Getrennt lebend, Anspruch auf Rentenzahlung durch den Ehemann, der bereits Rentner ist?

2 Antworten

Bei getrennt lebend gilt erstmal die Frage des Unterhaltsrechts. Muss er Ehegattenunterhalt zhalen, ja, oder nein.

Das kann nur ein Awalt beurteilen. Geht nach Ehezeit, dauer der Trennung usw.

Einen Teil der Rente muss er Dir nur überlassen, wenn ein Teil des Rentenkontos im Falle der Scheidung umgebucht wird. Sonst nicht.

Wenn Deine Rente in 8 Jahren zu gering ist, wirst Du wohl Grundsicherung beantragen müssen und dann wird neu geprüft, ob Dein Ehemann, wenn er es dann noch sein sollte, unterhaltspflichtig ist.

Soweit mir bekannt ist, bekommt man Rente erst, wenn man im Rentenalter ist. Das heißt, dass Du jetzt, wenn überhaupt, Ehegattenunterhalt zahlen. Anspruch auf Rente von Ihm hast Du nur, wenn ihr geschieden werdet. Dann werden die Rentenansprüche gegenseitig aufgerechnet und dem Rentenkonto des anderen gutgeschrieben. Gezahlt wird aber erst bei Renteneintritt. Wenn Du bei Deinem Renteneintritt nur sehr wenig eigene Rente bekommen solltest, musst Du Grundsicherung beantragen. Dann ist in dem Fall Dein "Noch-Ehemann" in der Pflicht und ein Anwalt muss klären, wieviel Unterhalt er Dir dann zahlen muss.Anders läuft das leider nicht.

Rente unter 1.400,- steuerfrei?

Ich beziehe mich auf einen vor kurzen gelesenen Artikel: "Rentenbesteuerung: Ab 01.10. macht der Fiskus ernst." Die dort gemachte Aussage: "Wer 2008 in Rente ging, weniger als 1.400 Euro gesetzliche Rente im Monat erhält und keine weiteren Einkünfte erzielt, braucht laut Bundesfinanzministerium keine Erklärung abzugeben und keine Steuern zu zahlen...." Für mich würde das theoretisch zutreffen, denn meine Rente beträgt ca. 1.200,- € pro Monat, was pro Jahr einen zu versteuernder Rentenanteil (56%) von 6.400,-€ ausmacht. Aber: Meine Frau arbeitet noch, sie hat LStKl. 3 und ca. 38.000,-€ Brutto. Aufgrund der Entfernungspauschale für meine Frau haben wir (erst einmal zur Probe) eine gemeinsame Einkommensteuer gemacht und waren dann doch sehr überrascht, dass wir lt. Steuerprogramm ca.1500,-€ nachzahlen müssen. Nun eigentlich ist mir jetzt, nachdem ich mich als „STEUER DOOFER“ Rentner mal etwas mit der Materie vertraut gemacht habe, schon klar, warum das so ist. Aber ich bin sicher, dass viele Rentner , deren Rente unter 1.400,-€ liegt, nicht wissen, dass, wenn Ehefrau in Lohnsteuerklasse 3 arbeitet, eine saftige Steuernachzahlung fällig werden kann. Was aber, wenn betroffene Rentner aufgrund der im Artikel gemachten Aussage erst gar keine Einkommensteuererklärung abgeben?

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Rentenzahlung nach dem Tod.

Ich hatte vor einigen Wochen einen Todesfall in der Familie. Das Bestattungshaus hat die Rentenkasse informiert. Nach dem Studium der neuesten Kontoauszüge (das Konto läuft erstmal weiter, ist einfacher für uns), musste ich feststellen, dass die Rentenkasse drei Zahlungen macht hat. Die Verstorbene hatte zwei Renten, eine Witwenrente und eine Altersrente. Folgende Überweisungen erfolgten:

  1. Eine Rente, mit dem Kommentar "SVWZ+BEITRAEGE NACH TODESTAG".
  2. Eine weitere Rente, mit dem Kommentar "SVWZ+BEITRAEGE NACH TODESTAG".
  3. Die volle Altersrente für August.

1 und 2 kann ich nicht jeweils zuordenen, was Altersrente und was Witwenrente ist. Warum die nochmal die volle Altersrente überweisen, obwohl sie offensichtlich über den Tod informiert sind, weiß ich nicht. Oder wird die Rente für den vollen Monat August gezahlt, selbst wenn der Rentennehmer im August stirbt? Ich dachte, dann bekäme man nur anteilig.

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