Das kann man so nicht genau sagen. Der garantierte x-Teil ist ziemlich sicher. Bei dem y-Teil ist es bei den Gesellschaften sehr unterschiedlich geregelt, welchen Anteil der nicht garantierten Teile du zwischenzeitlich "erarbeitet" hast. Wie ist denn der x-Wert gestaltet? Handelt es sich um eine klassische Rentenversicherung mit garantierter Verzinsung? Dann werden die nicht garantierten Anteile in den nächsten Jahren sicher sinken, da die Berechnungen auf den heute gültigen Überschusszinssätzen beruhen und angesichts des langfristig niedrigen Zinsniveaus kaum realistisch sind.

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Mir würde jetzt auf Anhieb kein Grund einfallen, warum das nicht durch den Gebäudeversicherer reguliert werden muss, sofern die Fußbodenheizung beim Abschluss der Versicherung angegeben wurde. Danach wird meist gefragt.

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Das ist keine Frage ob Rürup oder nicht. Das hängt vom abgeschlossenen Tarif ab, ob dort eine Hinterbliebenenversorgung eingeschlossen ist, z. B. Rentengarantiezeit, Verrentung des Restkapitals oder zusätzliche Hinterbliebenenversrgung.

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Seit einigen Jahren dürfen Riesterrenten ins Ausland gezahlt werden. Allerdings nur innerhalb der EU-Staaten sowie nach Island, Norwegen und Liechtenstein.

Wenn du in die USA auswandern willst, wirkt sich das auf deinen Riestervertrag so aus, dass du die Förderungen (also Zulagen und ggf. Steuervorteile) zurückzahlen musst. Die Erträge, die dein Vertrag hoffentlich erwirtschaftet hat, darfst du behalten.

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So eine Konsortiallösung hat den Vorteil der Streuung. Hast du einen Versicherer und der fällt aus, hast du Pech gehabt. Bei Verteilung auf mehrere Versicherer, trifft dich der Ausfall eines Versicherers also nur anteilig.

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Viele Versicherer bieten zwischenzeitlich Honorartarife an. Dort sind dann die Provisionen an den Vermittler heraus gerechnet, bzw. auf "Null" gesetzt. Abschluß- und Vertriebskosten sind meist dennoch in nicht unerheblicher Höhe drin.

Außerdem hilft es nur eingeschränkt weiter, wenn ich lediglich die Provision durch ein Honorar ersetze. Dadurch wird das eigentliche Produkt nämlich nicht besser. Ein Honorartarif sollte auch noch andere Kriterien erfüllen, wie z. B. niedrige Kosten auf Kapitalanlageebene, große Fondsauswahl oder größtmögliche Flexibilität.

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Eine Rentenversicherung die auf Provisionsbasis vergütet wird, braucht immer eine längere Zeit, bis positive Erträge da sind. Da ist es egal ob Riester oder eine andere Form der Rentenversicherung. Auf die in der Altersvorsorge in der Regel lange Vertragslaufzeit sollte sich das relativieren. Funktioniert leider nicht immer. Ein Riester wie du ihn hast (ich gehe mal von DWS aus), hat einen relativ hohen Fondsanteil. Der sollte eigentlich dafür gut sein, um etwas höhere Erträge zu generieren. Wenn du jetzt nicht mehr weiterzahlst, laufen die Verwaltungskosten weiter. Die Abschlusskosten zwar nicht aber du hast jetzt 60% der Abschlusskosten getilgt. Diese 60% bemessen sich jedoch nach der ursprünglichen Beitragssumme. Wenn du nichts mehr weiter einzahlst, ist das Thema der Abschlusskosten für dich erledigt. Riester gut oder schlecht, kann man so nicht pauschal sagen. Ob das Produkt was du hast, für dich gut ist ebenfalls nicht. Wenn du wenig Geld hast, hätte bei Vertragsbeginn ermittelt werden sollen, wieviel du in den Riester einzahlen solltest um die optimale Förderung zu erhalten. Aber ehrlich gesagt, wenn du jetzt schon befürchtest, dass du 100,-- "vor Förderung" nicht dauerhaft zahlen kannst, ist die Frage ob generell ein provisionsbasiertes Produkt für dich die richtige Wahl ist. Das Problem der asysmetrisch verteilten Abschlusskosten wirst du dort immer haben.

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Grundsätzlich ist einer der Bedingungen für eine Steuerfreiheit der Erträge deines LV-Vertrages (mindestens 12 Jahre Laufzeit) nicht erfüllt. Bei einer Kündigung zum 31.12. würde Kapitalertragssteuer anfallen, wenn denn positive Erträge entstanden sind. Wenn es sich um eine klassische Variante handelt, rate ich mal: wirst du wahrscheinlich noch keine positiven Erträge haben. Bei einer Fonds-LV wirst du, ich rate ebenfalls: dick im Minus sein. Bei der Fonds-LV gibt es jedoch Gesellschaften, die nicht auf Basis des Gesamtvertrages die Steuer abrechnen sondern auf Basis der einzelnen Assets, da können dann auch positive Erträge entstanden sein.

Das wäre der direkte steuerliche Nachteil, der wahrscheinlich nicht eintreten wird. Der andere ist der Verlust der steuerlichen Vorteile in der Zukunft, wenn der Vertrag vorzeitig beendet wird. Hier kann ich mich den Vorschreibern nur bedingt anschließen. Man kann nicht generell sagen, dass es ein "Schätzchen" ist, einen solchen Vertrag noch zu haben. Auch hier muss man sich den Vertrag genau anschauen und berechnen ob es sinnvoll ist, den Vertrag weiterzuführen. Natürlich ist der Wegfall der Steuerfreien Erträge dabei ein Kriterium. Aber auch bei den sog. "Schätzchen" gibt es immer wieder Verträge bei denen es sich trotz Steuerfreiheit eben nicht lohnt!

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Kann man nicht pauschal sagen, da die Tarife und Gesellschaften sehr unterschiedlich sind. Außerdem ist es abhängig davon, ob es eine klassische oder fondsgebundene Variante ist. Bei der fondsgebundenen Variante lässt es sich gar nicht sagen. Bei der klassischen Variante sollte das Vertragsguthaben aber nach rund 10 Jahren die eingezahlten Beiträge übersteigen. Wobei nur die Beiträge gemeint sind, die auch tatsächlich für die Sparleistung sind und nicht für Zusatzbausteine (BB, BU, etc.).

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Um das mögliche Problem der Erbschaftssteuer zu vermeiden macht man eine "Überkreuz-Konstellation". In dem einen Vertrag wird der eine Partner Versicherungsnehmer und Begünstigter und der andere die Versicherte Person und in dem anderen Vertrag macht man es umgekehrt. So erhält der Versicherungsnehmer die Todesfallsumme als direkte Versicherungsleistung und es wird nicht auf mögliches zu versteuerndes Erbschaftsvermögen angerechnet.

Da bei nicht verheirateten Paaren die Freigrenzen sehr niedrig sind, ist das hier absolut zu empfehlen. Aber auch verheiratete Paare sollten dies so lösen, um das Problem von vorne herein zu vermeiden.

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Bei vor 2012 abgeschlossenen Riesterverträgen kann die Auszahlung ab Alter 60 erfolgen. Neu abgeschlossene Verträge ab 2012 können erst ab 62 ausgezahlt werden.

Zu beachten ist, dass die Garantieen erst zum vertraglich vereinbarten Rentenbeginn greifen.

Nur der guten Ordnung halber: auszahlen lassen kann man sich die Verträge jederzeit. Es müssen dann jedoch sämtliche gewährten Förderungen zurück gezahlt werden.

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Alles hat irgendwie auch Nachteile. Ein Vorteil ist, dass die meisten Versorgungswerke nicht nur Umlagefinanziert sind und daher weniger demografieanfällig. Nur seit die Zinsen so lange im Keller sind, wird das zunehmend zum Problem.

Der gravierendste Nachteil ist wahrscheinlich die Möglichkeit der Reduzierung der Rentenansprüche und Renten durch eine Satzungsänderung. Ist auch schon mehrfach passiert.

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Die monatliche Rente ist natürlich bei dem 40-jährigen niedriger als bei dem 50-jährigen, denn er bezieht die Rente statistisch etwa 10 Jahre länger.

Ob sich eine Rentenversicherung "lohnt" weiß man immer erst am Ende der Rentenzahlung, sprich am Todestag. Es geht ja gerade darum, das sog. Langlebigkeitsrisiko zu versichern. Der Renditegesichtspunkt ist hier untergeordnet. Der Versicherer kann nur mit Durchschnittswerten kalkulieren und die durchschnittliche Restlebenszeit ist beim Jüngeren eben länger und er bekommt die Rente auch länger, so daß die Gesamtrente bei beiden in etwa gleich sein wird.

Ein ähnliches Thema war ja in den BiSex-Zeiten. Da Frauen statistisch älter werden, haben sie bei gleichem Alter eine niedrigere Monatsrente bekommen.

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Diese beiden Risiken, bzw. deren Absicherung haben zwar erst einmal wenig miteinander zu tun. Es kann jedoch durchaus sinnvoll sein, eine RiLV mit BUZ zu kombinieren. siehe hierzu erster Teil der Antwort von Niklaus. In aller Regel ist diese Kombination unkritisch. Selbst wenn der Todesfallschutz nicht mehr benötigt werden sollte, kann man diesen Teil auf das vertraglich mögliche Minimum reduzieren und erhält dennoch seine bestehende BU-Absicherung. Die Prämie, die auf den Todesfallanteil entfällt, ist meist sehr gering.

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Eine Versicherungskarte braucht man als privat Versicherter gar nicht. Du bist immer der Vertragspartner des Arztes und er stellt die Rechnung auf dich aus. Ob du das dann irgendwo einreichst zur Erstattung, kann ihm im Prinzip egal sein. Bei einer guten Versicherung und bei ordentlicher Rechnungsstellung des Arztes hast du meist auch die Erstattung der Versicherung bevor die Arztrechnung fällig ist.

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Die "normale" Regelung der BU setzt eine mehr als 50%ige Minderung der Fähigkeit voraus im versicherten Beruf zu arbeiten. Die DU-Klausel regelt i. d. R. Fälle, bei denen eben nicht die 50% erreicht werden und dennoch eine Dienstunfähigkeit besteht. Der Versicherer würde also prüfen, ob du zu mehr als 50% berufsunfähig bist, wenn dies nicht aus deiner DU-Bescheinigung hervor geht. Zu anderen Regelungen die einer möglichen BU-Rentenzahlung entgegen stehen, müsste man sich die Bedingungen deines Vertrages ansehen.

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Freiberufler - Vermeidung Scheinselbständigkeit und Rentenversicherungspflicht

Hallo zusammen,

ich will mich als erstes kurz mal vorstellen. Ich bin Martin und freiberuflich als IT-Berater tätig. Ich mache mir schon seit einiger Zeit Gedanken über Scheinselbständigkeit und die Rentenversicherungspflicht und wie ich beides vermeiden kann.

Ich arbeite schon seit über 2 Jahren für den gleichen Dienstleister. Ich arbeite zwar immer wieder in anderen Projekten, aber dies tut ja hier nichts zur Sache. Und ich beziehe meine Einnahmen ausschließlich von diesem Dienstleister. Somit gibt es schon Anzeichen auf eine Scheinselbständigkeit und somit auch auf eine Rentenversicherungspflicht. Nun überlege ich, wie ich dies vermeiden kann. Es gibt ja die Möglichkeit geringfügig Beschäftigte einzustellen, die zusammen mehr als 400€ erhalten. Dann habe ich zwar Sozialabgaben zu zahlen, aber dies würde ich in Kauf nehmen. Gilt die Regel der 401€ immernoch ab nächstes Jahr oder erhöht sich diese Grenze, da die Mini-Job-Grenze ja auch 450€ angehoben wird. Dann braucht man ab nächstes Jahr ja nut noch einen geringfügig Beschäftigten, wenn die Grenze nicht angeglichen wird.

Und kann ich durch diese Maßnahme tatsächlich eine Scheinselbständigkeit und eine Rentenversicherungspflicht vermeiden? Oder welche Aspekte muss ich noch beachten?

Und können diese Angestellte auch Familienangehörige sein?

Ich würde mich über eine Antwort freuen :)

Danke und Gruß, Martin

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Hallo Martin,

wenn du mehr als 5/6 deiner Einkünfte mit einem Auftraggeber erzielst, bist du Selbstständiger mit einem Auftraggeber und damit rentenversicherungspflichtig. Ja, du kannst dies vermeiden, wenn du sozialversicherungspflichtige Beschäftige hast. Diese müssen also über 400,-- verdienen. Es ist davon auszugehen, dass diese Grenze sich eben auch erhöhen wird, wenn die Minijobgrenze angehoben wird.

Das können auch Familienangehörige sein. Du solltest es nur gerade dann, formell äußerst korrekt regeln, da dies geprüft werden kann und auch wird.

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BU ist ein recht komplexes Thema. Über das Bedingungswerk lassen sich einige wichtige Dinge im Vorfeld heraus filtern. Dennoch kommt es im Leistungsfall immer wieder zu rechtlichen Auseinandersetzungen. Das OLG Saarbrücken hat hier die höchste Kompetenz und Auslastung, was die Beurteilung solcher Streitigkeiten angeht. Das könnte an der räumlichen Nähe zu einem großen deutschen Direktversicherer liegen.

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Diese Art Versicherungen sind extrem teuer und verteuern die Raten deutlich. Ich würde die Finger davon lassen. Wenn du Raten nicht mehr zahlen kannst, musst du im schlimmsten Fall das Auto verkaufen. Selbst wenn du dabei Verlust machensolltest gegenüber dem abzulösenden Restdarlehen, ist das wahrscheinlich günstiger, als die Versicherung.

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Die Anteilsquote ist eines der harten Kriterien für die Beurteilung des SV-Status. Vermindert sich die Quote unter das "beherrschende" Maß, können Regelungen im Gesellschaftsvertrag enthalten sein, die für eine weitere SV-Freiheit sprechen. Das muss im Einzelfall geprüft werden. Die Prüfung führen gesetzliche KV im Auftrag für die DRV durch. Bevor du dort einen Klärungsantrag stellst, solltest du dich jedoch bei einem fachkundigen RA beraten lassen.

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