Fonds und TER p.a.

2 Antworten

TER = Total Expense Ratio = Gesamtkostenquote.

1,7 ist für einen Aktienfonds Mittelmaß. Es gibt etwa gleich viel teurere wie billigere.

Alle Kosten eines Fonds (bis auf den verhandelbaren Ausgabeaufschlag) sind in den Performancedaten (oder Chart) enthalten. Weil das so ist gibt es wichtigere Kennzahlen als das TER. Was bringt dir ein billiger Fonds, der schlecht gemanagt wird? Gute Leute zu halten kostet Geld.

Hohe Kosten schlagen vor allem in schlechten Marktphasen als Sockelbetrag negativ zu Buche.

Wenn jedoch die Performance eines Fonds stimmt, kann man auch gerne einen höheren Betrag zahlen.

TER (Gesamtkostenquote) blendet leider die Transaktionskosten auf Fondsebene aus, so daß der wirkliche Kostenanteil im Dunkeln bleibt.

Du solltest daher den Fonds, den Du gefunden hast, im Detail untersuchen, ob er Deine Ziele erreicht, die Performance stimmt, ob eine Outperformance wesentlicher Marktindices erreicht wird und wie sich die Volatilität in schwierigen Marktlagen darstellt. TER ist nur ein Aspekt dabei.

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Transaktionskosten auf Fondsebene

Die Transaktionskosten scheinen ja wirklich eine unbeliebte Größe der Fondsberichterstattung zu sein. In welchen Fondsportalen gibt es dazu sinnvolle Angaben?

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@LittleArrow

Ich kenne kein Portal, das systematisch fondsinterne Transaktionskosten aufführt.

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@LittleArrow

Das ist wohl tatsächlich ein problematisches Feld in puncto Transparenz für die gemanagten Fonds. Es gibt eine amerikanische Studie mit über 1700 Aktienfonds. Da lagen die Tradingkosten im Schnitt bei über 1,4%. Man kann wohl davon ausgehen, je höher die TER, desto aktiver der Fondsmanger und damit desto höher auch die Tradingkosten.

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@leuschner44577

Fondsinterne Transaktionskosten und die Umschlagquote sind Kennzahlen, die sicher hilfreich für die Beurteilung von Fonds wären, jedoch nicht oder nur sehr begrenzt publiziert sind.

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