Kann man Anteile aus Investmentfonds jederzeit verkaufen?

4 Antworten

Theoretisch ist es möglich, das die Anteile mal nciht zurück genmmen werden (Fonds geschlossen). Das gab es schon in letzter Zeit bei Immobilienfonds.

Aber es ist schon selten. Meist kommt man sehr unproblematisch an das Geld.

Es ist unklar an welchen Investmentfondstyp Du denkst.

Es gibt offene Immobilienfonds, bei denen derzeit die Fondsgesellschaft die Anteile nicht zurücknehmen, aber diese Anteile lassen sich etwas schlechter auch an der Börse verkaufen.

Das Phänomen der vorübergehenden Rücknahmesperre ist bei Aktien-, Anleihen- und Rohstofffonds nicht vorstellbar, da sie aus jederzeit handelbaren Basiswerten bestehen.

Dies verhindert natürlich nicht, dass ein einzelner Emittent der einbezogenen Wertpapiere (z.B. Anleihe xx der GM Inc.) insolvent wird. Der Fonds selber wird dadurch nicht insolvent. Das Fondsvermögen ist Sondervermögen und wäre auch von einer Insolvenz der Fondsgesellschaft nicht betroffen.

Ja das ist möglich. Das ist eine der großen Stärken von Investmentfonds. Außer bei offenen Immobilienfonds kam, es zu einem Stopp der Auszahlung, wegen massiver Auszahlungen. Deshalb nicht alles in einen Fonds anlegen.

DRINGEND Leiibgeding und Zwangsversteigerung

Hallo und guten Abend bräuchte ganz dringend einen Rat,da wir erst jetzt erfahren haben,dass nächste Woche das Haus meiner Mutter,das sie 1995 per Notar an unsere Schwester übertragen hatte,zwangsversteigert werden soll.

Bei der Übertragung des Hauses wurde ein lebenslanges Leibgeding auf unsere Mutter ins Grundbuch eingetragen,allerdings auf zweitem Rang.Auf dem ersten Rang war eine Bankhypothek eingetragen,die aber zu diesem Zeitpunkt bereits abgetragen war.2002 nahm meine Schwester wohl eine Hypothek auf das Haus auf,wobei die neue kreditgebende Bank in die noch eingetragene aber abgetragene Hypothek mit allen Rechten und Pflichten eintrat,damit anscheinend kein neuer Grundbuch Eintrag erfolgen musste.

Nun habe ich beim Amtsgericht angerufen und die Auskunft erhalten,dass das Haus beim Versteigerungstermin mit 2 Gebotsmöglichkeiten aufgerufen wird:Einmal mit "älterer Dame" und ein weiteres Mal ohne "älterer Dame",wobei bei dem ersten Gebot,das niedriger sein darf,das Leibgeding übernommen werden müsste.Gleichzeitig könne man auch ein höheres Gebot abgeben mit "älterer Dame" wobei dann das Leibgeding aus dem Grundbuch gelöscht würde,und der Erwerber diesbezüglich keine Verpflichtung mehr einginge.

Da uns gesagt wurde ,da das Leibgeding an zweiter Stelle stünde,würde es sowieso verfallen,sind dies Aussagen für uns sehr verwirrend.Hilfe,wer kann da Licht ins Dunkel bringen.Ich bin für jeden Rat dankbar.

Danke und freundliche Grüße

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Holding: Versteuerung von Einnahmen aus Erträgen und Miete?

Hallo an die Community.

Kurz zu meiner Person: Ich bin angehender Wirtschaftsingenieur mit Ausrichtung Existenzgründung. Da ich kurz vorm Ende des Studiums angekommen bin, befinde ich mich in einer Art Planungsphase der Existenzgründung und bräuchte guten Rat. Google und Co. waren bis jetzt leider keine große Hilfe bei meinem Problem.

Zum Vorhaben: 1. Übernahme einer GmbH (Auszahlung der Gesellschafter / 100% Anteile / share-deal) 2. Erwerb von Grundstück und Immobilie des derzeitigen Firmensitzes (befindet sich in Privatbesitz einer der beiden Gesellschafter)

Ich möchte in naher Zukunft ein Unternehmen (GmbH) mit fehlender Nachfolgeregelung erwerben. Bei der Aufnahme von Krediten möchte ich vermeiden als direkter Kreditnehmer aufzutreten und stattdessen eine UG gründen, die als Holding fungiert, nötiges Kapital über ein Bankdarlehn zur Übernahme der GmbH besorgt und dieses Darlehn in den kommenden Jahren tilgt. Gleichzeitig soll die neu gegründete Holding (UG) den derzeitigen Firmensitz (Immo und Grundstück) erwerben. Immo und Grundstück werden anschließend von der Holding an die GmbH vermietet. Die Holding tritt nach außen nicht selbständig auf. Das operative Geschäft liegt bei der GmbH.

Meine Frage(n):

a) Die Erträge der Tochtergesellschaft (GmbH) werden

i. vor Umverteilung an die Holding voll versteuert?

ii. nach der Umverteilung an die Holding versteuert?

b) Die Holding hat einen Steuerfreibetrag auf Erträge in Höhe von ... EUR?

c) Die Holding hat einen Steuerfreibetrag auf Einkünfte aus Miete in Höhe von ... EUR?

d) Die Holding versteuert Einkünfte aus Erträgen mit ... %?

e) Die Holding versteuert Einkünfte aus Miete mit ... %?

Zur besseren Verständlichkeit habe ich versucht das Gesamtkonstrukt grafisch darzustellen.

Vielen Dank an Euch

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Bin ich verpflichtet GmbH Anteile zu verkaufen?

Ich bin mit 14% (3500€) Gesellschafter einer GmbH mit zwei weiteren Gesellschaftern (40%, 46%) - und dazu habe ich mit der Firma ein Angestelltenverhältnis. Unsere GmbH hat zwar Schulden, aber wir bekommen gute Kredite über einen Gesellschafter (bzw. dessen Vater). Nun haben wir uns verstritten und ich werde zum Ende des Monats aus dem täglichen Geschäftsbetrieb aussteigen (Kündigung wurde ordentlich eingereicht und angenommen). Nun bleibt noch der verbleibende Firmenanteil, den sie mir für 500€ abkaufen wollen. Dies ist zwar mehr wert als die Firma im Moment, aber da würde ich lieber die Anteile behalten in der Hoffnung, dass die GmbH doch mal Geld abwirft (bei 3500€ würde ich aber sofort verkaufen).

Jetzt eben meine Frage: Bin ich verpflichtet zu verkaufen oder kann ich sagen, dass ich entweder 3500€ nehme oder eben nicht verkaufe (die 500€ Verlust bei einer eventuellen Insolvenz machen es dann ja auch nicht mehr viel schlimmer). Falls ich mich weigern darf, habe ich sonst noch bestimmte Pflichten? Ich wäre dann am liebsten ein stiller Teilhaber.

Update: Vielleicht noch zur Info - die 3500€ sind von mir komplett eingezahlt und die Firma besteht bereits seit 2,5 Jahren.

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