Hallo Temple, da Du wohl schon Alg 2 beziehst, dürftest Du schon länger arbeitslos sein und Dein Anspruch auf Alg 1 schon ausgelaufen sein, nehme ich mal an.

Ich rate Dir, nimm die Stelle an - auch wenn Du weniger als früher verdienst. Du kannst Dich auch weiter bewerben, wenn Du den Job machst. Ausserdem hast Du Freibeträge, so dass Du aufstocken Alg 2 bekommst. Zahlst auch wieder Rentenbeiträge, denn vom Alg 2 wird kein Cent in die Rente bezahlt. Und bedenke, je länger Du arbeitslos bist, deso schwieriger wird es, eine Stelle zu finden.

Zumutbar wäre die Arbeit wohl auch, denn der Lohn ist überm Mindestlohn. Es gäbe wohl Ärger mit dem Jobcenter, wenn Du die Arbeit nicht annimmst.

Solltest Du noch bei der Arbeitsagentur Alg 1 beziehen, ist der Druck dort nicht so hoch wie beim Jobcenter, aber kläre das vor der Stellenabsage mit dem Sachbearbeiter der Arbeitsagentur.

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Hallo Nihas, wenn Du in der Ausbildung bist, bekommst Du ja keine Geld von der Arbeitsagentur, gefördert kann nur werden, wer auch im laufenden Bezug von Arbeitslosengeld I oder II ist. Somit wirst Du wohl, wie die meisten anderen Azubis auch, Deinen Führerschein Dir selber bezahlen bzw. vorher ansparen müssen.

Es gäbe - wenn Du in den Bezug bei Arbeitsagentur kämst, die theoretische Möglichkeit, daß Du hier Förderung (aus dem Vermittlungsbudget) bekämst. Voraussetzung wäre auf jeden Fall, die Stellenzusage seine Arbeitgebers und daß Du ohne Auto die Arbeitsstelle nicht erreichen kannst (auch nicht mit Bus/Bahn) etc. oder daß der Arbeitgeber auf einen FS besteht, aber es besteht keinesfalls ein Anspruch auf diese Förderung, sie müßte mit Deinem Arbeitsvermittler abgesprochen werden. Und ich nehme an, daß es zur Zeit auch viele Stellen gibt, die Du ohne Führerschein erreichen kannst und sei es durch Übernachtung beim Arbeitgeber, was durchaus zumutbar ist. 

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Hallo vitamine1407, wer 45 Jahre lang immer das Durchschnittsentgelt eines deutschen Versicherten erzielt, hat so rund 1300 Euro Bruttorente. Davon gehen dann aber noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung ab. 

Außerdem beachten: jemand der 1957 geboren ist, kann diese neue (ich nenne sie immer "Nahles-Rente") Rente mit 45 Berufsjahren gar nicht mehr mit 63 Jahren nehmen, sondern er ist wieder in der Anhebung drin und kann sie dann erst mit 63 Jahren und 10 Monate nehmen. Ich habe diese "Nahles-Rente" eh nie so recht verstanden, denn es sollte die Rente mit 63 Jahre ohne Abzug sein, für Leute die 45 Jahre gearbeitet haben, aber eben nur für die paar Jahrgänge die bei der letzten Wahl in dem Alter waren, so kommt es einem vor. Denn schon Versicherte des Jahrganges 1953 und jünger können schon nicht mehr mit 63 in Rente gehen, sondern später. Anscheinend sind 45 Arbeitsjahre von den Versicherten 1953 und jünger nicht mehr so "wertvoll" wie die der Versicherten Jahrgang 1951 und 1952. Es ist irgendwie verrückt. 

Mit Abschlag ginge natürlich Rente 63 schon, aber dann müßte er 10,5 % Rentenabzug hinnehmen (das wäre dann die Altersrente für langjährig Versicherte. 

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Hallo Rentin,

wenn Du schon 2 Jahre Arbeitslosengeld von der Arbeitsagentur bekommen hast, dürfte Dein Anspruch dort weitestgehend ausgeschöpft sein (schau einfach den Bewilligungsbescheid nochmal an). Wenn der Anspruch schon ausgelaufen ist, hast Du aktuell auch keinen Anspruch auf Krankengeld.

Ich würde Dir dann raten, schnellstmöglich einen Antrag beim Jobcenter auf Arbeitslosengeld II  zu stellen, allerdings geht dies nur bei finanzieller Hilfebedüftigkeit und grds. Erwerbsfähigkeit (mind. 3 Stunden täglich). 

Evtl. könntest Du daneben, auch einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben bei der Rentenversicherung stellen, evtl. können Sie Dir eine Umschulung oder einen Kurs anbieten. Ich wünsche Dir alles Gute. 

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Hallo lilamietze,

Ihr wohnt seit 3 Jahren zusammen - und werdet daher vom Jobcenter längst als Bedarfsgemeinschaft gesehen. Das heißt sein Einkommen (sofern es mehr als sein Bedarf nach SGB II wäre) wird angerechnet. 

Wichtig ist auch: sein Mietanteil (da er Rentner ist) würde keinesfalls vom Jobcenter übernommen, er hätte daher 1/3 der Miete zu zahlen und Ihr 2/3. 

Ihr solltet aber beim Jobcenter die tatsächlichen Verhältnisse angeben, wenn Du dort noch als "wohnungslos" geführt wirst, wissen die wohl nichts von den offiziellen Mietkosten. Das Jobcenter braucht den Mietvertrag und die Nachweise übers Einkommen von Deinem Freund.

Evtl. könnte er (da die Rente nicht so hoch ist) noch selber einen Anspruch auf Wohngeld oder Grundsicherung haben. 

Beachte auch: Dein Kind hat auch einen Anspruch auf Unterhalt gegen den Vater. 

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Hallo giggle, wenn Du Grundsicherung zur Rente (da sie zu niedrig ist) beziehen willst, mußt Du beim Grundsicherungsamt alles angeben, was Du an Einkommen hast. Dazu gehören natürlich auch Mieteinnahmen. Wenn Du mit Deiner Rente und den Mieteinnahmen und evtl. mit Einkommen, das von einem Partner angerechnet wird, über die Runden kommst, hättest Du keinen Anspruch auf Grundsicherung nach SGB XII.

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Hallo amalek, eigentlich würde das Jobcenter, den Bausparvertrag schon beim Alg-II-Antrag als Vermögen anrechnen, wenn der Freibetrag überschritten wird. Falls der Bausparvertrag drunter liegt, wäre es ja ok. Es sei denn der Betrag läge - nach Einzahlungen- über dem Freibetrag, dann rechnet das Jobcenter wie lange Du mit dem "Mehr" leben kannst und entsprechend das Alg II für diese errechnete Zeit einstellen.

Wichtig ist, daß Du dem Jobcenter die Zahlung der Bausparkasse angibst. 

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Hallo sieweb, Du kommst in die Krankenversicherung der Rentner (KVdR), wenn Du in der 2. Lebensarbeitshälfte mindestens 90 % gesetzlichen krankenversichert warst. Wenn Du also immer (auch in der gesamten Selbständigkeit) gesetzlich krankversichert warst, müßte das klappen. 

Unser "lieber H. Seehofer" hat in seiner Zeit als Bundes-Gesundheitsminister mal die Selbständigen aus dieser Regelung rausgenommen und die freiwillige Versicherung in der ges. Krankenversicherung nicht anerkannt, so daß die Selbständigen NICHT in die KVdR kamen, aber das wurde dann wieder geändert. 

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Hallo Neandertaler48, einen Antrag zu stellen, kann Dir niemand verwehren. Doch wenn Deine Gattin Vollzeit arbeitet und halbwegs normal verdient, dürfte bei Dir wohl kein Anspruch auf ergänzende Grundsicherung nach dem SGB XII herauskommen. Denn Deine Gattin ist Dir gegenüber zum Unterhalt verpflichtet und so wird ihr Einkommen bei der Berechnung angerechnet - und da Du auch gute 600 Euro Erwerbsminderungsrente hast, dürfte m. E. hier kein Anspruch rauskommen. Tipp: Mach doch einen Termin im Sozialamt und lasse es Dir durchrechnen. 

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Hallo Lunalyn, grundsätzlich zahlst Du als Azubi auch Beiträge zur Arbeitslosenversicherung und könntest daher einen Anspruch auf Alg I bei der Arbeitsagentur haben. Aber dafür müßtest Du schon 1 Jahr lange Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt haben. Falls nicht, könntest Du schon beim Jobcenter einen Antrag auf Alg II stellen, ABER wenn Du unter 25 Jahre alt wärst, würdest Du kein Geld bekommen, da Du Zuhause bei Deinen Eltern wohnen bleiben mußt. Wenn Du schon eigenen Hausstand hättest, wäre es anders. Ich wünsche Dir alles Gute, hoffentlich findest Du bald eine neue Lehrstelle. 

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Während Abitur (mit 18) ausziehen - Anspruch auf staatliche Hilfe?

Hallo,

also ich will mit 18 Jahren, während meines Abiturs, ausziehen von zu Hause. Nur ist es so, dass meine Eltern mir dann meinen Unterhalt nicht finanzieren wollen, wir verstehen uns einfach gar nicht gut und ich hätte später, während meines Abiturs, keinen Nerv mehr dazu, meine Eltern anzuklagen etc. Also bleibt mir so letztlich nur die Möglichkeit, falls diese eben besteht, dass mir der Staat irgendetwas monatlich überweist, um über die Runden zu kommen. Klar, könnte ich einen Nebenjob auf 400-EUR-Basis haben, aber eben nicht mehr, da ich mich auf das Abitur konzentrieren muss! Eine Ausbildung kommt gar gar gar gar nicht in Frage und sonst bleibt mir nur die Möglichkeit, zu Hause zu bleiben - aber das will ich ja nicht! Ich bin jetzt fast 17 Jahre alt und fange im August mein Abitur an (es ist noch nicht klar, ob 2 oder 3 Jahre, da ich die Noten der Abschlussprüfungen noch nicht erhalten habe, um beurteilen zu können, ob ich das Vollabitur mache oder das Fachabitur).Jedenfalls ist es zeitlich so, dass ich egal in welchem Szenario (Voll/Fachabi), mit 18 Jahren immer noch Schule mache, aber bis dort hin ja ausziehen möchte! Aber welche Wege bieten sich mir an? Denn zu Hause halte ich es gar nicht mehr aus, ich streite mich mit meinen Eltern nur noch machen mich psychisch nur noch runter. Das Verhältnis ist einfach nur zerstört. Ich gehe auch nicht weiter darauf hinaus, aber ich brauche nun eure Hilfe!

Danke schon im Voraus!

LG

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Hallo Communis98,

da bist Du wirklich in einer schwierigen Lage, tut mir leid.

Da Du noch keine 18 Jahre alt bist, solltest Du Dich als erstes an das Jugendamt wenden, die helfen mit Beratung, evtl. auch mit einem Wohnplatz in einem Jugendheim oder einer Wohngemeinschaft. Deine Eltern sind und bleiben Dir gegenüber aber auf jeden Fall zum Unterhalt verpflichtet, auch wenn sie für Dich keinen Unterhalt leisten wollen, werden sie müssen, das Jugendamt wird sich auf jeden Fall mit ihnen in Verbindung setzen und Kindes-Unterhalt verlangen. Nur wenn sie (beide: also Vater und Mutter) nicht zahlungsfähig wären, dann würde ganz der Staat einspringen. 

Es kann vielleicht sein, daß das Jugendamt noch einmal versuchen wird, mit Euch 3 zu sprechen, um zu sehen, ob Du nicht doch Daheim bleiben kannst, aber wenn es gar nicht geht und Euer Familienverhältnis zerrüttet ist, wird das Jugendamt eine andere Möglichkeiten mit Dir finden. 

Normalerweise ist das Jugendamt nur bis zu 18 Jahren zuständig, danach bist Du volljährig und für Dich selber verantwortlich, wenn das Jugendamt Dir dann keine weitere Wohnmöglichkeit in einem Jugendheim bieten kann, solltest Du beim Jobcenter Antrag auf Arbeitslosengeld II stellen, aber auch das Jobcenter wird Deine Eltern wegen Kindes-Unterhalt anschreiben und prüfen, da Du noch in der Schul-Ausbildung bist; und auch wenn Du danach eine berufliche Ausbildung machen würdest oder ein Studium beginnen würdest, sind Deine Eltern weiterhin zum Unterhalt verpflichtet. 

Ich wünsch Dir alles Gute für Deinen weiteren Lebensweg, Kopf hoch.

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Hallo Anonym123,

wenn Du den Arbeitslosengeld-II-Antrag stellst und es bewilligt bekommst (weil finanzielle Hilfebedürftigkeit vorliegt - bei Dir und bei Deinen Eltern), DANN würde Dir das Jobcenter die Krankenkassenbeiträge und auch die zur Pflegeversicherung zahlen und außerdem meldet das Jobcenter dann die Zeiten vom Alg-II-Bezug als Anrechnungszeiten an den Rententräger. 

Rentenbeiträge werden aber seit 2010 nicht mehr durchs Jobcenter gezahlt.

Daher würde ich Dir raten, stelle den Antrag auf Alg II oder lasse Dich zumindest beim Jobcenter beraten, ob Du einen Anspruch darauf hättest.

Falls nicht, kannst Du Dich bei der Arbeitsagentur arbeitslos melden, Du würdest dann zwar kein Alg I bekommen (hier hast Du leider zu wenig sogenannte Anwartschaftszeit), aber die Arbeitsagentur würde die Zeit Deiner Arbeitslos-Meldung auch an den Rententräger melden, aber Du bekämst keine Krankenkassen-/Pflegekassenbeiträge, müßtest diese dann selber zahlen und hier einen Antrag auf freiwillige Versicherung bei Deiner Kasse stellen.

Oder 3. Möglichkeit, Du findest für den Mai eine versicherungspflichtige Arbeit, dann wärst versichert und alles wäre ok.

Wünsche Dir alles Gute.

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Hallo Dieter58, die Erwerbsminderungsrenten werden nur befristet gezahlt, in Deinem Fall, bis September 2016, Du solltest daher unbedingt ca. ein halbes Jahr vor Ablauf der Rente die Weiterbewilligung Deiner EM-Rente beantragen. 

Denn beachte: auch wenn das Weiterbewilligungsverfahren noch läuft, stellt die Rentenversicherung trotzdem die Rente Ende September ein, daher mein Rat: stelle den Weiterbewilligungsantrag rund ein halbes Jahr BEVOR die Rente ausläuft.  

Dein 60. Geburtstag hat hier -außer einem hoffentlich schönen runden Fest - keine Bedeutung, denn mit 60 Jahre gibt es momentan keine Altersrente mehr. 

Falls Du aber eine Schwerbehinderung von mind. 50 Grad hast, könntest Du in die Altersrente für Schwerbehinderte wechseln, ohne Abzug ginge dies mit 63 Jahren und 6 Monate möglich, mit Kürzung von 10,8 % könntest Du mit 60 Jahren und 9 Monate diese Rente nehmen, wenn Du auch die Wartezeit von 35 Versicherungsjahren erfüllt hast. 

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Hallo Micha52EU, 

Deine Frau ist in ihrer Teilzeit-Tätigkeit doch versicherungspflichtig beschäftigt, sie müßte daher -bei Kündigung, wenn sie dort 1 Jahr schon gearbeitet hat - einen Anspruch auf Arbeitslosengeld I haben, da sie ja Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt hat.

Da Ihr ein Kind habt, beträgt das ALG I ca. 67 % vom letzten Netto, also so runde 570 Euro. Mit Deinen beiden Renten habt Ihr dann 1940 Euro zur Verfügung, dazu kommen noch 184 Euro für Kindergeld, habt als ein Einkommen von 2124 Euro. Somit habt Ihr -nach meinem Wissen- keinen Anspruch auf Hartz IV, das wäre nur bei finanzieller Hilfebedürftigkeit, die ich bei Euch nicht sehe. 

Deine Frau sollte sich aber möglichst bald bei der Agentur für Arbeit melden und dort Arbeitslosengeld I beantragen. Ich wünsche ihr, daß sie bald eine neue Arbeitsstelle findet. 

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Viele Fragen zu freier Mitarbeit und Arbeitslosigkeit - was genau muss ich tun?

Kenne mich leider noch nicht so gut aus: Mein Arbeitsvertrag endet diesen Monat. Leider wurde mir in der Probezeit gekündigt - die Auftragslage ist im Sommer leider gleich 0. Habe 5 Monate beim jetzigen Arbeitgeber in Vollzeit gearbeitet. Davor habe ich mein Studium abgeschlossen, zwischen Abschluss und Beginn des Arbeitverhältnis war ich einige Monate arbeitssuchend.

Habe mich telefonisch schon beim Arbeitsamt arbeitssuchend gemeldet. Anspruch auf ALG1 habe ich nicht, da ich zu kurz beschäftigt war. ALG2 wohl auch nicht, da ich durch ein Erbe seit Ende letztem Jahres ein paar Mieteinnahmen habe. Ca. 1000€ pro Monat brutto. Muss mich aber noch mit jemandem vom Amt treffen.

Nun hab ich ab 1. Mai also keinen Job mehr. Allerdings ein Angebot als freier Mitarbeiter bei einem seriösen Medienunternehmen. Das würde ich gerne machen, denn es wäre sicherlich gut für meinen Lebenslauf und die Arbeit würde Spaß machen. Erstmal drei Monate auf Probe: 5 Tage pro Monat mit einer Tagesgage von 225 Euro. Wäre ab Mai (in der dritten Mai-Woche hätte ich meine 5 Tage für den Mai).

Ich würde mich aber weiter bewerben, evtl kann ich ab September eine Festanstellung bei einem anderen Arbeitgeber haben. Hoffentlich.

Nun weiß ich nicht, was ich Versicherungstechnisch machen soll und brauche mal einen Rat: Ein bißchen gegoogelt habe ich, werde daraus aber nicht schlau.

Aktuell bin ich noch über meinen Arbeitgeber versichert, muss meiner Krankenversicherung aber mitteilen, was ab Mai ist.

Noch habe ich für die freie Mitarbeit nichts unterschrieben (weiß auch nicht genau, ob ich überhaupt etwas bekomme - einen Arbeitsvertrag bekomme ich ja nicht?) aber mündlich die Zusage und auch per Mail, dass es beantragt sei.

Was sage ich denn nun meiner Krankenversicherung? Ich will weiter in der gesetzlichen bleiben, eben dann wohl wieder freiwillig, wie im letzten Jahr, als ich arbeitssuchend mit eigenen Mieteinnahmen war. Damals bekam ich keine Leistungen vom Amt außer der Anrechnung der Rentenpunkte.

Wenn ich aber freier Mitarbeiter bin, bin ich dann überhaupt noch arbeitssuchend? Wahrscheinlich doch nicht - kann ich denn dann freiwillig weiter Rentenbeiträge zahlen? Und wie läuft das? An wen muss ich mich wenden und wieviel Kosten kommen da auf mich zu in etwas?

Und: Kann ich auch freiwillig Arbeitslosenversicherung zahlen? Muss ja irgendwann mal auf meine 12 Monate kommen, für den Fall, dass ich nach der freien Mitarbeit den anderen festen Job bekomme, den aber wieder verlieren sollte? An wen wende ich mich da und was käme da an Kosten auf mich zu?

Und was müsste ich als freier Mitarbeiter sonst für behördliche Sachen abklären? Muss ich dem Finanzamt im Vorfeld bescheid geben? Ich blicke einfach nicht mehr durch. Vielleicht kennt sich da jemand aus und kann mir helfen? Oder an wen wendet man sich da am besten?

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Hallo einekurzefrage,

mein Rat: triff Dich auf jeden Fall mit einem Leistungsmitarbeiter vom Jobcenter, sie werden durchrechnen, ob Du -trotz der Mieteinnahmen - Alg II bekommen kannst. Denn beim Bezug von Arbeitslosengeld II wärst Du in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung pflichtversichert. 

Wenn Du den Job mit der "freien Mitarbeit" bekämst, mußt Du das natürlich dem Jobcenter mitteilen, die rechnen dann, ob Du noch weiterhin Alg II bekommst.

Wenn Du keinen Anspruch auf Alg II hast, solltest Du Dich bald mit Deiner Krankenkasse beraten und dort den Antrag auf freiwillige Krankenversicherung stellen. Beiträge zur Arbeitslosenversicherung könntest Du auf Antrag zahlen (ist freiwillig), wende Dich hierzu an die örtliche Arbeitsagentur. 

Rentenbeiträge kann man auch freiwillig zahlen, hier kannst Du den Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung stellen. Würde Dir raten, Dich vorher bei der Auskunfts- und Beratungsstelle der Rentenversicherung beraten zu lassen, ob die freiwillige Rentenversicherung bei Dir zu empfehlen wäre.

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