Kann man einem Bankberater trauen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Welchem Verkäufer einer Dienstleistung oder eines Produktes kann man schon einfach trauen? Der Verkäufer lebt von seinem Verkaufserfolg. Natürlich ist er freundlich lächelnd, sympathisch und bietet Dir einen Kaffee oder Sprudel an.

Ob sein Verkaufserfolg bei Dir ein gewinnbringender Anlageerfolg gewesen sein wird, ob genau dieses Produkt für Dich und Deine unausgesprochenen Wünsche und Unwägbarkeiten geeignet war, zeigt sich mitunter erst nach vielen Jahren. Dann ist der Verkäufer (und seine Bank) vielleicht gar nicht mehr aufzufinden.

Es ist schon notwendig, dass Du Dich über die Produkte informierst und lebenslang weiterbildest, so dass Du die Eignung, Chancen und Risiken eines Produktes für Dich verstehst. Und was der Verkäufer beim Verkauf verdient. Klar, dass das Produkt für Dich passen muß! Wenn der Bankberater also vor einer Produktempfehlung nicht fragt nach Deinen Einkommens-, Vermögens-, Schuld- und Verpflichtungsverhältnissen, Anlagezielen, Verfügbarkeitswünschen und Risikoüberlegungen, dann kannst Du ihm nicht trauen. Auch nicht, wenn er Dich zu einer Unterschrift "spätestens morgen" drängt.

Wenn er Dich (und Deine Lebensumstände) so aber besser kennengelernt hat, Dir einige Produktalternativen mit ihren Unterschieden erläutert und Dir darüber schriftliche Informationen (auch über das Beratungsgespräch) mitgibt, dann kannst Du beginnen, ihm zu vertrauen.

Dass viele Bankberater dies nicht beherzigen bzw. können oder wollen, zeigt die jüngste Untersuchung der Stiftung Warentest: https://www.test.de/themen/geldanlage-banken/test/Banken-im-Test-Die-Blamage-geht-weiter-4113924-4114313/: Keine Großbank besser als "ausreichend", Postbank und andere sogar "mangelhaft".

Aber Dein Berater bei Deiner Filiale (auch einer dieser Banken) könnte die positive Ausnahme sein! Gib ihm eine Chance.

Hör dir doch einfach mehrere Angebote an, mach dir Notizen oder lass dir einen Vorschlag schriftlich geben. Dann kannst du in Ruhe dir selber überlegen und nachrechnen und vorallem informieren im Internet oder bekannte. Hier gibt es bestimmt auch ein paar gute Anlagetipps. Schreib zuerst auf was du mit dem Geld machen willst so dass du immer die gleichen Grundvorraussetzungen hast. Z.B. Langfristig, jederzeit kündbar, ganz sicher, gesplittet usw. Wenn du dich zuvor informierst dann kannst du auch dem Berater vertrauen

Wenn du diese Frage stellst, hast du schon den Kern deines Problems festgestellt. Warum gehst du dann zur Bank.

Geh zu eien Finanz- und Versicherungsmakler. Dieser ist von Gesetzes wegen schon verpflichtet seinen Rat unabhängig von Produkte zu gestalten. Siehe §93 HGB

Muss man als Kreditnehmer damit rechnen, dass Bank Forderung verkauft und darf sie das?

Kann es einem als Kreditnehmer passieren, dass die finanzierende Bank die Forderung verkauft und darf sie das überhaupt? Es besteht ja ein Kreditvertrag zwischen Bank und Kunde.

...zur Frage

Sind MLP, OVB usw. seriös?

Ich habe letzte Woche einen Anruf von der OVB, Objektive Vermögensberatung, erhalten. Der Herr am Telefon möchte mich besuchen und mich in Sachen Finanzen und Versicherungen beraten. Kann ich diesen Leuten trauen?

...zur Frage

Immobilienfinazierung / "Umschuldung"

Ich habe eine Eigentumswohnung welche bis 2019 finanziert ist. Da meine Freundin und ich ein Kind erwarten, werden wir in den nächsten 2 Jahren dort ausziehen müssen. Das heisst es bleibt eine erhebliche Restschuld übrig und der Kreditvertrag läuft noch 7-8 Jahre. Wir suche eine größere Wohnung zum Kauf. Kann mir jemand kurz in Stichworten erklären wie ich möglichst verlustfrei "umschulde" ? Wie kann so was ablaufen? (die Bank steht im Grundbuch ganz oben, etc.....) Ich versuche meine alte Wohnung zu verkaufen. Ich möchte aber in keinen Fall den Kredit mit Vorfälligkeitszinsen frühzeitig ablösen, sondern ihn für das neue Objekt nurtzen. Der Rahmen des Kreditvertrages wird aber nicht reichen.

Bevor ich mich von einem provisionsgetrieben Banker beraten lasse kann mir hier vielleicht jemand den ein oder anderen Tip geben.

Gibt es dafür spezielle Foren oder homepages?

Vielen Dank schonmal im Voraus

...zur Frage

BAV: Swiss Life Champion Direktversicherung

Hallo Community,

da ja die Unisex Tarife in aller Munde sind und ich nun auch für mein Alter Vorsorgen möchte, suche ich hier noch Tipps bzw. Meinungen.

Ich lasse mich zur Zeit bei der Telis "unabhängig" beraten, dort wurde mir folgendes Produkt für eine BAV empfohlen:

Swiss Life Champion Direktversicherung

Wie ist eure Erfahrung mit der Swiss Life und speziell zu diesem Produkt.

Kurz zu meiner Person, ich bin 21 Jahre alt noch in der Ausbildung.

Vielen Dank für eure Meinungen.

MFG

Flolucious

...zur Frage

Kann man die Makler-, Notarkosten etc. finanzieren?

Guten Tag,

folgender Fall liegt vor:

Eine 3-köpfige Familie hat ein Haus zum Kauf angeboten bekommen. Der Marktwert ist deutlich höher als der eigentliche Kaufpreis (von einem gerichtlich beauftragten Gutachter bestätigt). Die genauen Gründe dafür zu erläutern würden hier den Rahmen sprengen. Die Familie erkundigt sich bei der Bank über Finanzierungsmöglichkeiten, die Bank würde den Kaufpreis problemlos finanzieren. Als jedoch die Sprache auf die Kosten kommt, die ein Hauskauf mit sich bringt (Makler-, Notarkosten, etc.) wird vom Bankberater offengelegt, dass diese Summe als Eigenkapital vorliegen müsste. Da die Familie nie einen Hauskauf geplant hatte, jetzt sich die Umstände jedoch kurzfristig geändert haben sind natürlich nicht all zu große Summen gespart worden und diese sind auch noch so verzwickt angelegt, das man nicht rankommt. Hat jemand eine Idee wie man die Summe, die zwischen 8.000 € und 10.000 € rangiert finanzieren kann ohne dass der Hauskredit in Gefahr gerät?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?