Kann man mit ALG 1 auch dazuverdienen-wenn ja, wieviel max. pro Monat?

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Die Bundesagentur für Arbeit sagt dazu folgendes:

Während des Bezuges von Arbeitslosengeld dürfen Sie eine selbstständige Tätigkeit beziehungsweise eine Beschäftigung ausüben und ein Nebeneinkommen erzielen.

Die Nebenbeschäftigung darf allerdings einen zeitlichen Umfang von 15 Stunden wöchentlich nicht erreichen. Erreicht oder überschreitet die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit 15 Stunden, besteht wegen fehlender Arbeitslosigkeit kein Anspruch auf Arbeitslosengeld mehr. Gegebenenfalls ist eine erneute Arbeitslosmeldung erforderlich.

Sofern Sie eine Nebenbeschäftigung mit weniger als 15 Wochenstunden ausüben, wird Ihr Nebeneinkommen angerechnet. Dabei bleiben jedoch 165 Euro monatlich anrechnungsfrei. Wichtig ist, dass Sie jede Nebenbeschäftigung der Agentur für Arbeit unverzüglich und ohne Aufforderung melden.

Sonderfälle beim Nebeneinkommen Besonderheiten hinsichtlich des anrechnungsfreien Entgelts gelten dann, wenn Sie während der letzten 18 Monate vor der Anspruchsentstehung mindestens für 12 Monate neben einem Versicherungspflichtverhältnis

•eine Beschäftigung oder •eine selbstständige Tätigkeit oder eine Tätigkeit als mithelfender Familienangehöriger ausgeübt haben. In diesem Fall bleibt Nebeneinkommen bis zur Höhe des während der letzten 12 Monate in dieser Tätigkeit erzielten durchschnittlichen Entgelts anrechnungsfrei. Der Freibetrag beträgt aber mindestens weitere 165 Euro monatlich.

Ein Versicherungspflichtverhältnis liegt vor, wenn Beiträge zur Arbeitslosenversicherung erhoben werden, also z.B. bei einer versicherungspflichtigen Beschäftigung, Bezug von Übergangsgeld.

Student- 450€ Job + Kleinunternehmer - Rentenversicherung??

Hallo, ich habe schon viel nachgelesen, allerdings finde ich zu der mir wichtigsten Frage, keine wirklich Antwort. Die Aussage via Email vom Gewerbeamt: fragen Sie das Finanzamt. Die meinten: Fragen Sie bei der Rentenversicherung nach.

meine Situation: ich bin Studentin, arbeite (in zwei Jobs) auf 450€ Basis und habe mich von der Rentenversicherung befreien lassen.

Ich möchte mit meinem handwerklichen Job gerne etwas dazuverdienen. Ohne Werbung keine Käufer, aber Werbung nur, wenn alles legal läuft - ist ja klar. Ich werde/möchte damit vermutlich dennoch nicht mehr als 100 pro Monat verdienen.

generell weiß ich soweit Bescheid: Gewerbeschein beantragen, Vermerk auf Rechnung umsatzsteuerbefreit, EÜ-Rechnung erstellen.

wichtigste Frage: Was passiert nun mit der Rentenversicherung? Sobald ich das Gewerbe habe und (auch noch so kleine) Einnahmen habe, komme ich als "Gesamteinkommen" ja über die 450€... Bin ich dann nun rentenversicherungspflichtig? Oder werden diese "Einkommen" aus den 450€-Job und dem 'Kleingewerbe' separat betrachtet?

Mit der Rentenversicherung müsste ich ja erstmal (grob überschlagen) für 50€ mehr arbeiten, bevor ich Gewinn mache.

Weitere Fragen: Für mein Gewerbe würde ich meine Nähmaschine benutzen, wie funktioniert das da mit dem "steuerlichen Absetzen"? Allgemein gefragt: wie lange rückwirkend (wenn überhaupt) kann man da was geltend machen ? Und inwieweit kann ich da bspw. die Internetkosten geltend machen? Würde ich da die komplette monatlichen Internetgebühr auflisten, oder nur irgendwie anteilig?

Ich danke euch fürs Lesen und würde mich über Antworten freuen.

Viele Grüße!

p.s. mit diesen Fragen sollte ich mich ggf. dann an wen wenden, doch nochmal Finanzamt?

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