Kann man theoretisch die Hochzeitsfeier teilweise als Geschäftsessen geltend machen?

1 Antwort

Das wird nciht klappen, denn dann müßte man ja dem ganzen einen betrieblichen Anstrich geben. Ich weiss ncith wie gut es auf die Gäste wirken würde, wenn nach dem großen Hochzeitsessen als erstes die Präsentation der neuen Produkte erfolgen würde.

Bei einer Betriebsfeier in der größenordnung erwartet das Finanzamt eine komplette Gästeliste. Dise wird dann mit der Kundenliste verglichen.

Zahnspange/Studienkreditzinsen von Steuern absetzen?

Hallo!

Kurz zu mir, ich bin Student und könnte in diesem Jahr erstmalig so gut verdienen, dass ich Steuern zahlen muss.

Einerseits werde ich bald eine kieferorthopädische Behandlung beginnen, die zwar nicht notwendig ist (und daher selbst finanziert wird), aber nicht nur der Ästhetik dient, sondern ebenso der Aufhebung einer funktionellen Fehlstellung.

Außerdem erhalte ich aktuell noch einen Studienkredit, für den bereits Zinsen angefallen sind. Kann ich diese schon jetzt steuerlich geltend machen?

Führerscheine lassen sich wahrscheinlich gar nicht absetzen, oder?

Letztes Jahr habe ich mir die Augen lasern lassen, wenn ich die OP abstotterte, kann ich Teile des Betrags dann ebenfalls steuerlich geltend machen?

Welchen Betrag dessen, was man an Steuern bezahlt, kann man maximal erstattet bekommen?

Sollte ich Fachvokabular falsch verwenden, möge man es mir verzeihen, diese ganzen Finanzsachen sind absolutes Neuland für mich ;-)

Vielen Dank.

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Darf mein Arbeitgeber mir die Bestätigung für das Finanzamt verweigern, dass er keine Verpflegungspauschale bezahlt hat?

Die Situation im Detail: Seit Mitte 2015 bin ich bei einem Ingenieurdienstleister im Rahmen eines Werkvertrags tätig. Der Einsatz war das komplette Jahr 2015 beim Kunden vor Ort. Eine Verpflegungspauschale wurde nicht gezahlt, jedoch habe ich von meinem Arbeitgeber eine Bestätigung darüber erhalten, wodurch ich den Verpflegungsmehraufwand steuerlich geltend machen konnte. Im Laufe des Jahres 2016 wurde von meinem Arbeitgeber die Information verteilt, dass dieser Nachweis nur noch erstellt wird, wenn es zur Zeit des Einsatzes beim Kunden nicht alternativ auch einen Arbeitsplatz vor Ort bei meinem Arbeitgeber gegeben hätte. Für unseren Werkvertrag wurde erstmals im April 2016 ein eigenes Büro eingerichtet. In der Zeit Januar bis März war ich also Vollzeit beim Kunden eingesetzt, ohne auf einen Firmenarbeitsplatz zurückgreifen zu können. Seit Oktober 2016 bin ich nun in Arbeitnehmerüberlassung an den Kunden verliehen. Somit ist in dieser Zeit für mich erneut kein Arbeitsplatz bei meinem Arbeitgeber vorgesehen. Entsprechend der Richtlinie meines Arbeitgebers wollte ich nun für das Jahr 2016 für die Zeiten Januar-März sowie Oktober-Dezember erneut die Bestätigung, dass keine Pauschale gezahlt wurde, um dies steuerlich geltend machen zu können. Aktueller Stand ist nun aber, dass mein Arbeitgeber diese Bestätigung nun doch generell nicht mehr ausstellen möchte. Mir entgeht dadurch eine Steuerrückzahlung im vierstelligem Bereich, welche mir meiner Meinung nach zusteht. Daher die Frage: Darf mein Arbeitgeber mir diese Bestätigung überhaupt verweigern? Kann ich diese Zeiten alternativ auch ohne Nachweis steuerlich geltend machen?

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Kann ich die Tätigkeit beim Kunden meines Arbeitgebers, dem Finanzamt als Dienstreise "verkaufen"?

Ich arbeite in der häuslichen Pflege bei einem Behinderten in seiner Wohnung. Meine Dienste dauern immer 24 Stunden. Ich habe ca. 2 Dienste pro Woche. Gerne würde ich Verpflegungsmehraufwand geltend machen. Ob dies anerkannt wird, steht scheinbar in direktem Zusammenhang mit der Frage nach der regelmäßigen Arbeitsstätte. Sollte der Ort meiner Tätigkeit (also beim Kunden) nicht als regelmaßige Arbeitstätte definiert sein, was ich mir nicht 100 prozentig beantworten kann, müsste ich doch jeden meiner Dienste als Dienstreise darstellen können und könnte dann den Verpflegungsmehraufwand geltend machen. Habe ich da Chancen? Das folgende Zitat macht mir Hoffnung:

Reisekosten – Langfristiger Kundeneinsatz führt nicht zu regelmäßiger Arbeitsstätte

Mit Urteil vom 9.7.2009 hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass es sich nicht um eine regelmäßige Arbeitsstätte im Sinne des Einkommensteuergesetzes handelt, wenn der Arbeitnehmer beim Kunden seines Arbeitgebers tätig wird. Dies gilt selbst dann, wenn der Arbeitnehmer dort längerfristig eingesetzt wird.

Die Folge ist, dass der Arbeitnehmer die Kosten für die tatsächlich gefahrenen Kilometer zum Kunden steuerfrei erstattet bekommen bzw. als Werbungskosten geltend machen kann und nicht auf die Entfernungspauschale von EUR 0,30 pro Entfernungskilometer beschränkt ist. Der Bundesfinanzhof bestätigt mit diesem Urteil seine jüngere Rechtsprechung, wonach nur eine betriebliche Einrichtung des Arbeitgebers eine regelmäßige Arbeitsstätte sein kann – nicht aber die betriebliche Einrichtung eines Kunden.

Die Finanzverwaltung hat sich dieser Auffassung inzwischen angeschlossen.

Außerdem steht bei Wikipedia folgendes unter Reisekosten:

„Reise“ ist als gleichzeitige Abwesenheit von der Wohnung und der regelmäßigen Arbeitsstätte definiert. Beruflich oder betrieblich veranlasst ist eine Reise, wenn die private Lebensführung den Zweck der Reise nicht oder nur unwesentlich berührt; Abgrenzungsfragen hierzu behandelt der Artikel Dienstreise.

Reisekosten umfassen Fahrtkosten, Übernachtungskosten, Verpflegungsmehraufwand und Reisenebenkosten. Steuerlich voll anerkannt wurden sie bis Ende 2007 aber nur bis zu einer gewissen Dauer der Reise (deutsches Steuerrecht i. d. R. 3 Monate, österr. teilweise kürzer). Dauerte die Reise länger, nahm das Finanzamt im Regelfall an, dass der Mittelpunkt der Lebensführung an den Ort der Auswärtstätigkeit verlagert wurde. Der Ort der auswärtigen Tätigkeit wurde dann als neue regelmäßige Arbeitsstätte angesehen. Diese Auffassung wurde durch ein Urteil des Bundesfinanzhofs vom 9. Juli 2009 aufgehoben.[1] Damit sind Fahrten zum Kunden immer als Dienstreise anzusehen, egal auf welche Dauer sie angelegt sind.

Vielen Dank im Voraus!!!

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