Hallo,

das kommt ganz darauf an, ob die Gemeinde das nötig hat. Es gibt auch noch einige Gemeinden, deren Baugebiete ruck zuck voll sind ohne Vorzugspreise.

Hier zählt vielmehr der Grundstückspreis in dieser Gemeinde und das gesamte Umfeld. Ist eine Gemeinde absolut nicht kinderfreundlich ausgelegt, werden dort nicht viele Familien hinziehen - andersherum schon.

Ich spreche aus Erfahrung, da unsere Gemeinde aufgrund des fast vorbildlichen Ausbaus von Kindergärten, Schulen, Spielplätzen... bei Familien recht begehrt ist - aber trotzdem preislich moderat.

Gruß alphabet

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Hallo,

als Alternative zu Elster kann man sich auf für einen schmalen Euro eine Steuersoftware kaufen, die man ebenfalls von der Steuer wieder absetzen kann.

Da bei Dir keine allzu großen Spezialfälle vorliegen, denke ich, dass Du hiermit ganz gut fahren solltest.

Gruß alphabet

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könnte auch in einem unschönen Verfahren wegen Sozialbetruges enden.

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Hallo,

das ist ein ganz normaler Vorgang, dass die Vergleichzahlung über das Rechtsanwalts-Konto gezahlt wird, da dieser somit über den Eingang des Geldes wachen kann um bei einer Nichtzahlung mit dem vollstreckbaren Titel aus dem Urteil heraus eine Zwangsvollstreckung durchführen zu können.

Das Verfahren erstreckt sich nicht nur auf die reine Vertretung vor Gericht, sondern endet erst, wernn das Verfahren vollständig abgeschlossen ist, also das Geld ausgezahlt wurde.

Dass Dein Anwalt hieraus erst einmal 3500,-€ einbehalten hat, ist nur verständlich, denn auch der Rechtsanwalt will seine Arbeit bezahlt werden.

Zu zahlen hast Du für Deinen Rechtsanwalt, denn in arbeitsgerichtlichen Verfahren hat jedes Seite selbst für seine Prozesskosten aufzukommen.

Dass der einstweiligen Einstellung der Zwangsvollstreckung somit natürlich statt gegeben wurde, ist völlig klar, da Dein ehemaliger Arbeitgeber ja bereits gezahlt hat.

Ich würde die gesamt Vollstreckung zurück ziehen, da Du im Termin unterliegen wirst, da, wie schon geschrieben, Dein Arbeitgeber komplett gezahlt hat. Andernfalls wirst Du nur noch weitere Kosten für die Zwangsvollstreckung und den Gerichtstermin produzieren, welche allesamt Du zu tragen hast. Auch die Anwaltskosten für die Vertretung Deines Arbeitgebers wirst Du dann zu tragen haben.

Gerne kannst Du Dir auch eine rechtliche Auskunft hierzu bei einem anderen Anwalt einholen. Dieser wird Dir ebenfalls bestätigen, dass jede Partei im arbeitsgerichtlichen Verfahren seine Prozesskosten selber zu tragen hat.

Gruß alphabet

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Hallo,

wahrscheinlich bist Du in der vergangenen Zeit Bezieher von Krankengeld gewesen - ich gehe einfach einmal davon aus. Hieraus ergibt sich für Dich ein Anspruch auf Arbeitslosengeld I.

Spezieller sogar kannst Du mit diesem Arbeitslosengeld-Anspruch Arbeitslosengeld nach dem sog. Nahtlosigkeitsprinzip nach § 145 SGB III beantragen.

Dieser Paragraph bedeutet, dass Du zwar nicht arbeitsfähig bist, aber fiktiv als Arbeitsfähiger geführt wirst, damit Du Anspruch auf Arbeitslosengeld geltend machen kannst, bis die Rentenversicherung über Deinen Rentenanspruch entschieden hat und dieser rechtswirksam wurde.

Rechtswirksam wird dieser Bescheid, wenn Du die Widerspruchsfrist verstreichen lässt. Ansonsten kannst Du Widerspruch und Klage einlegen, aber der Bescheid wird erst mit Entscheidung der Klage in vermutlich 2-3 weiteren Jahren rechtswirksa.

Dieses hat zur Folge, dass Du den Anspruch auf Arbeitslosengeld nach § 145 SGB III beanspruchen kannst bis zur Rechtswirksamkeit.

Hierzu kannst Du die Damen und Herren des SoVD zwecks weiterer Erläuterungen auch gerne hinweisen, damit dieser wichtige Punkt nicht vergessen wird.

Gruß alphabet

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Hallo,

zieht man die Kaltmiete von 600,-€ von der Warmmiete 800,-€ ab, so erhält man normalerweise die Nebenkosten.

Somit sollten eigentlich 200,-€ monatlich auf die Betriebs-/Nebenkosten gezahlt sein und über die Betriebs-/Nebenkostenabrechnung verrechnet werden.

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Hallo,

die einzigste Alternative, die zu den hier schon gemachten, völlig richtigen Aussagen möglich ist, ist sich mit dem Gläubiger in Verbindung zu setzen.

Dieser hat als Vertragspartner der Schufa auch die Möglichkeit, eine Eintragung, welche durch ihn initiiert wurde, wieder löschen zu lassen.

Hierfür ist es aber selbstverständlich unumgänglich, dass die offene Forderung mitsamt aller offenen Kosten beglichen wird.

Also solltest Du ein Telefonat mit dem Versandhaus führen. Am besten lässt Du DIch direkt mit dem Forderungsmanagement von denen verbinden und hoffst, dass die sofortige Begleichung der Rechnung diese zur Rücknahme des Eintrages bewegen können. Verpflichtet hierzu sind sie nicht.

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Hallo,

Die Werkstudenten-Regel besagt: Ist ein Student als Werkstudent beschäftigt, zahlen weder Student noch Arbeitgeber aus dieser Beschäftigung Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung, egal wie hoch das Entgelt ist. Lediglich der Beitrag zur Rentenversicherung fällt an. Voraussetzung ist, dass der Werkstudent tatsächlich seinen Schwerpunkt auf das Studium legt und nur nebenher arbeitet. Deshalb ist die Anzahl der Wochenstunden für Werkstudenten grundsätzlich begrenzt auf 20 Stunden pro Woche.

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Hallo,

Nein, es gibt keinen rechtlichen Zwang - also aussichtslos auf zusätzliche Einnahmen zu hoffen. Gerade im Hinblick auf die jetzt für die Krankenkassen ausbleibende Praxisgebühr.

Es gibt zwar einige Krankenkassen, die Ihre Versicherten an den Überschüssen durch eine direkte Auszahlung beteiligen, jedoch die meisten behalten das Geld. Andere wiederum erhöhen den Leistungsumfang.

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Hallo,

auch ich kann Dir nur empfehlen, Dich an eine Schuldnerberatung zu wenden. Wende Dich an eine caricative Einrichtung, da diese kostenlos arbeiten (höchstens ein bisschen Papier/Portogeld). Im Gegensatz hierzu gibt es unzählige sogenannte Schuldnerberatungen, welche nur Dein bestes wollen, das bisschen noch verbliebene Geld.

An eine solche Einrichtung musst Du Dich ohnehin wenden, um eine Insolvenz beantragen zu können, da diese ein außergerichtliches Verfahren durchführen müssen und Dir dieses bestätigen, bevor Du überhaupt bei Gericht ein Insolvenzverfahren beantragen kannst.

Die Frage ist nun, ob Du eine Privatinsolvenz oder eine Regelinsolvenz beantragen kannst. Solltest Du nicht mehr als 20 Gläubiger haben - die Selbstständigkeit ist ja schon aufgegeben - und keine Schulden bei Sozialleistungsträgern (Krankenkasse, Rentenversicherung ...) haben, so kannst Du die Privatinsolvenz beantragen - ansonsten die Regelinsolvenz, welche etwas komplizierter abläuft.

Die Privatinsolvenz sieht vor, dass die geeignete Stelle einen außergerichtlichen Schuldvergleich versucht. Entweder mit einem Nullplan, falls Du keinerlei finanzielles mehr mobilisieren kannst oder falls Du Dir noch Geld bei Verwandten/Bekannten leihen kannst, hiermit einen Vergleichsvorschlag zu unterbreiten. Hierbei wird den Gläubigern angeboten für einen zu zahlenden Teilbetrag auf den Rest der Forderung zu verzichten.

Je nachdem, welche Gläubiger Du hast, kann ein solches Vorgehen schon positiv verlaufen. Denn viele der Gläubiger wissen darum, dass Du aufgrund Deines Schlaganfalles nicht mehr derart leistungsfähig bist und dementsprechend auch nichts von Dir zu holen sein wird. Deshalb nehmen viele lieber den kleinen Betrag als nichts zu bekommen.

Wie hoch dieser Anteil prozentual sein sollte, kann man nicht pauschal sagen, aber je nach Gläubigerstruktur sind hier auch "niedrige" Beträge oft schon ausreichend. Ich habe schon von Verfahren gehört, in den die Quote lediglich bei etwas über 10 % lag. Wie gesagt, ist für die Gläubiger wichtig, ob sie ansonsten nichts bekommen.

Sollten nicht alle Gläubiger zustimmen, wird Dir die Stelle eine Bescheinigung ausstellen und mit Dir ein gerichtliches Privatinsolvenzverfahren beantragen. Das Gericht prüft vor Einleitung des Verfahren noch einmal alle Gläubiger und schreibt diese zum gemachten Vergleichsvorschlag an, sofern kein Nullplan vorliegt. Sollten hier aber dann mehr als 50 % der Köpfe und mehr als 50 % der Schulden zugestimmt haben, kann das Gericht die restlichen Stimmen ersetzen.

Ansonsten wird das Insolvenzverfahren eingeleitet und Du musst für die nächsten 6 Jahre alles über der Pfändungsfreigrenze eingenommene an den Treuhänder zur Weiterleitung an die Gläubiger abführen.

Nach den 6 Jahren Wohlverhaltensperiode wird Dir dann auf Antrag die Restschuldbefreiung vom Gericht erteilt. Übrig werden dann nur noch eventuell die 2500-3000 Euro Gerichtskosten für das Insolvenzverfahren bleiben, welche Du dann auch in Raten zahlen kannst. Diesen Betrag solltest Du in Deiner Betrachtung eines Vergleichsvorschlages mit einbeziehen.

Wenn noch weitere Fragen offen sind, einfach nochmals nachfragen.

Gruß alphabet

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Hallo,

Hartz-IV-Leistungen unterliegen nicht der Einkommenssteuerpflicht. Somit brauchst Du keine Nachzahlung zu befürchten.

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Hallo,

ich kann mich nur Zitterbacke anschließen, dass keine Pflicht existiert, eine Schwerbehinderung mitzuteilen, welches ja gerade wichtig ist, da viele Arbeitgeber dieses wirklich als KO Kriterium sehen.

Nachlesen kannst Du dieses auch auf einer offiziellen Seite der Handwerkskammer.

http://www.hwk-koeln.de/Aktuelles/08_Kampagnen_Projekte/02_beschaeftigung_schwerbehinderter_menschen/Behinderung_und_Ausweis.pdf

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Hallo,

in meinen Augen liegt hier ein nichtiges Scheingeschäft vor. Lese einmal die Definition hierzu. Näheres musst Du aber schon mit einem Rechtsanwalt klären lassen.

http://www.anwalt.de/rechtstipps/lexikon/scheingeschaeft.html

Gruß alphabet

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Hallo,

ich denke einmal eher, dass die Arge Dich zum Jugendamt zwecks Bevorschussung der Unterhaltszahlung schicken wird, sofern es um Kiddies geht. Bei Deiner eigenen Unterhaltszahlung berechnet sich diese aus dem Arbeitslosengeld, sofern dieses hoch genug liegt.

Näheres zum Thema: http://www.kanzlei-loos.de/Rechtsgebiete/Familienrecht/Unterhalt/Allgemeines/Arbeitslos,106.html

Gruß alphabet

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