Mehrwertsteuer auf reines Privatauto absetzen?

Hallo alle zusammen,

ich habe eine Frage an euch.

Kann man die Mehrwertsteuer als Selbstständiger von einem reinen Privatauto absetzten?

Ein Freund von mir ist selbstständig und führt erfolgreich zwei Pizzerien. Er hat sich vor kurzem ein Porsche Panamera gebraucht gekauft zu einem Preis von ca. 100.000€. Er hat es von einem Porsche Zentrum gekauft, deshalb gehe ich davon aus, das die Mehrwertsteuer ausweisbar waren. Nun hat er mir erzählt, dass er die 19% Mehrwertsteuer wieder vom Finantamt erstattet bekommt bzw. er es mit der Umsatzsteuer?, welche er an das Finanzamt bezahlen muss, verrechnen lassen kann. Jedoch kann ich mir das irgendwie nicht erklären. Er fährt das Auto ausschließlich privat. Er fährt nur zu seinen Pizzerien, welche max. 2km entfernt sind und sonst fährt er oft nach Feierabend in andere Städte, aber aus privaten Zwecken.

Vielleicht kann ich noch erwähnen, dass er mit dem Auto Sachen für die Pizzerien einkaufen geht. Im Fahrzeugschein steht sein eigener Name. Fahrtenbuch führt er meines Wissens nach nicht.

Wie hat er es jetzt geschafft, dass er die Mehrwertsteuer wieder zurückbekommt. Welche Möglichkeiten gibt es? Hat er das Auto als Firmenwagen angegeben?

Ich kenne mich in diesem Thema leider überhaupt nicht aus, da ich nicht selbstständig bin.

Danke für eure Antworten!

Absetzen, Mehrwertsteuer, selbstständig, Steuern, werbungskosten, Firmenwagen
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Steuererklärung: digital gekaufte Musik absetzbar?

Hallo Allerseits,

Mal angenommen ich arbeite als DJ und habe ein Gewerbe, - mit "Kleinunternehmerrgelung".

Ist es mir möglich digital gekaufte Musik über die Betriebsausgaben abzusetzten?

und wenn ja, unter welcher Kategorie macht man dies am besten?

Ich selbst würde es als ein "immaterielles Wirtschaftsgut" behandeln, weiß es aber nicht wirklich...denn es gibt ja Kategorien wie:

  • "Waren, Rohstoffe und Hilfsstoffe einschließlich der Nebenkosten"
  • "sonstige Betriebsausgaben"

denn was auch noch mitbedacht werden müsste, ist das jeder digitale Musikanbieter,zumindest für 2014 unterschiedliche Mehrwertsteuer-Sätze auf den Nettopreis der digitalen Musik raufgepackt hat. Bei folgenden Anbietern habe ich 2014, folgende Mehrwertsteuer bezahlt:

  • Amazon = 15% MwSt.
  • Google Play = 23% MwSt.
  • Beatport = 15% MwSt.

Die Fragen, die in mir demzufolge entstehen, sind:

Wie bringe ich die unterschiedlich besteuerten Summen richtig unter ein Dach?

Als Beispiel:

Ich habe bei "Google Play" 158 Songs für 179,52 EUR (inkl. 23% MwSt) gekauft.

und bei "Beatport" 100 Songs für 150,00 EUR (inkl. 15% MwSt) gekauft.

-Wie gehe ich damit am besten um?

-Werden die 179,52 EUR und die 150,00 EUR zusammenaddiert und so übernommen,wovon dann am Ende 19% MwSt abgezogen werden?

-darf man die Summen wegen der unterschiedlichen Besteuerung überhaupt zusammenzählen?

-oder zieht man wie ursprünglich gekauft, von den 179,52 EUR die 23% MwSt ab und von den 150,00 EUR die 15% MwSt ?

Ich würde mich sehr über hilfreiche Antworten freuen,

Liebe Grüße,Marlon

Absetzen, Steuererklärung, Absetzbarkeit
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BG im Alg2, Unterhalt bei eheähnlicher Gemeinschaft nach § 33a EStG absetzbar?

Hallo liebe Leute! Mein Freund (inzwischen ziemlich am Boden) und ich (schon lange da und daher an Nackenschläge gewöhnt) brauchen mal dringend eine wirklich aussagekräftige und verwertbare Antwort. Und zwar geht es um die Frage, ob der arbeitende Partner in einer eheähnlichen Gemeiscnaft, die eine BG bildet, die Unterstützung des nicht-arbeitetnen Partners steuerlich geltend machen kann. Wir erwägen einen Widerspruch.Situation:

Ich bin nach langer, schwerer Krankheit, Aussteuerung, Alg1 und Alg1 2012 im Alg2 gelandet und rückwirkend seit September 2013 in EM-Rente, erste Zahlung Ende März 2014. Mein Freund arbeitet und könnte von seinem Gehalt leben. Da wir aber eine BG, also eine "Verantwortungs- & Einstehensgemeinschaft" bilden, in der jeder Cent angerechnet und durch 2 geteilt wird, reicht das Gehalt nicht und ich bekomme Alg2, d. h. nein - WIR bekommen aufstockend Alg2. Also auch er, weil er durch seine UNTERHALTSVERPFLICHTUNG (-! Nach HartzIV ist er es ja) für mich mit aufkommen muss und dadurch bedürftig wird. So gesehen: "Mein" Alg2 wird also quasi gekürzt, weil wir als BG gesehen werden und sein Einkommen natürlich angerechnet wird. Wodurch er erst in die Bedürftigkeit rutscht.

Nun gibt es das Einkommensteuergesetz mit dem §33, in dem es in Absatz 3 heißt: "3 Der gesetzlich unterhaltsberechtigten Person gleichgestellt ist eine Person, wenn bei ihr zum Unterhalt bestimmte inländische öffentliche Mittel mit Rücksicht auf die Unterhaltsleistungen des Steuerpflichtigen gekürzt werden." Was bei mir der Fall ist, s.o., ich bekäme mehr, wenn ich alleine leben oder das Gehalt meines Freundes nicht angerechnet werden würde.

Und dann gibt es noch ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums "Allgemeine Hinweise zur Berücksichtigung von Unterhaltsaufwendungen nach § 33a, Absatz 1 EStG als außergewöhnliche Belastung ", hier: https://www.lsvd.de/fileadmin/pics/Dokumente/Rechtsprechung2/BMF_Unterhalt.pdf

In dem heißt es:

"Als Personen, die gesetzlich unterhaltsberechtigten Personen gleichstehen, kommen insbesondere Partner einer eheähnlichen Gemeinschaft oder in Haushaltsgemeinschaft mit dem Steuerpflichtigen lebende Verwandte und Verschwägerte in Betracht (BFH-Urteil vom 23. Oktober 2002, BStBl 2003 II Seite 187)." sowie "Bei Vorliegen einer sozialrechtlichen Bedarfsgemeinschaftzwischen der unterhaltenen Person und dem Steuerpflichtigen werden typischerweise Sozialleistungen gekürzt oder nicht gewährt, da bei Prüfung der Hilfsbedürftigkeit der unterhaltenen Person nicht nur deren eigenes Einkommen und Vermögen, sondern auch das Einkommen und Vermögen der mit ihm in der Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen berücksichtigt wird. Deshalb sind nach dem SGB II in die Prüfung eines Anspruchs auf Arbeitslosengeld II die Einkünfte und das Vermögen des Partners einer eheähnlichen oder lebenspartnerschaftsähnlichen Gemeinschaft einzubeziehen." ALsl genau wie es bei uns un den vielen anderren Bedarfsgemeischaften ist.

Absetzen, ALG2, Steuern, Absetzbarkeit, Bedarfsgemeinschaft
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PC absetzbar als Spiele-Tester?

Hallo, ich bin Berufseinsteiger und befasse mich dieses Jahr mit meiner ersten "richtigen" Steuererklärung. Ich bin mir nicht sicher ob ich meinen PC absetzen kann.

Laut z.B. http://www.finanzfrage.net/tipp/computerkosten-koennen-teilweise-von-der-steuer-abgesetzt-werden-wenn-pc-arbeit-zu-berufsbild-passt heißt es: "Passt das Berufsbild grundsätzlich zu Computerarbeit, akzeptiert der Fiskus ohne Nachweis einen Nutzungsanteil von 50 Prozent."

Zu mir: Ich bin Software-Tester bei einem Spiele-Entwickler. Die Firme entwickelt und betreibt eigene Multiplayer-Online-Spiele. Meine Testertätigkeit bezieht sich auf technische und sicherheitsrelevante Aspekte aber natürlich auch auf spielerische Inhalte. Fehler im Spiel werden mir gemeldet und ich begleite quasi die "Reparaturmaßnahmen" und übernehme den Fehlernachtest.

Meine Arbeitszeit verbringe ich im Büro. Ich bin also nicht verpflichtet zuhause zu arbeiten. Trotzdem ist es üblich, dass ich zuhause in unseren Spieler-Foren lese um gemeldete Fehler und Probleme mitzubekommen, die dann am nächsten Tag ggf. schnell gefixt werden müssen. Daneben nutze ich den PC auch um mich auf dem neusten Stand der IT und Spielekonkurrenz zu halten.

Was kann ich also tun? Sollte ich es einfach probieren und den PC zu 50% ansetzen? Reicht es wenn ich meine Berufsbezeichnung als "Software-Tester bei Spiele-Entwickler" angebe oder sollte man eine kurze Berufsbeschreibung beilegen, in etwa so wie ich es gerade formuliert habe.

Bin dankbar für jeden Tipp.

Grüße, Bill

Absetzen, computer, PC, Steuern
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