erbengemeinschaft mit kredit auf haus

2 Antworten

Keine Macht dieser Erde kann die Kinder "zwingen", ihren Miteigentumsanteil an dem Grundstück mit einem von der Mutter aufgenommenen Darlehen (für welchen Zweck eigentlich, Hausrenovierung, Sanierung, Aufstockung, Erweiterung?) zu belasten und womöglich noch die persönliche gesamtschuldnerische Haftung zu übernehmen.

Andererseits muss klar differenziert werden zwischen dinglicher Haftung - sie bezieht sich auf das Grundstück - und persönlicher gesamtschuldnerischer Haftung - diese bezieht sich auf das sonstige Vermögen der Grundstückseigentümer. Für den Fall, dass die drei Kinder mit der grundbuchlichen Belastung ihres Anteil des von der Mutter aufgenommenen Darlehens einverstanden sein sollten (um des Familien-Friedens willen), könnten die Kinder Wert darauf legen werden, dass sie für das Darlehen nicht persönliche haften. Dann könnte der Gläubiger im Falle des Zahlungsverzugs der Mutter nur in das persönliche Vermögen der Mutter aber auch in das das ganze Grundstück (durch Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung) vollstrecken.

Lösung: Erbauseinandersetzung anstreben und Anteile veräußern. Der Notar berät.

HILFE. Wir haben das Haus meiner Frau gekauft. Sie hat es zusammen mit ihren 2 geschwistern geerbt in erbengemeinschaft.notariell haben wir das Haus übernommen u die Geschwister ausbezahlt. Der Restkredit wo noch auf dem Haus offen ist u auf die Erbengemeinschaft läuft soll jetzt von mir übernommen werden.Aber LBS weigert sich und verlangt komische maßnahmen wie neue Verträge usw. mit Kosten ca 3000€. Vorfälligkeitszins und so weiter.

Ich verstehe das alles nicht. Er redet ständig von einem EU-Recht der LBS mann, aber er hat ja in seinem Kreditvertrag die erbengemeinschaft drin stehen, der das Haus ja gar nicht mehr gehört, deshalb meinte ich er soll es doch gratis auf mich ändern, damit er auch wieder das Haus als Sicherheit hat?

NIX Gibts!! Er will den neuen Vertrag! Ich kommen NICHT raus meinte er lachend.

Kann da jemand helfen?

Danke.

Erbengemeinschaft/ Haus ausbauen und einziehen

Hallo zusammen

Vielleicht finde ich hier ja hilfe.

Ich hab da 1-2 Fragen. Es geht darum, dass ich zu meiner Oma ins Haus ziehen möchte. Sie hat ein großes Haus, in der das Obergeschoss unbewohnt ist. Meine Oma hat noch 3 Kinder. Mein Opa ist vor einigen Jahren gestorben. Es ist dann eine Erbengemeinschaft aus meiner Oma, meiner Mutter und den damals noch 4 Brüdern meiner Mutter gebildet worden. 2 meiner Onkels sind schon verstorben. Also besteht die Erbengemeinschaft nun aus meiner Oma, meiner Mutter, 2 Brüder meiner Mutter, meiner Tante und ihren 2 Kindern. Nun meine Fragen. Muss ich von allen die Erlaubnis einholen, um bei meiner Oma auszubauen und einzuziehen? Und wenn ja, sollte ich es schriftlich machen? Müssen dann alle beteiligen Personen zustimmen? Oder reicht es, wenn meine Oma mir sagt, dass ich dort einziehen kann? Die Erbengemeinschaft hatte sich vor Jahren geeinigt das Haus zu verkaufen. Nun denkt meine Tante, dass ich mir das Haus "erschleichen" will und die Rechnung für den Ausbau der Erbengemeinschaft vorlegen will. Was ich aber auf keinen Fall machen werde. Das ich dort einziehen will, soll erst mal vorrübergehend sein. Will in meinem Elternhaus ausbauen. Nur das kann ich die nächsten 5-8 Jahre nicht machen.

Kann mir hier jemand ein paar Tipps geben, wie ich mich jetzt weiter verhalten soll?

Ich bedanke mich schon mal für Antworten

mfg Gerius

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Finanzielles Chaos Erbengemeinschaft- muss Haus an einen Erben vermietet werden oder kann dieses unentgeltlich genutzt werden wenn Einigkeit besteht?

Folgender Sachverhalt ist eingetreten: Vater (Alleinverdiener) ist verstorben und vererbt an 2 erwachsene Kinder und 1 Frau 3 Häuser, die nur zum Teil abgezahlt sind. Das Erbe entspricht der gesetzlichen Erbfolge,  die Witwe erbt die Hälfte und die Kinder des Erblassers je 1/2 der anderen Hälfte des Erbes.

Kind a möchte Haus 1 bewohnen (dieses war zuvor vermietet, die Miete wurde verwendet um den Kredit abzuzahlen, Mieter haben Mietverhältnis selbst aufgelöst), Kind b bewohnt Haus 2 seit Jahren und zahlte Miete an Eltern, Mutter möchte Haus 3 weiterhin bewohnen und die Finanzen regeln, sprich den Kredit abzahlen mit Hilfe der Kinder, die einen Betrag x zahlen. Alle sind sich einig, es gibt keinen Streit.


Müssen die Häuser durch die Mutter nun an die Kinder vermietet werden zum ortsüblichen Mietpreis oder macht es finanziell keinerlei Sinn? Wäre es möglich oder sogar klüger statt der Miete ( die ja versteuert werden muss) an die Mutter eine Nutzungsgebühr zu zahlen, die zur Kredittilgung aufgewendet wird?
Faktisch muss ein Betrag von 2000 Euro fließen um den laufenden Kredit zu tilgen, dies kann die Mutter als Hausfrau mit Witwenrente nicht alleine stemmen.

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Scheidung und Immobilienbesitz. Nur ein Partner ist eingetragen im Grundbuch

ein mir befreundetes Paar hat ein Haus, das sie mit in die Ehe gebracht hat. Es war belastet mit einem Kredit. Im Grundbuch steht nur sie. Das hat er übersehen - er ist nicht eingetragen als Miteigentümer.

Sie haben 2 Kinder, sie ist Ehefrau seit fast 10 Jahren. Und nun steht die Scheidung ins Haus. Sie haben Zugewinn, keine Gütertrennung. In den 10 Jahren hat er das Haus zum Grossteil abbezahlt.

Bei der Vermögensaufteilung kommt nun bei dem Haus heraus, dass ihr Rechtsanwalt sagt, es gehöre ihr, er nimmt keinen Anteil an der Wertsteigerung bzw. sein Abbezahlen wird nicht einberechnet.

Sein RA sagt, dass sein Abbezahlen das Hauses mit berücksichtigt werden muss zu 50%. Hier geht es um ca. 200.000 Euro, die sich der Kredit verringert hat. Das Haus jedoch gehöre ihr.

Wird die Tilgung seinerseits mit einberechnet beim Vermögensausgleich?

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