Wie vermeide ich Gebühren, wenn ich das halbe Haus meiner Eltern nur übergangsweise "kaufen" möchte?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Du solltest m.E. die Kosten für die Beratung durch einen Notar/Anwalt investieren und die Frage nach einer kostengünstigen Lösung dort platzieren. Ohne notariellen Vertrag lassen sich die Eigentumsverhältnisse ohnehin nicht ändern.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vielleicht eine dumme Frage:

Wenn Du das Geld hast, das halbe Haus zu kaufen, warum leihst Du Deinem Vater die Summe nicht einfach?

Es ist aus Deiner Frage auch nicht zu entnehmen, welche Grundschulden zu löschen und neu einzutragen sind. Diese Gebühren übernehmen bei einer Umschuldung auch die Banken, die diese natürlich in den angebotenen Zinssatz einrechnen.

Die Notar- und Grundbuchgebühren werden bei einem Kauf auf jeden Fall fällig, nicht aber bei einem Darlehen an Deinen Vater. Wenn Du Geschwister hast, solltet Ihr alle zu gleichen Teilen dem Vater unter die Arme greifen, dann gibt im Erbfall keinen Ärger mit der Gerechtigkeit.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

So ganz ohne zwingende Notarkosten mit Vergütungsanspruch nach Verkehrswert der Haushälfte und Grundbucheintragung geht es nun nicht. Selbst bei einer Schenkung.

Dein Vater muss und wird sich aus dem Grundbuch streichen lassen wollen, um der Haftung zu entgehen.

Unterstellt, die Ansprüche deine Mutter aus Zugewinn, Versorgungsausgleich, Hausratteilung und Trennungsunterhalt entsprächen diesem halben Hauswert, kann sie sich die Hälfte ja im Verbundverfahren anrechenweise schenken lassen.

Andernfalls macht es keinen Gebührenunterschied, ob du nun ein Privatdarlehen an deine Mutter vergibst, mit der sie ihrem Noch-Ehemann sein Miteigentumsanteil abkauft und vorerst Alleineigentümerin würde oder du gleich als Käufer und Miteigentümer auftrittst.

Die Kosten fallen dem Erwerber zu - etwas anders kann und wird sich dein Vater eher nicht leisten.

G imager761

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Guckst du hier:

http://www.fmh.de/tools-und-rechner/notar-und-grundbuch


Es gibt keine Möglichkeit bei einem Immobilienkauf Gebühren sich zu ersparen. Was du wohl beabsichtigst, sind Hinweise zu einem nicht legalen Vorgehen : Dazu werde keine Hinweise geben.


Ansonsten ist eine Trennung deiner Eltern zunächst mit keinen Auswirkungen auf ihr Vermögen verbunden, eine Scheidung aber sehr wohl: das ist dann den Zugewinnausgleich.

Auch als einig erbberechtigtes Kind, kannst du am Zugewinnausgleich nichts ändern, es ist und bleibt die Angelegenheit deiner Eltern.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Verwirklichung dieses Vorhabens steht entgegen, dass Grundstückskaufverträge ohne notarielle Beurkundung null und nichtig sind. Den Notar kann man also nicht sparen. Ebenso ist es mit dem Grundbuchamt. Vor Eigentumsumschreibung im Grundbuch ist der Eigentümerwechsel nicht vollzogen. Wenn Ihr das ignoriert und irgendeinen handschriftlichen Vertrag aufsetzt, müßt Ihr Euch ganz klar darüber sein, dass absolut niemand an diesen Vertrag gebunden ist, noch nicht einmal die Vetragschließenden selber. Der Vater könnte also z.B. seinen Hälfteanteil belasten oder veräußern oder es könnten Gläubiger des Vaters darin vollstrecken. Wenn ein solcher Gläubiger selber ersteigert und anschließend die Teilungsversteigerung durchführt, kann sogar die Mutter ihre Haushälfte verlieren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

gib deinem Vater doch das Geld als Kredit. Die Tilgung erfolgt dann in einigen Jahren über den Hausverkauf.

Wenn du den offiziellen Weg gehst, dann wirst du Notar & Co nicht umgehen können (siehe Privatier59).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?