2 Unfallversicherungen - Ausübung des Rücktrittsrechts bei Anzeigepflichtverletzung!?!?!?

Liebe Community,

ich stehe vor folgender Problemstellung:

Unfallversicherung 1 : abgeschlossen im Januar 2011 mit Beginn 01.07.2011, Laufzeit 1 Jahr, gute ausreichende Leistungen

Unfallversicherung 2: abgeschlossen im Mai 2011 mit Beginn 01.07.2011 Laufzeit 3 Jahre, ebenfalls gute und ausreichende Leistungen

soweit so gut...

Es ist ja Humbuk 2 Unfallversicherungen zu haben, wenn eine davon schon mit mehr als guten Leistungen versehen ist. Aus diesem Grunde soll die Unfallversicherung 2 nun wieder weg. Allerdings nicht erst in 3 Jahren. Ich habe festgestellt, dass im Antrag der Unfallversicherung 2 keine Angaben über gesundheitliche Probleme / Vorerkrankungen gemacht worden sind, in der Unfallversicherung 1 jedoch schon. Nach Rücksprache mit den Versicherten teilten diese mir mit, dass der Vermittler der Unfallversicherung 2 sie nicht nach den Gesundheitsfragen gefragt hatte und somit auch nichts eingetragen worden ist. Ein Beratungsprotokoll besteht ebenfalls nicht.

Also setzte ich mich mit dem Vermittler in Verbindung und fragte ihn, ob er irgendwelche Möglichkeiten hat, den Vertrag rückabzuwickeln. Er reagierte plump mit " Nein".

So, da mich das aber nich in Ruhe lässt und die Versicherten nicht 2 Unfallversicherungen brauchen habe ich mir folgendes überlegt:

Was passiert, wenn wir der Unfallversicherung 2 nachträglich melden, dass bei Antragsstellung was schief gelaufen ist und hier eine Anzeigepflichtverletzung vorliegt..!? Wird sie dann vom Vertrag zurücktreten? das wäre ja gut, aber landet sowas dann in der Sonderwagnisdatei oder ähnlichem? Oder kann der Versicher einfach die Prämie erhöhen aber der Vertrag bleibt bestehen..!? Aber wenn die Prämie erhhöht wird, kommt doch quasi ein neuer vertrag zustande, dem man widersprechen kann...!?

ich brauche eure Erfahrung und euren fachlichen Rat.

Vielen Dank :)

Unfallversicherung, Konsequenzen, Rücktrittsrecht, Anzeigepflicht
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