Als Minijobber das Recht „Minusstunden“ wieder reinzuholen?

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4 Antworten

In Deiner Darstellung stimmt was nicht. Entweder Du hast ein festes Einkommen von 450€ oder Du arbeitest auf Stundenbasis.

Im ersten Fall kannst Du keinen Lohnausfall haben. Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und alle anderen Arbeitnehmerrechte gelten auch für Minijobber.

Würdest Du nur nach den geleisteten Stunden bezahlt, bekommst Du im kranken Monat weniger. "Nachholen", bzw. mehr als 450,00/Monat geht im Folgemonat nicht oder nur, wenn Du voll steuerpflichtig werden willst.

Durchstarter 11.03.2013, 17:18

Ich arbeite auf Stundenbasis, aber es ist so eingeteilt, dass ich damit immer auf 450€ komme, außer es passiert was unvorhergesehenes, wie zb Krankheit...

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Wenn du krank bist/warst sammelst du keine Minusstunden!

Der Arbeitgeber ist zur Lohnfortzahlung verpflichtet, 6 Wochen lang.

Das Gesetzt sieht ganz klar für 6 Wochen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall vor - für alle Arbeitnehmer. Dein Lohn hätte aufgrund von Krankheit gar nicht gekürzt werden dürfen! (denn Anspruch auf bezahlten Urlaub und Lohnforzahlung im Krankheitsfalle haben auch MINI-Jobler und MINI-Jobblerinnen)

Ein Anrecht auf ein flexibles Arbeitszeitkonte (mit Minus- und Überstunden) hat man dagegen nicht. Das ist eine Vereinbarung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber bzw. wird mittels Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag geregelt.

wie kommst du auf die Minusstunden? Lohnfortzahlung im Krankeitsfalle gibt es auch beim Minijob. Vor allem sprichst du von einem festen Einkommen.

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