Dürfen Jugendliche mit Aktien handeln?

2 Antworten

Alle transaktionen von unter 18jährigen müssen die Eltern bestätigen.

Ich glaube hier ist doch eher die Frage, dass das Geld von dem die Aktien gekauft wurden, nicht das eigene Geld von den Kindern ist, oder? Grundsätzlich dürfen auch Minderjährige mit Aktien handeln, wenn die Eltern bei Eröffnung des Depots ihre Zustimmung gegeben haben.

Wie genau wirkt sich das Währungsrisiko ausländischer Aktien aus?

Ich mache die Frage an einem Beispiel fest: Ein Europäer mit einem Depot in Deutschland (geführt in Euro) kauft Aktien von NESTLÉ zu 45 Euro, an der Heimatbörse in der Schweiz steht der Kurs bei 50 CHF. Profitiert der Käufer, wenn der Euro im Laufe der Zeit weiter gegenüber den Schweizer Franken an Wert verliert? Oder profitiert er, wenn der Euro stärker wird?

Wenn man davon ausgeht, dass der Euro weiter gegen CHF schwächelt, kann man dann das sogenannte Währungsrisiko in eine Chance verwandeln, wenn man Schweizer Aktien kauft?

Anders gefragt: Wenn Nestlé an der Heimatbörse immer nur seitwärts liefe, gleichzeitig der Euro gegen CHF schwächer wird, steigt oder fällt die Aktie in Frankfurt (Umfrage)?

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Ist es moralisch verwerflich mit Aktien von Nestlé, der Rüstungsindustrie, etc. zu handeln?

Viele Unternehmen handeln moralisch verwerflich. Menschen zu erschießen, Menschen das Wasser abzudrehen gehört für mich dazu. Ich frage mich jetzt, ob es moralisch verwerflich ist, Aktien solcher Unternehmen zu kaufen und verkaufen.

Der eigentliche Hintergrundgedanke von Aktien ist es ja, möglichst vielen möglichst einfach zu ermöglichen in ein Unternehmen zu investieren, damit dieses zukünftige Projekte, usw. zu finanzieren kann. Wenn ich jetzt aber eine Aktie von bspw. Nestlé kaufe, kaufe ich diese ja nicht von Nestlé sondern von einem anderen Privatanleger der eine Nestlé Aktie verkaufen möchte. Nestlé hat also direkt rein gar nichts von einem guten Aktienkurs. Außer, Nestlé möchte jetzt weitere Aktien herausgeben um das nächste Projekt zu finanzieren, was aber eher selten der Fall sein wird, das Nestlé vermögend genug ist, sich selber zu finanzieren (?).

Also ist es vollkommen vertretbar mit Aktien von moralisch bedenklichen Firmen zu handeln, da das Unternehmen ja sowieso nichts von einem guten Aktienkurs hätte. Liege ich da mit meiner Überlegung richtig?

Dislaimer: Ich habe Nestlé nur als Beispiel genommen, weil die allgemein einen eher schlechten Ruf und auch einen Skandal nach dem anderen haben. Vielleicht ist Nestlé auch die Wohlfahrt, ich weiß es nicht, ich hab' mich damit nicht beschäftigt. Mir ist des Weiteren klar, dass es weitaus schwerwiegendere Parteien gibt als den privaten Aktieninvestor, wie dem Konsumenten zum Beispiel. Meine Frage bezieht sich aber ausschließlich auf den Privatinvestor.

Danke :)

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