Krankenkasse akzeptiert nicht die Arbeitsunfähigkeit nach der Reha-Maßnahme

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist so üblich und auch gewollt.

Du solltest auch die Absicht dieses Schreibens erkennen - die Krankenkasse wird dich dazu zwingen, dass du die Erwerbsunfähigkeitsrente beantragst, sozusagen gezwungenermaßen freiwillig.

Der Hintergrund ist natürlich ein Verschiebebahnhof. Du bekommst dann Leistungen des Rentenversicherungsträgers und nicht mehr von der Krankenkasse. Angsichts von über 200 Mrd. Euro für das Gesundheitswesen in Deutschland auch verständlich.

Die Sozialgerichte ziehen da auch mit. Folglich ist es dir sehr zu empfehlen, dich möglichst schnell in den Arbeitsprozeß wieder eingliedern zu lassen, denn die Erwerbsunfähigkeitsrenten sind Minimalrenten ohne Chancen viel hinzuverdienen zu dürfen.

Ich würde Dir empfehlen Dich von einem Fachanwalt für Sozialrecht beraten zu lassen, eventuell genügt auch eine rechtliche Beratung in einer Geschäftsstelle der Verbraucherzentrale.

... und ich mich gesundschreiben lassen soll

Es gibt keine Gesundschreibung, sondern nur die AU-Bescheinigung.

Wenn die ausgelaufen ist, dann giltst Du als arbeitsfähig, was aber keinesfalls dasselbe ist wie gesund.

Du kannst aber auch bei laufender AU jederzeit die Arbeit wieder aufnehmen, denn die AU-Bescheinigung bedeutet kein Arbeitsverbot.

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