BuKna / Nachträgliche Meldung für 2011

Hallo zusammen,

befinde mich gerade in einer schwierigen Situation, habe im Januar 2011 einen Minijobber (ca. EUR 396,00 Verdienst/Monat) eingestellt und die entsprechenden Infos meinem Stb. gefaxt, zwecks Anmeldung bei der BuKnappschaft, so, wie ich es bisher immer bei neuen Mitarbeitern getan habe. Habe mich zwar ab Februar 2011 gewundert, dass bei den Lohnabrechnungen, die er mir immer zuschickt, die entsprechende Abrechnung für den Mitarbeiter fehlt, dachte dann aber nur, dass diese wohl versehentlich noch nicht in Druck gegangen ist. Anyway, da der Mitarbeiter sein Geld immer gegen Quittung bekommen und nie nach einer Abrechnung gefragt hat, geriet die Rückfrage beim Stb. lange in Vergessenheit. Im August 2011 habe ich aber endlich einmal daran gedacht und ich habe meine Stb. darauf angesprochen... und siehe da, er hat im Janaur 2011 angeblich keine Info von mir erhalten und somit den Miatarbeiter auch nicht angemeldet. Er würde diesen aber rückwirkend zum 01.01.2011 anmelden. Dem habe ich so vertraut und als dann ab 01.09.2011 auch regelmäßig die Lohnabrechnungen für den Mitarbeiter kamen war für mich die Sache erledigt.

Tja, die hätte ich mir mal genauer anschauen sollen, denn heute durfte ich im Rahmen der End-Erstellung meiner EK-St.-Erklärung für 2011 erfahren, dass ich a) einiges Geld mehr an den Fiskus zahlen darf, als errechnet weil b) der Stb. besagten Mitarbeiter NICHT rückwirkend zum 01.01.2011 angemeldet hat, sondern zum 01.09.2011 und ich c) mir doch die entsprechenden Bar-Quittungen über die Lohnzahlungen für die Monate Janaur bis September 2011 mitnehmen soll, weil sie leider nicht mehr ins Melde-System für 2011 rein können, um das zu korrigieren. Demzufolge kann ich auch die Lohn-Quittungen nicht geltend machen, das wäre ja dann für das Finanzamt quasi
"Schwarzgeld", was ich gezahlt hätte. Das alles und der Umstand, dass sie meine EK-Steuer für 2011 erst auf den letzten Drücker gamacht haben, täte ihnen zwar sehr leid und wäre auch wirklich dumm gelaufen, denn im Dezember 2012 hätte man ja noch alles korrigieren können, aber nun wäre es zu spät. Und an die Bukna direkt wenden sollte ich mich auch nicht, das würde nach sich ziehen, dass in ein paar Tagen der Zoll vor der Tür steht, weil man immer davon ausgeht, dass alle Gebäudereiniger Betrüger sind.

So und nun? Ich kann den gezahlten Lohn von Jan. bis Sept. (EUR 3.168) nicht geltend machen, weil ich keine Möglichkeit habe die Abgaben an die BuKna nach zu zahlen, was ich ja gerne getan hätte, stattdessen ist mein Einkommen nun um die Höhe angestiegen was eine schöne Nachzahlung mit sich bringt.

Hat jemand einen Rat / eine Lösung? Von meinem SteuerBERATER erwarte ich nix mehr, der ist eher ein SteuerERHÖHER.

Grüße

Dennis

Minijob, Minijobber, Bundesknappschaft
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Kleinunternehmer & Angestellte? Oder doch Anders?

Hallo Zusammen !

Ich bin beim Finanzamt als Kleinunternehmer angemeldet und habe natürlich dementsprechend auch ein Gewerbe beim Gewerbeamt.

Da ich nun mehrere Aufträge bekommen habe, überlege ich, mir 6 Freunde als "400€-Jobbler" dazu zu holen. Effektiv wird das Gehalt der Einzelnen jedoch nur bei etwa 80 plusminus 20€ im Monat liegen. Einer reicht leider nicht, da diese dann gleichzeitig, wenn auch nur für sehr kurze Zeit, eingesetzt werden. Meinen Umsatz schätze ich auf 15.000€/Jahr, meinen reinen Gewinn auf etwa 3.500€/Jahr. Derzeit bin ich durch diverse Anschaffungen bei -5000€. Da ich für die nächsten Jahre keine Anschaffungen mehr habe, ist die Kleinunternehmer-Regelung für mich am sinnvollsten.

Wir alle arbeiten natürlich auch noch Hauptberuflich, sind also dementsprechend auch gesetzlich bzw per freie Heilfürsorge krankenversichert.

Ich war schon auf Minijob-Zentrale.de und habe mich da ein wenig schlau gemacht, bin mir aber nicht sicher ob ich da richtig liege: - Ich muss also grob 30% des Gehalts meiner Mini-Jobber zusätzlich aufwenden, um diese 30% dann für die ganzen Versicherungen aus zu geben, die benötigt werden? - Ich brauche eine Betriebsnummer von der Bundesargentur für Arbeit? - Die Mini-Jobber führen die grob 1000€ dann bei ihrer Lohnsteuererklärung für das jeweile Jahr auf? - Ich führe das Gehalt meiner Angestellten als normale Ausgaben in meiner Einnahmen-Überschuss-Rechnung auf?

Liege ich da halbwegs richtig? Macht es also Sinn, die Leute als Mini-Jobber einzustellen oder gibt es bei so geringen Beträgen einen einfacheren Weg?

Kleingewerbe, Kleinunternehmer, Minijob, Minijobber
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