Die Frage der besten Übertragung ( Schenkung ? ) solltest du mit deinem Notar besprechen. Dabei sollte auch der steuerliche Aspekt berücksichtigt werden. Ob eine Übernahme der Kreditverpflichtung bei gleichzeitiger schuldbefreiender Wirkung für den Vater/Schwiegervater erfolgen kann, liegt in der Entscheidung der finanzierenden Bank. Frag doch mal, ob eine Entschädigung anfällt wenn der Kredit vorzeitig zurückgezahlt wird und welche Bedingungen bei einer Neufinanzierung gelten.

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Es gibt unendlich viele Institute, die langfristige Zinsbindungen anbieten. Welche das beste Angebot für dich hat solltest du selbst herausfinden. Es würde wenig nützen, wenn ich dir beispielsweise eine Bank im Norden nenne und du im Süden wohnst. Einfach mal die üblichen Portale aufrufen und nach günstigen Möglichkeiten schauen. Viel Glück.

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Sofern die alte und neue Bank ein und dasselbe Institut sind und bereit ist KfW-Mittel zur Verfügung zu stellen, müsste die Finanzierung mit Neueintragung von T€ 15 bei freien T€ 25 möglich sein, vorausgesetzt es bestehen keine Rechte eventueller Nachranggläubiger an dem Grundpfandrecht. Wenn der neue Kreditgeber nicht identisch ist mit dem alten, kann es sein, dass eine Neueintragung über T€ 40 ( bei gleichzeitiger Löschung der freien Teile ) verlangt wird.

Ich würde noch einmal mit der Bank sprechen.

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  1. Die Bank kann den Sicherheitentausch ablehnen. 2. Ob eine Falschberatung stattgefunden hat lässt sich anhand der Daten nicht beurteilen.

Ich würde zunächst noch einmal das Gespräch mit der Bank suchen und dabei den finanziellen Engpass offen ansprechen. Da es um die Belange deines Kunden ( ? ) geht, bietet es sich an, den Termin gemeinsam wahrzunehmen. Quasi um ihn zu unterstützen !

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Eine derartige Vereinbarung kommt in der Praxis durchaus vor, gilt aber nicht für alle Banken. Alles reine Vereinbarungssache, daher vor Vertragsabschluss mit der Bank sprechen und diesen Punkt auf die persönlichen Bedürfnisse abstellen.

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Immobilienfinanzierung mit hohem Eigenkapital und geringem Einkommen

Liebe Finanzexperten,

in den letzten Jahren hatte ich finanziell großes Glück und konnte mir aus verschiedenen Quellen einen Grundstock von ca. 300000 EUR zusammensparen.

Ich würde gerne einen Teil dieses Geldes dafür nutzen, um damit eine oder mehrere Eigentumswohnungen zur Kapitalanlage zu kaufen. Die Idee ist, dass ich einen bestimmten Anteil an Eigenkapital einbringe und den Rest der Wohnung finanzieren lasse. Die Mieteinnahmen werden dann zur Kreditrückzahlung verwendet und nach 15-20 Jahren ist die Wohnung abbezahlt, ohne dass ich mehr als 10-20% meines Grundkapitals investieren musste.

Mein Problem ist: Mein aktives Einkommen ist relativ gering. Ich verdiene nur ca. 900 EUR brutto im Monat durch Nebenjobs und kleinere selbstständige Tätigkeiten, den Rest meines Lebens bestreite ich im Prinzip durch Zugriff auf den Kapitalstock. Ich habe bei einigen Banken angefragt und habe bisher keine Bank für eine Finanzierung gefunden. Es werden i.d.R. 1100-1500 EUR monatliches Bruttoeinkommen nachweisbar verlangt, um ein Angebot zu bekommen. Als Grund wird immer wieder genannt, dass die Banken das "unternehmerische Risiko" einer Immobilie als Kapitalanlage nicht mittragen will.

Hat jemand vielleicht schon ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir in meiner Situation Tipps geben? Es klingt natürlich etwas nach einem Luxusproblem, aber ich würde gerne mein bisheriges Kapital als möglichst starken Hebel einsetzen.

Vielen Dank an für alle hilfreichen Antworten!

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Die Entscheidungen der angefragten Banken kann ich durchaus nachvollziehen. Wer will schon bei einem Kreditnehmer, der über kein nachhaltiges Einkommen verfügt, das unternehmerische Risiko tragen. Versuch doch einfach mal über deine Hausbank oder einen seriösen Finanzvermittler eine zinsgünstige Anlageform für dem Kapitalvermögen zu finden. Da Teile offenbar zur Bestreitung des Lebensunterhalts benötigt werden, dürfte die genaue Summe noch zu ermitteln sein.

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Es wird immer Institute geben, die Finanzierungen bei 20 % EK übernehmen. Ob es für den Kreditnehmer sinnvoll und vertretbar erscheint, hängt von den persönlichen Verhältnissen ab ( Familiensituation, Arbeitsverhältnis, Objektangebot ). Die Frage kann daher pauschal nicht beantwortet werden.

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Ich würde zunächst einmal das Angebot kritisch prüfen. Dies erscheint mir schon etwas suspekt. Die Mietgarantie ist nur dann etwas wert, wenn der Garantiegeber über die entsprechende Bonität verfügt. Seriös sieht m.E. etwas anders aus.

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Die Mindesttilgung bei einem Tilgungsdarlehen beträgt 1 % p.a. zuzüglich ersparter Zinsen. Bei dem derzeitigen niedrigen Zinsniveau sollten man allerdings einem höheren Satz leisten, damit die Laufzeit nicht " unendlich " beträgt.

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Sind Grundschuld- und Darlehensbeträge identisch ? Wenn ja wird die Umfinanzierung nur eines Darlehens schwer möglich sein. Möglicherweise wurde der zweite Kredit auch nur gewährt, weil als Sicherheit auch die erste Grundschuld herangezogen werden konnte. Also, eine Menge offener Fragen, so dass brauchbare Beurteilung nicht möglich ist. Am besten den Bankberater gezielt ansprechen. Der hat alle Informationen, um den Vorgang richtig beurteilen zu können.

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In erster Linie sollte dir dein Bankberater sagen, welche Unterlagen incl. der Sicherheiten zurückübertragen werden, wenn der Kredit vollständig getilgt ist. Warum gehst du den umgekehrten Weg und zerbrichst dir den Kopf ? Oder hast du kein Vertrauen mehr zu deiner Bank ?

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Sei mir nicht bös', aber deine Fragestellung ist etwas unklar um eine detaillierte Antwort geben zu können, die dir weiterhilft. Ist das Mehrfamilienhaus belastet ? Sind Sondertilgungen vertraglich vereinbart, und wenn ja, zu welchen Bedingungen? Wie ist die Rückzahlungsvereinbarung der angesprochen Kreditverträge ? Was meinst du mit " keine Rücksicht nehmen " ?

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Die Frage ist zu komplex um darauf eine passende Antwort geben zu können. Normal ist eigentlich, dass der Berater die vorhandene Verwirrung nehmen soll. Dies scheint offenbar nicht der Fall zu sein. Deshalb würde ich noch einmal das Gespräch suchen oder der Berater wechseln.

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Solange die Kreditvergaben nicht unmittelbar und ausschließlich an die bei Antragstellung angegebene Nutzung gebunden wurde ( siehe Kreditzusagen ), halte auch ich die Änderung für unproblematisch. Würde die Bank sich schlechter stellen und damit ein erhöhtes Kreditrisiko eingehen sähe es anders aus. Auf jeden Fall erhöht sich die Kapitaldienstfähigkeit des Beleihungsobjektes. Wie sich die Änderung auf die Gesamtbelastung auswirkt, kann nicht beurteilt werden, da die neuen Kosten ( z. B. für Miete ) nicht bekannt sind. Insofern würde ich den Kontakt zu Bank suchen.

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Als ersten Schritt rate ich euch Kontakt mit der Hausbank aufzunehmen und das Vorhaben dort zu schildern, um überhaupt einen ersten Eindruck zu bekommen. Wenn sich dann offene Fragen ergeben können die Forummitglieder sich gezielter mit der Thematik auseinander setzen.

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Mein Rat: lastenfreies Grundbuch vereinbaren. Alles andere ist m. E. am falschen Ende gespart. Außerdem schaffst du damit klare Grundbuchverhältnisse für jeden Finanzierer. Was die weitere Finanzierung angeht, bedenke, dass sich ein möglicher dritter Gläubiger mit dem Vorrang einverstanden erklären müßte. Dies ist kein Selbstgänger. Im übrigen gehst du bei Übernahme bereits eingetragener Grundschulden das Risiko ein, dass die finanzierende Bank das Spielchen nicht mitmacht, weil beispielsweise die Bedingungen nicht den Erfordernissen der Bank entsprechen.

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M. E. sind die Verträge für alle Seiten bindend. Das der Bauträger bereits 30 % 4 Wochen vor Hausaufstellung verlangt, obwohl noch kein Gegenwert erbracht wurde, steht auf einem anderen Blatt. Stell dir mal vor, es kommt gar nicht zur Lieferung aus welchen Gründen auch immer. Welche Sicherheit hast du für deine geleistete Zahlung ? Offenbar liegt auch keine Bürgschaft des Bauträgers vor, deren Umfang sich automatisch mit den geleisteten Zahlungen abbaut. .
Wenn dein ursprünglicher Bankberater nicht mehr existiert verlange den Vorgesetzen und versuche im gemeinsamen Gespräch Bank/Bauträger/Kunde einen neuen Zahlungsplan auszuhandeln, der sich unbedingt an den vorhandenen Werten orientiert. Wenn keine Einigung erzielt wird bleibt dir der Weg zum Anwalt nicht erspart. Ob die Zahlungsvereinbarung unangemessen ist und zur Nichtigkeit des Vertrages führt sollte dort geklärt werden.

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Von dieser Form der Immobilienfinanzierung halte ich nicht viel. Allein der Umstand, dass während der Ansparphase das Kreditkapital voll verzinst wird und dagegen nur geringe Guthabenzinsen stehen ist m. E. Grund genug diese Möglichkeit auszuschließen.

Im übrigen läßt bei der derzeitigen Marktlage eine klassische Hypothekenfinanzierung mit 1 oder 2 % Tilgung und einer langen Zinsbindung vereinbaren, so dass für mich das Zinsänderungsrisiko und der günstige Zins nicht mehr die entscheidenden Argumente darstellen.

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Ein Verstoss würde vorliegen, wenn keine Zustimmung zur Besichtigung erteilt wurde. Dies ist aber durch Unterzeichnung des Kreditvertrages geschehen.

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Offenbar hast du deine Wohnung finanziert und als weitere Sicherheit dein Haus belastet. Wenn du diese Sicherheit jetzt veräußerst wird die finanzierende Bank ihre Sicherheitenposition neu beurteilen. Du mußt also zu erst mit deiner Bank sprechen und klären unter welchen Voraussetzungen sie das Haus lastenfrei stellt. Was nützt es jetzt schon alle möglichen Varianten durchzuspielen ( z.B. Festgeld verpfänden, Teilzahlung, Bürgschaft )wenn deine Bank nachher nicht mitmacht.

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