Kann Vorkaufsrecht gegen Entgelt an Dritten abgetreten werden?

2 Antworten

Wenn es sich um ein Vorkaufsrecht für ein Grundstück handelt § 1098 BGB (das also durch eine notarielle Beurkundung bestellt udn im Grundbuch eingetragen ist), kann man es nur verkaufen, oder übertragen, wenn dies im Vertrag vereinbart wurde (§ 473 BGB).

Bei juristischen Personen gelten die §§ 1059 a BGB analog.

Eigentlich kann das Vorkaufsrecht nicht abgetreten werden. Die Ausnahme hat aber wfwbinder zutreffend dargestellt. Sie leitet sich direkt aus § 473 Satz 1 BGB ab.

Hausschenkung an Tochter

meine Mutter hat mit Ihrem Lebensgefährten ein Haus gekauft und sich nun getrennt. Der Lebensgefährte wil nun seinen Teil am Haus (es gibt keine Teilungserklärung) verkaufen und ich will ihn kaufen. Da sie ein "eintragenes Vorkaufsrecht" zum einem bestimmten Preis hat und Ihr Lebensgefährte von mir 6.000.- EUR mehr will, haben wir überlegt, ob sie es mit meinem Geld kauft und es mir dann schenkt, damit wir uns die 6.000.- EUR sparen. Ein kleiner Restbetrag wird auch noch finanziert und dies müsste dann auch über sie laufen. Die Wohnungen im Haus nicht nicht eigengenutzt sondern vermietet. Was ist zu beachten? Geht das so einfach? Ich habe gelesen, dass im Pflegefall meiner Mutter (wenn sie kein Geld mehr hat) das "geschenkte" Haus herangezogen wird. Ferner kann ich nach der Schenkung meinen Teil abschreiben und in der Steuer geltend machen? Vielen Dank

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Muss zu Grundstücksübertragung ohne Entgelt jeder Erbe einverstanden sein?

Ein Vater wollte seiner Tochter ein Waldstück überschreiben als Erbauszahlung. Doch starb er zuvor. An dem Waldgrundstück entstand eine Erbengemeinschaft. Danach besitzt die Mutter die Hälfte und die Kinder jeweils 7/14. Die Mutter sowie alle übrigen Kinder wollen der einen Tochter das Grundstück unentgeltlich überschreiben, wie es der Vater wollte. Nur ein weiteres Kind weigert sich. Sie will plötzlich Geld dafür, das jedoch ihre Schwester unter keinen Umständen zahlen will. Das Waldgrundstück (überwiegend Moor mit Kiefern) hat auch kaum einen Wert. Nuss überhaupt die Tochter, die Geld will, zustimmen oder kann man sie auch überstimmen, weil ja alle andere auch wollen, dass die Tochter, die das Grundstück schon von ihrem Vater aus bekommen wollte, das Grundstück auch unentgeltlich erhalten sollte?

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