Kann man Ausgaben für Steuerfachliteratur als Werbungskosten absetzen?

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5 Antworten

Soweit ich weiß ist das nicht möglich. Werbungskosten sind nur Ausgaben die beruflich veranlasst sind - also in einen unmittelbaren Zusammenhang mit deiner Tätigkeit stehen. Wenn du beruflich nichts damit zu tun hast geht das glaube ich nicht!

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Als Werbungskosten ja, wenn Du Steuerfachgehilfe (Steuerfachangestellter) bist.

Sonst kann es in den Bereich Sonderausgaben (Steuerberatungskosten) eingeordnet werden.

Bei Einkünften aus einem kleinen Gewerbebetrieb, oder freiberuflicher Tätigkeit, können es Betriebsausgaben sein.

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EnnoBecker 30.12.2013, 09:43

Sonst kann es in den Bereich Sonderausgaben (Steuerberatungskosten) eingeordnet werden.

Kannst du mir da mal bitte die genaue Quelle nennen?

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wfwbinder 30.12.2013, 11:00
@EnnoBecker

Entschuldige bitte, war etwas spät und ich wohl etwas müde, Sonderausgabenbereich inzwischen gestrichen.

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EnnoBecker 30.12.2013, 11:02
@wfwbinder

Nicht nur das:

Der BFH hat im Sommer auch entschieden, dass diese Streichung nicht zu beanstanden ist. Daraufhin hat das BMF die Steuerberatungskostengeschichte aus dem Vorläufigkeitskatalog gestrichen.

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Ja, das geht sogar für den Beitrag für den Lohnsteuerhilfeverein. 100 Euro können problemlos als Werbungskosten abgesetzt werden.

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als Werbungskosten absetzen?

Jein.

Nach dem Wegfall der Abziehbarkeit von Steuerberatungskosten als Sonderausgabe im Jahr 2006 ist nur noch der Teil der Aufwendungen abzugsfähig, der auf Einkünfte entfällt.

Deswegen hat der BMF am 21. Dezember 2007 in einem Schreiben unter Tz. 8. (Zuordnung gemischt veranlasster Aufwendungen) ausgeführt:

Bei Beiträgen an Lohnsteuerhilfevereine, Aufwendungen für steuerliche Fachliteratur und Software wird es nicht beanstandet, wenn diese Aufwendungen i. H. v. 50 Prozent den Betriebsausgaben oder Werbungskosten zugeordnet werden. Dessen ungeachtet ist aus Vereinfachungsgründen der Zuordnung des Steuerpflichtigen bei Aufwendungen für gemischte Steuerberatungskosten bis zu einem Betrag von 100 Euro im Veranlagungszeitraum zu folgen.

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Als Steuerberater ja

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