Finanzamt gezahlt habe.

Nach etwas research ist mir nun Klar das ich mich nicht "nur" ein bisschen falsch verhalten habe, sondern dies (denke ich), Steuerhinterziehung also eine Straftat ist. Natürlich werde ich allem nachkommen was nun von mir verlangt wird. Strafe schütz ja bekanntlich vor Dummheit (Leider) nicht. Mir ist auch klar das meine Ansichten katastrophal waren.... Ich habe mich halt nur um das Geschäft an sich gekümmert, nicht um die Bürokratie drumherum...

Nun zu meiner Frage (vielleicht war jemand in einer vergelichbaren Situation oder hat von anderswo dbzgl. Know How; Ich bin für jeden Rat & Tip sehr Dankbar):

Was kann ich nun Tun? Sollte ich eine Selbsanzeige beim FA stellen? Oder villt die Steuererklärungen soweit es mir möglich ist mit EÜR sowie einer schriftlichen Erklärung zu diesem Fall erstellen und einfach zum FA schicken?

Ich bin leider gerade Finanziell Tot. Deshalb die Frage hier und nicht wie es wohl besser wäre beim Steuer Berater...

Ich bedanke mich für evtl. Antworten und die Zeit die ihr dbzgl. für mich Opfert hier schoneinmal im Voraus, Vielen Dank!

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