Erfährt mein Arbeitgeber von einer Nebentätigkeit wenn ich diese beim Finanzamt als Gewerbe anmelde?

3 Antworten

Er erfährt ncihts davon über das Finazamt, weil das dem Datenswchutz unterliegt, aber das Gewerberegister der Stadt ist öffentlich.

Nun wird keiner regelmäßig die eintragungen abfragen, aber wenn er etwas erfährt hast Du zumindest eine Abmahnung. Eine selbständige Tätigkeit, dazu noch auf dem gleichen Gebiet (Stichwort: Werttbewerb) ist eine böse Verletzung des Anstellungsverhältnisses.

Im Extremfall droht Dir fristlose Kündigung, die dann vor Gericht in eine fristgemäße umgewandelt wird.

Das Finanzamt wird deinem AG sicher keine Meldung machen. Aber du solltest wissen, das jede Nebentätigkeit dem AG gemeldet werden und genehmigt werden muss. Was befürchtest du, wenn es nur so wenig Zeitwufwand ist.

Über das Finanzamt erfährt dein Arbeitgeber von der Nebentätigkeit sicher nichts. Und warum sollte er auch eine Einsicht im Gewerbemelderegister nehmen. Es geht somit um die Frage des Erwischtwerdens, die Wahrscheinlichkeit dafür wohl sehr gering ist, gleichwohl aber in der Wirkung groß, falls es doch passiert. Den Job bei deinem jetzigen Arbeitgeber bist du dann sicherlich los. Also Hände weg davon oder dich mit dem Arbeitgeber vorsorglich schon absprechen, ohne aber schlafende Hunde zu wecken.

Rentenversicherungspflicht trotz Gewerbe?

Hallo Community,

wie der Titel schon sagt geht es um die Rentenversicherungspflicht.

Ich betreibe ein Gewerbe (GbR) in dem ich Webseiten erstelle und vermarkte (Programmierung, Design, Texte). Einnahmen werden hauptsächlich durch Werbeeinnahmen, Webhosting und Affiliatemarketing erzielt. Ab und zu auch durch Verkauf.

In letzter Zeit schreibe ich auch öfters Artikel als freier Mitarbeiter/Journalist für diverse Zeitschriften. Dieser Teil der Arbeit macht ca. 30-50% der Einnahmen aus. Alles unter dem Namen meines Gewerbes (der GbR).

Nun habe ich gelesen, dass Künstler und Publizisten Rentenversicherungspflichtig sind. Laut Künstlersozialkasse (in der ich NICHT bin) auch wenn man eine andere Tätigkeit ausübt neben der publizistischen.

Könnte mir da mal ein Experte etwas Licht ins Dunkle bringen? Bin ich aufgrund der publizistischen tätigt nun Rentenversicherungspflichtig? Trotz meiner gewerblichen Tätigkeit? Wie würde es aussehen wenn ich in Zukunft die "Journalistische Tätigkeit" vom Gewerbe trenne und diesen Teil freiberuflich mache?

Hier auch ein Link zur KSK der mich nur mehr verunsichert hat. Bitte lest den Teil auf Seite 2 "Mehr als nur geringfügige selbstständige Nebentätigkeit" :

http://www.kuenstlersozialkasse.de/wDeutsch/download/daten/Versicherte/Versicherung_trotz_Nebenjob.pdf

Irgendwo anders habe ich auch gelesen, dass Blogger seit neustem in die Künstlersozialkasse können da sie Trotz Werbeeinnahmen als Publizisten gelten und dadurch auch Rentenversicherungspflichtig sind. (wie erwähnt bin ich NICHT in der Künstlersozialkasse).

Vielen Dank schonmal für eure Antworten.

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Kleinunternehmer wechselt in Festanstellung innerhalb des Jahres. Gewerbe abmelden o. bis Ende des Jahres als Nebenberufliches Gewerbe weiter laufen lassen?

Ich bin Hauptberuflich Selbständig seit September 2016. Ich habe von der Kleinunternehmer Regelung gebrauch gemacht. 2016 weniger als 17,5K € Umsatz erwirtschaftet. Soweit so gut.

Jetzt nach über einem Jahr, zum 01.11.2017 begebe ich wieder in eine Festanstellung.

Nun bin ich mir unsicher ob ich das Gewerbe komplett abmelden soll oder es lieber als Nebenberufliches Gewerbe weiter laufen lassen soll.

So wie ich es verstanden habe, darf ich im folge Jahr als Kleinunternehmer maximal 50K€ Umsatz und 8,5K€ Gewinn erzielen um weiterhin Kleingewerbetreibender zu sein.

Die 50K habe ich bis zum 30.10 nicht überschritten aber in 10 Monaten fast die 8,5K Gewinn. Jetzt die Angst:

Ich habe auf keiner Rechnung als die Umsatzsteuer ausgeschrieben,

( da Kleingewerbetreibender)

und ich mag auf keinen Fall rückwirkend an alle Firmen eine erneute Rechnung für die Umsatzsteuer stellen müssen.

Ist es also clever die letzten 2 Monate des Jahres, das Gewerbe als Nebenberuf aufrecht zu erhalten um dann auf das Jahr gerechnet weniger Einnahmen zu haben?!

Die letzten 2 Monate würde ich ja sowieso kürzer treten und somit auf das komplette Jahr gesehen auch weniger erwirtschaften.

Werden dann meine Einkünfte aus dem Anstellungsverhältnis mit angerechnet?

Für meinen neue Arbeitgeber wäre ein Nebenberufliches Gewerbe in Ordnung.

Auf die geringfügigen Einnahmen innerhalb der etwaigen Nebenberuflichen Tätigkeit kann ich verzichten. Ich mag nur ungern rückwirkend alle Rechnungen erneut schreiben müssen. Ich weiß einfach nicht wie es berechnet wird?

Errechnen die den Durschnitt auf das Jahr aus den 10 Monaten die ich Selbständig war? Ist es deshalb schlau, 2 Monate mit 0€ Umsatz zu haben um das dann auszugleichen? Oder werden die Einahmen aus dem Anstellungsverhältnis dazu gerechnet? Abmelden oder bis Ende des Jahres weiter laufen lassen.

Vielen, vielen Dank für eure Hilfe.

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Unterschied "Gewerbebetrieb" und "selbstständige Arbeit"

Hallo Leute,

habe gestern ein Gewerbe angemeldet und sitze hier mit dem "Fragebogen zur steuerlichen Erfassung". Ich bin soweit fertig, habe jedoch noch 2-3 Fragen.

Zuerst zu mir und was ich vorhabe:

Ich bin 23 Jahre alt, Student und habe bisher einen 400€ Minijob gehabt. Habe jetzt ein Jobangebot als freier Redakteur (ebenfalls auf 400€ beschränkt) bekommen und musste dafür ein Gewerbe anmelden.

Da meien Versicherung meinte, dass ich mich ab einem Einkommen von mehr als 400€ (zusammen aus Gewerbe und Minijob) selber versichern muss, habe ich geplant den Minijob auf 200€ zu beschränken und 200€ aus dem Gewerbe hinzuzuverdienen. Sollte alles klappen, wird der Minijob auf Dauer immer weniger werden und das Gewerbe immer mehr. Hier kommen die ersten zwei Fragen:

a) ist es richtig, dass ich mich bei mehr als 400€ bereits privat versichern muss ?!?! b) im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung gibt es einen Teil in dem das geplante Einkommen aufgelistet werden muss. Gehört der Minijob dazu ?! Unter "nichtselbstständige Arbeit" ?! Im Internet habe ich bisher gelesen, dass dieser nicht dazu gehört, da er ja nicht versteuert wird. Einzelne Stimmen sagen aber immer wieder, dass er sehr wohl dazu gehört. Es ist hinzuzufügen, dass mein Arbeitgeber eine Lohnsteuerkarte von mir hat.

Weiter gehts =) Ich betreibe seit einiger Zeit eine Internetseite. Diese will ich eigentlich schon seit Ewigkeiten monetarisieren (Werbung einbinden) habe mich bisher aber nie herangetraut wegen der ganzen Geschichte mit dem Gewerbe.

c) Wo muss ich in der Liste der zukünftigen Einnahmen was eintragen. Zählen die Einnahmen der Redakteurtätigkeit UND aus den Werbeeinnahmen einer Internetseite zum "Gewerbebetrieb" oder "selbstständige Arbeit".

d) In meinem Gewerbeschein steht unter Tätigkeiten:"Redakteurtätigkeiten", Betreiber eines Webblogs", "Werbeeinnahmen". Wenn ich vorhabe früher oder später auch mit Youtube (Werbung) Einnahmen zu generieren, ist das dann in Ordnung. Der Begriff "Werbeeinnahmen" ist ja sehr breit gefächert.

Ich danke euch wirklich vielmals für eure Hilfe. Ich weiß, dass es ratsam ist zu einem Steuerberater zu gehen, jedoch fehlen mir dazu zur Zeit definitiv die finanziellen Mittel. Es sind aber eigentlich nur diese 4 Fragen. Den Rest habe ich bereits selber recherchiert und bin mir ziemlich sicher, dass sonst alles passt.

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