Kann man auch halbe Aktien oder Fondsanteile besitzen?

2 Antworten

Während bei Fonds schon lange auch Bruchstücke erworben werden können, ist dies (inzwischen?) auch bei Aktien möglich. Konkrete Anwendungsfälle sind Aktiensparpläne - aus demselben Grund wie bei Fondssparplänen - sowie Wahldividenden.Bei Aktiensparplänen hängt die Möglichkeit zum Bruchteil vom jeweiligen Broker ab. Manche Broker ermöglichen Bruchstücke, andere nicht.

Bei der Wahldividende, bei der ich statt Bargeld auch Aktien als Dividendenzahlung annehmen kann, können Bruchstücke in bar ausbezahlt werden, oder - wie bspw. bei der Dividendenzahlung der Vonovia für 2016 - als echte Bruchstücke. Dort hat sich bspw. ein Paket von glatten 130(,0000) Aktien um die Dividende auf 134,2623 Aktien vergrößert.

Bruchteile einer Aktie habe ich noch nicht erlebt, wohl aber bei Fonds.

Bei Aktien macht ein Bruchteil auch im Hinblick auf das Stimmrecht keinen Sinn. Wenn durch Gratisaktien- oder Neuemissionen die Bezugsrechte zu krummen Anteilen führen würden, werden diese Bezugsrechte kurzfristig an der Börse vorübergehend, aber in ganzen Einheiten gehandelt. Ein Achtel Aktie gibt es nicht, höchstens 7/15 Anteile an einer neuen Aktie.

Da der Background der Fondanteile eine Wertgröße ist (Vermögen der eingeschlossenen Wertpapiere), lassen sich auch Bruchteile und Dezimalstellen bei Fonds vertreten und sinnvoll darstellen. Die Bruchteile entstehen häufig durch Sparplankäufe ("Kaufe Anteile im Wert von € 200 je Monat"). Die Bruchteile repräsentieren quasi das Münzgeld des Fonds. Stimmrechte sind mit den Fondsanteilen nicht verbunden.

Berliner Testament - eheliche / nichteheliche Kinder - verstorbene Erben

Folgende Konstellation:

Die Eheleute haben A+B haben sich gegenseitig als Alleinerben eingesetzt. Sie haben 2 gemeinsame Söhne C + D. B hat eine Tochter E aus erster Ehe. Im Erbvertrag wird außerdem festgelegt, dass "die Erben des Überlebenden die Tochter E des Ehemanns B aus erster Ehe zu 1/6 Anteil sowie die gemeinsamen Söhne C + D zu gleichen Anteilen sein sollen". Zunächst verstirbt A (Mutter der gemeinsamen Söhne). Es werden keine Pflichtteilansprüche geltend gemacht. Dann verstirbt C (einer der beiden gemeinsamen Söhne). Welcher Pflichtanteil steht nun jeweils den übrig gebliebenen Kindern zu, falls B stirbt? D + E sind ja leibliche Kinder von B, jedoch nicht von der verstorbenen A.Ist die Klausel mit dem 1/6 Anteil noch gültig?

Hoffe, ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt und bedanke mich schon mal im Voraus.

LG

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Ist eine einheitliche Jahresgebühr für Hapimag-Aktien gerechtfertigt?

Für das laufende Geschäftsjahr musste jeder Hapimag-Aktionär je Aktie rd. 285 EUR als Jahresgebühr auf den Tisch legen – unabhängig davon, ob er Hapimag nutzt oder nicht.

In der Broschüre, die mir vor ca. 25 Jahren beim Erwerb der ersten Aktien vom Hapimag-Drücker überreicht worden war, heißt es gleich zu Beginn: „...das Punkte-Reservationssystem ...garantiert gerechte Nutzungsmöglichkeiten für alle Aktionäre...“

Mit Einführung der „HapiCard“ - Differenzierung nach Anzahl der gehaltenen Aktien - hat z.B. der Inhaber nur einer Aktie wegen der vorgezogenen Buchungsmöglichkeit der Platin-oder Gold-„Aktionäre“ das Nachsehen: er bekommt das, was übrig bleibt.

Und wie sieht es für diejenigen aus, die Ihre Aktien auf die Rückkaufliste haben setzen lassen?

  • keine Verkaufsmöglichkeit der Aktien außerhalb Hapimag!

  • kein zusätzlicher Erwerb von Punkten! (obwohl der Zeitpunkt der Rücknahme mittlerweile wohl im Unendlichen liegt) – eine über den eigenen Punktebestand hinaus gehende Nutzung also ausgeschlossen,

  • Hapimag erwägt offenbar jetzt auch noch die Öffnung der (Club-)Hotels für Nicht-Mitglieder,

Wenn Hapimag die Nutzungsbedingungen so brutal einschränkt, ist m.E. die Anforderung des vollen Jahresbeitrages nicht gerechtfertigt.

windtaenzerin

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Frage zu "geschenkten" Aktien von der Firma?

Am 16.03. bekommt bei uns in der Firma jeder Mitarbeiter 50 Aktien geschenkt. Kenne mich mit Aktien überhaupt nicht aus und ich verstehe es nur so dass uns dennoch durch diese "Schenkung" Geld vom Gehalt abgezogen wird. Dies möchte ich allerdings nicht. Es heisst folgendes:• Maßgeblich für die Höhe des geldwerten Vorteils ist der Eröffnungskurs der Aktie am 16. März 2016. Bei der Berechnung des geldwerten Vorteils berücksichtigen wir den Freibetrag für Mitarbeiter-Kapitalbeteiligungen in Höhe von 360 Euro. Bei einem Kurs von z.B. 20 Euro sind 640 Euro steuer- und ggf. sozial-versicherungspflichtig (50 Aktien x 20 Euro - 360 Euro Freibetrag = 640 Euro). Heißt das also dass mir dann einfach so 350 Euro oder mehr von meinem Gehalt abgezogen werden? Ich komme so schon jeden Monat nur knapp über die Runden und wenn ich dann plötztlich 360 Euro weniger zur Verfügung habe, bekomme ich immense Schwierigkeiten. Was würdet ihr mir jetzt raten? Uns steht es auch frei diese Aktien zu verkaufen, was ich dann natürlich gerne wahr nehmen würde, da ich mir den finanziellen Verlust durch diese "Schenkung" nicht leisten kann. Wie funktioniert das mit dem Verkauf von Aktien und wie schnell geht das von statten bis ich die Auszahlung bekomme?

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