Wie verhält es sich bei der gesetzlichen Krankenkasse mit der Einkommensgrenze bei der Familienmitversicherung?

2 Antworten

Hallo,

in § 10 SGB V sind die Voraussetzungen für die kostenlose Familienversicherung genannt. Das Gesamteinkommen ist nach § 16 SGB IV als die Summe der Einkünfte im Sinne des Einkommensteuerrechts definiert.

Hier sind die genauen Einzelheiten beschrieben:

http://www.vdek.com/vertragspartner/mitgliedschaftsrecht_beitragsrecht/familienversicherung/_jcr_content/par/download/file.res/gr_gesamteinkommen.pdf

Im Rahmen der Einkünfte aus Kapitalvermögen werden ab dem 1. Januar 2009 der bisherige Werbungskosten-Pauschbetrag nach § 9a EStG a. F. und der bisherige Sparer-Freibetrag nach § 20 Abs. 4 EStG a. F. zu einem einheitlichen Sparer-Pauschbetrag nach § 20 Abs. 9 EStG zusammengefasst. Alleinstehende können einen Sparer-Pauschbetrag in Höhe von 801,00 EUR, Verheiratete in Höhe von 1.602,00 EUR einkommensmindernd in Abzug bringen. Der Abzug der tatsächlichen Werbungskosten ist ausgeschlossen.

801 bzw. 1602 Euro können pro Kalenderjahr von den Zinsen abgezogen werden.

-> Punkt 2.1.2 des o.g. Links

Gruß

RHW

 

 

Oh, das ist jetzt aber das Gegenteil von dem, was die anderen geschrieben haben.^^ Was stimmt denn nun?

Was ist aktuell Sache? Dein Link ist Text von 2008.

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@jowaku

Ja, das Rundschreiben ist vom 24.10.2008. Es wird aber aktuell von den Krankenkassen weiter angewandt. Es gibt kein neueres Rundschreiben zumThema Gesamteinkommen. Die Seite des vdek wird regelmäßig gepflegt und veraltete Links werden durch neue Rundschreiben ersetzt. Im Steuerrecht gab es seit dem 1.1.2009 keine gravierenden Änderungen mehr zum Einkommensteuerrecht bei Kapitaleinkünften (die Änderungen zum 1.1.2009 sind in das Rundschreiben aus 2008 bereits eingearbeitet). 

Meine Aussage ist korrekt und gültig.

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@RHWWW

> Meine Aussage ist korrekt und gültig.
Das hoffe ich ja auch.  :-)

Die Telefonauskunft der AOK behauptet aber, dass die 80,00 € nicht abgezogen werden.

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@jowaku

Ich würde einen Fragebogen zur Familienversicherung ausfüllen (falls noch nicht passiert) und bnei Einkommen auf eine beigefügte Anlage verweisen. Dort dann die Rechnung wie oben angegeben machen und auf das Rundschreiben verweisen. Auf jeden Fall eine schriftliche Entscheidung der Krankenkasse (positiv oder negativ) anfordern. Falls die Krankenkasse die Familienversicherung ablehnen sollte, ist die Kasse "begründungspflichtig" und muss auf die vom Versicherten genannten Argumente eingehen.

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Nein, das stimmt leider nicht.

Der Sparerfreibetrag hat nur steuerrechtlich, nicht aber sozialversicherungsrechtlich Relevanz, auch wenn das früher mal strittig war.

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