Kann ich die Schuldzinsen vom Eigenheim auf mein vermietes Objekt umschreiben lassen?

1 Antwort

Nein, leider nicht, denn der wirtschaftliche Zusammenhang zwischen dem vermieteten Objekt und der Restschuld vom privaten Objekt ist nciht herzustellen/nachweisbar.

Eine Lösung wäre folgendes:

Für Gewerbebetriebe gibt es das sogenannte "Zweikontenmodell."

Damit ist gmeint, dass der Betriebinhaber auf einem Konto alle Umsätze sammelt und die dann entnimmt. Von einem zweiten Konto zahlt er alle Betriebsausgaben. Da die Zinsen von diesem "Ausgabekonto" ja betrieblich veranlaßt sind, kann er die steuerlich abziehen.

Dieses Verfahren auf Ihre Situation würde bedeuten:

Die Mieteinnahmen auf einem Konto ansammeln und dann auf das Privatkonto überweisen. Von dort den Kredit des privaten Eigenheims tilgen.

Auf einem anderen Konto einen Kredit einräumen lassen und alle Kosten des Mietwohnobjektes zahlen.. Diesen Kredit dann irgendwann in einen langfristigen umwandeln.

Ob sich das lohnt, ob es wirtschalftlich sinnvoll ist usw. kann nur entschieden werden, wenn man alle Zahlen kennt.

Fragen Sie mal Ihren Steuerberater

Baufi zwischen Objekten übertragen

Hallo zusammen,

wir haben eine ETW und ein Eigenheim. Die Zinsbindung auf der ETW läuft noch fast 8 Jahre. Beim Eigenheim ist in zwei Jahren Schluß. Da wir den Verkauf der ETW angehen und dabei eine saftige Vorfälligkeitsentschädigung sparen wollen, ist die Idee, dass wir die Hypothek von der ETW auf das Eigenheim umschreiben lassen. Wir wollen quasi die Sicherheit austauschen. Das Eigenheim ist deutlich mehr Wert als die Restschuld der ETW.

Ist das möglich oder kann der Finanzierung den Austausch der Sicherheit ablehnen?

...zur Frage

Einmalige Einnahme wegen Dreharbeiten im eigenen Haus - Rechnung stellen? Steuererklärung?

Hallo - was man man tun, wenn man sein eigenes Haus für Dreharbeiten zur Verfügung stellt und dafür 500 Euro erhält. Sind das dann Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung, die man bei der Steuer angeben muss?

...zur Frage

Schuldzinsenabzug bei erstmaliger Vermietung nach vorheriger Eigennutzung

Sachverhalt:

Bislang eigengenutzes und fast abbezahltes Eigenheim muss aus beruflichen Gründen (neuer Arbeitsplatz) vermietet werden, da Verkauf nur mit erheblichen Verlusten möglich wäre. Neuer Arbeitsplatz ab 2011, Bank sichert Ende 2010 in einer Phase, als die Zinsen wieder anzuziehen drohten, die Zusage für ein Darlehen in Höhe von 100.000 Euro zu, um einen Teil der gebundenen Eigenmittel aus dem Objekt entnehmen zu können. Ziel: Höchstmögliche Flexibilität für die weitere Entwicklung am neuen Wohnort wie Bau eines neuen Eigenheimes, Kauf eines Objektes oder auch Anmietung eines neuen Objektes, abhängig von den völlig unbekannten örtlichen Gegebenheiten am neuen Wohnort. Im Falle der letzgenannten Alternative hätten wir die freien Eigenmittel für den Kauf eines Appartements genutzt, welches wir dann ebenfalls vermietet hätten.

Zunächst haben wir eine Übergangs-Mietwohnung bezogen und uns vor Ort mit dem aktuellen Wohnungsmarkt beschäftigt. Nach einigen Wochen am neuen Arbeitsort haben wir ein einigermaßen passendes Objekt gefunden, viel kleiner als das bisherige Objekt und damit auch günstiger als ursprünglich erwartet. Der Kredit musste natürlich trotzdem abgenommen werden.

Das örtliche Finanzamt verweigert die Anerkennung von 330 Euro Schuldzinsen monatlich, berücksichtigt aber mit größter Selbstverständlichkeit die 900 Euro Mietzahlung als Einkommen. Begründung: "Mit der Darlehensvaluta wurde das neu erworbene selbstgenutzte Objekt finanziert. Die Schuldzinsen stehen daher mit den Vermietungseinkünften nicht in einem wirtschaftlichen Zusammenhang".

Eingetragen ist das Darlehen auf dem vermieteten Objekt, zum Zeitpunkt des Darlehenantrages war uns weder der Name unseres künftigen Wohnortes bekannt noch hatten wir Kenntnis von dem Objekt. Der Berater des darlehenerteilenden Instituts war über den Sachverhalt vollständig informiert, wir hatten uns unter 2 möglichen Finanzierungsformen auch auf seinen Rat hin für die Variante mit den höheren Schuldzinsen entschieden, um die zusätzliche Belastung durch die Mieteinnahmen möglichst gering zu halten.

Wer kann uns mit Argumentationshilfen im Einspruchsverfahren unterstützen? Im Voraus vielen Dank.

...zur Frage

Wie ist das geregelt, wenn bei der Wohnungsübergabe der Mieter noch nicht ausgezogen ist?

Ich bin an einem Wohnungskauf interessiert, die noch vermietet ist. Der Mieter wird jedoch ausziehen, wenn die Wohnung verkauft wird, so wortlaut des Maklers. Es heist, wenn man sich einig ist wird der Mieter gekündigt, so daß dann in 3 Monaten, wenn der Mieter ausgezogen ist die Übergabe erfolgt. Wie schaut es aus, wenn die Übergabe in 3 Monaten festgelegt wird und der Mieter jedoch bis dahin nicht ausgezogen ist? Muss man als Käufer den Mieter dann übernehmen, oder kann man darauf bestehen, daß die Wohnung leer übergeben wird und die Übergabe verschoben wird, bis der Mieter ausgezogen ist?

...zur Frage

2 Finanzierungen in eine "umwandeln" oder beide belassen

Ich habe folgende Fragen. Meine Partnerin und ich wollen zukünftig in ein gemeinsames Eigenheim zusammenziehen. Beide finanzieren gerade eine ETW. Beide Wohnungen sind zu klein für 2. Finanzierung 1. Wohnung: noch 15 Jahre (Commerzbank) Finanzierung 2. Wohnung: noch 30 Jahre (Sparkasse) Beide Wohnung haben einen ähnlichen Wert. Die Restschuld ist auch bei beiden ungefähr gleich. Meine Fragen: Wie geht man am besten an die Sache heran? Ziel: gemeinsames Eigentum im ca. Wert beider Wohnungen Ich denke mal, beide Banken lassen sich im Falle eines Verkaufes die Zinsen erstatten, die sie verlieren? Sollte man das neue Objekt mit 2 Banken finanzieren oder ist es besser einen Kredit abzulösen? Wie würde eine geteilte Finanzierung aussehen? Die Bank(en) stehen ja bei Finanzierung zunächst zuerst im Grundbuch.

Vielen Dank

...zur Frage

Mögliche Strategie zur Eigenheimfinanzierung bei drohender Inflation

Hallo, dies ist mein erster Beitrag. Sollte ich eine naive oder schon bereits gestellte Frage plazieren, sorry. Hier mein Anliegen: Unser Eigenheim haben wir, neben Eigenkapital usw., mit einem annuitätischen Darlehen (1) sowie einer Kombination Bausparvertrag, der ein weiteres annuitätisches Darlehen (2) ablöst finanziert. Das Darlehen (1) kann mit Sondertilgungen entlastet werden, was wir in den letzten Jahren auch so getan haben. Jetzt wollten wir wieder etwas "Liquidität" aufbauen; aber lohnt sich das zur Zeit? Wir haben zwei Alternativen: a) Neue flüssige Mittel fließen nicht zu 50% in Liquiditätsaufbau und 50% Sondertilgung, sondern zu 100% in Sondertilgung. b) Der Bausparer ist fast auf dem Höchststand der Ansparphase, das Darelehen (2) auf dem "Höchststand" der Verbindlichkeit. Lohnt sich eine hohe Einmalzahlung, um den Bausparer statt in 18 in 10 Monaten zur Ablösung des Darlehens einzusetzen. Anders ausgedrückt: Wenn heute das abzulösende Darlehen (2) ca. 60 T€ beträgt und der Bausparer 24 T€ "Guthaben" hat, macht dies aus Sicht der Sicherheit einen Unterschied vor Ablauf der 18 Monate per Saldo auf die gleichen 36 T€ Restschuld umzuschichten? Zinsbetrachtung außen vor. Vielen Dank für Ihren/Euren Rat....

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?