Arbeiten trotz Beschäftigungsverbot?

3 Antworten

Hast du dazu irgendwas unterschrieben, dass du nicht arbeitest? Weil wenn ja kann es ziemlich stress geben, wenn die dich beim arbeiten "erwischen" und du danach dort wieder arbeiten willst. Ich würde allgemein nichts machen, was den Arbeitgeber verärgern kann

Hallo,

die Frage hat zwei Aspekte:

- Arbeitsrecht: am besten das Gespräch mit Personalabteilung/Betriebsrat suchen (unabhängig vom Beschäftigungsverbot sind vor Aufnahme einer zeitgleichen 2. Beschäftigung Pflichten des Arbeitnehmers einzuhalten)

- Arbeitschutz: am besten Kontakt zu Gewerbeaufsichtsamt/Amt für Arbeitschutz/Bezirksregierung o.ä. aufnehmen (der Name variiert je nach Bundesland). Kriterien können z.B. sein: Geicht, das zu tragen ist (z.B. Maßkrüge auf dem Oktoberfest), Zigarettenrauch, Pausenregelungen ....

Gruß

RHW

Lies mal hier: http://www.familie.de/schwangerschaft/beschaeftigungsverbot-schwangerschaft-512441.html

Schau auch mal hier: http://www.rund-ums-baby.de/familienvorsorge/beschaeftigungsverbot.htm

Ab dem 2. Absatz geht´s um Lohnfortzahlung. Ggf. entfällt ja dann dein Wunsch nach einem Gastrojob ..;-)

1

Vielen Dank für Ihren Antwort. Irgendwie habe ich nicht wirklich verstehen können das ich im Gastro nicht arbeiten darf. Der Bv wurde von mein Arbeitgeber ausgestellt und nicht vom Arzt. Da im Gastro kein Risiko für mich um mein Kind besteht, sehe ich nicht wo das Problem sein sollte, warum ich dort nicht arbeiten kann ...

0
32
@AnaMariaL

Von Ausschluß war nicht die Rede. ..;-)

Klar kannst Du da arbeiten, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und keine schweren Lasten über 5kg getragen werden müssen oder Du stundenlang auf den Füssen bleiben musst. Ebenso ist Nachtarbeit zwischen 20 und 6 Uhr nicht gerade förderlich.

Mein Einwand bezog sich eher auf die gesetzliche Lohnfortzahlung deines Arbeitgebers. Im Übrigen solltest Du zwingend darauf achten, die 450 €-Grenze nicht zu überschreiten und so in eine Teilzeitbeschäftigung zu rutschen, da das ggf. schädlich für die Lohnfortzahlung sein kann und dem bisherigen Arbeitgeber gemeldet werden müsste.

0
40
@Juergen010

Da der Arbeitgeber das Beschäftigungsverbot ausgesprochen hat, bekommst Du ja die volle Lohnfortzahlung. Willst Du einen Nebenjob ausüben, dann hast Du Dir in der Regel die Zustimmung vom Arbeitgeber einzuholen. Für einen Minijob in der Gastronomie wirst Du die Zustimmung sicher ohne Probeme bekommen, wenn Du es richtig begründest.

0

Zwei Jobs im Studium versteuern?

Hi,

ich bin Student und habe einen 450€ Job, den ich auch gerne weiterhin behalten möchte. Zusätzlich würde ich gerne ein paar Stunden (ca. 10h/Monat) in der Gastronomie arbeiten (ca. 100€ pro Monat).

Meine Frage ist, wie ich das am Besten hin bekomme. Soll ich den zusätzlichen Job mit 100€/Monat als Lst. Kl. VI angeben? Zahle ich dann auch KV, AV, usw.?

In meinen 450€ Job Zahle ich ausschließlich ca. 16€ RV pro Monat (habe micht nicht befreien lassen).

Lohnsteuer wär ja erstmal Wurst, da ich die ja wieder zurück holen kann, aber die Sozialversicherungen sind der Knackpunkt :/

----- Weiter führende Frage (optional) Ab Oktober werde ich den 450€ Job kündigen, da ich in ein 4 Monatiges Pflicht Praktikum wechsle (ca. 700€/Monat, Vollzeit). Würde da dann auch weiterhin weiter in der Gastro arbeiten. Wie ist das steuerlich mit so einen Praktikum? Wie stell ich das da am Besten an?

...zur Frage

Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft, 2 Arbeitstellen

Folgender (zugegebenermaßen komplizierter) Sachverhalt

Frau A hat bis Juni 2009 Vollzeit gearbeitet bis sie in MuSchu ging, im Juli 2009 kam der Sohn zur Welt. Es wurden 3 Jahre Elternzeit beantragt, im August 2010 ging Frau A wieder mit 40% arbeiten als Teilzeitbeschäftigung während der Elternzeit.

Im November 2011 ging Frau A erneut in Muschu, im Dezember kam die Tochter zur Welt. Es wurden erneut 3 Jahre Elternzeit von der immer noch bestehenden Vollzeitstelle beantragt. Die 7 Monate Rest-Zeit vom Sohn können „aufgehoben“ werden und evtl später noch einmal genommen werden. Die Elternzeit für die Tochter endet demnach im Dezember 2014 nach 3 Jahren. Im Januar und Februar ist Frau A mit 40% in Elternzeit beschäftigt und von März 2013 bis August 2013 als Minijob während der Elternzeit bei Ihrem AG beschäftigt.

Ende des Jahres 2013 zieht die Familie weiter weg. Die Arbeitsstelle von Frau A besteht noch auf dem Papier, es ist aber klar, dass sie dorthin nicht wieder zurückkehren wird. Die Personalabteilung ist darüber informiert, dort rät man Frau A allerdings dazu, nicht zu kündigen, sondern die Elternzeit (vor allem aus Sicht der Rente) nicht zu beenden sondern weiter zu nutzen.

Im Januar 2014 findet Frau A am neuen Wohnort eine neue Arbeitsstelle, der neue AG ist über die Vollzeitstelle in Elternzeit beim alten AG schon im Bewerbungsschreiben informiert. Der alte Arbeitgeber genehmigt auch schriftlich die Nebentätigkeit von 15h/Woche während der Elternzeit. Bei der neuen Stelle handelt es sich um eine unbefristete Stelle von 40%.

Eigentlich war geplant Ende Septemer 2014 fristgerecht beim alten AG zum Ende der Elternzeit zu kündigen.

Jetzt Ende September folgende Situation: Frau A ist wieder schwanger, das Kind kommt voraussichtlich im Mai 2015 zur Welt. Die Frau ist Krankenschwester und arbeitet in der ambulanten Pflege. Es wird ein Beschäftigungsverbot vom Arzt ausgestellt. Das BV gilt theoretisch für beide Stellen, weil sie an beiden Stellen in der Schwangerschaft nicht mehr arbeiten darf.

Wie verhält es sich, mit der Weiterzahlung des Gehaltes während des Beschätigungsverbotes? Wäre Frau A noch ausschließlich beim alten AG angestellt und in der Elternzeit schwanger geworden , so würde sich die Zahlung im Beschäftigungsverbot ja nach dem Gehalt der Vollzeittätigkeit vor der ersten Schwangerschaft richten. Da sie ja aber schon seit Januar 2014 als Nebentätigkeit für den neuen AG arbeitet, ist die Frage wonach sich die Zahlung richtet, von September bis Dezember ja sicher nach dem Gehalt beim neuen AG.

Was wäre aber wenn Frau A diese neue Stelle zum Jahresende aufgeben würde? (das Risiko ist natürlich klar, es geht lediglich um die Theorie) Bekäme sie dann ab Januar 2015 eine Zahlung aus dem BV beim alten AG?

Danke fürs Lesen und Antworten, klar Frau A bin ich, bei der Formulierung war es lediglich einfacher das in einer anderen Form zu schreiben.

Danke Wie ist der Sachverhalt? Wie berechnet sich die Zahlung im BV richtig?

...zur Frage

Welche Steuern zahle ich bei drei Jobs?

Hallo, meine Situation ist die folgende:

Ich bin Student und arbeite seit Mai in einem Minijob, bei dem ich ca. 370 Euro verdiene. Seit Juli habe ich dazu einen Werkstudentenjob von 750 Euro im Monat. Damit bin ich also in der Gleitzone, so wie ich das verstanden habe. Jetzt habe ich allerdings noch eine interessantere Möglichkeit und würde gerne bei einer dritten Firma für 450 Euro im Monat arbeiten. Insgesamt würde ich auf 20 Stunden die Woche kommen, also meinen Werkstudentenstatus erhalten. Damit das funktioniert würde ich meinen ersten Minijob in einer Übergangszeit auf ca. 180 Euro zurückfahren. Das heißt: Ab jetzt würde ich dann einen dritten Job mit 450 Euro haben. So wie ich das verstanden habe, gilt aber weiterhin der erste Job als mein Minijob, das heißt ich falle mit dem neuen Job in Steuerklasse 6.

So weit mein Verständnis. Meine Frage ist nun, wird das automatisch so registriert und werden meine Steuern automatisch abgezogen? Von den Sozialabgaben her müsste der neue Job dann ja als Werkstudentenjob in der Gleitzone gelten, also mit reduzierten Sozialabgaben. Was muss ich nun wem mitteilen, damit das so funktioniert? Ist es möglich, den neuen 450 Euro Job als meinen einen "freien" Minijob gelten zu lassen und den, bei dem ich jetzt eh nur noch 180 verdiene auf Steuerklasse 6 laufen zu lassen?

Ich bin quasi auf dem Weg zu einer richtigen Beratung aber vorher wollte ich es noch einmal hier versucht haben. Vielen Dank!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?