Wenn die australischen Einkünfte nach einem ggf. vorhandenen DBA hier dem Progressionsvorbehalt unterliegen für das Jahr des Umzugs, dann sind die Kosten Werbungskosten die die Einnahmen im Sinne des Progressionsvorbehalts mindern.

...zur Antwort

Hier ist ganz klar ab 2009 Umsatzsteuerpflicht gegeben und keine Kleinunternehmereigenschaft mehr. Die 50.000 € Grenze ist dabei egal, weil Sie nach Hochrechnung in 2008 bereits über 17.500 € lagen. Einzig 2008 bleibt ohne Auswirkung, hierfür müssen Sie nicht nachzahlen.

Siehe UStR: Nimmt der Unternehmer seine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit im Laufe eines Kalenderjahres neu auf, ist in diesen Fällen allein auf den voraussichtlichen Umsatz (vgl. Absatz 3) des laufenden Kalenderjahres abzustellen (vgl. auch BFH-Urteil vom 19. 2. 1976, V R 23/73, BStBl II S. 400). 2 Entsprechend der Zweckbestimmung des § 19 Abs. 1 UStG ist hierbei die Grenze von 17 500 EUR und nicht die Grenze von 50 000 EUR maßgebend. 3 Es kommt somit nur darauf an, ob der Unternehmer nach den Verhältnissen des laufenden Kalenderjahres voraussichtlich die Grenze von 17 500 EUR nicht überschreitet (BFH-Urteil vom 22. 11. 1984, V R 170/83, BStBl 1985 II S. 142).

...zur Antwort

Natürlich ist das im Rahmen der Entfernungspauschale als Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte absetzbar, allerdings nicht mit 30 Cent pro Kilometer sondern mit den tatsächlichen Kosten. Eine regelmäßige Arbeitsstätte (und keine Dienstreise) liegt schon wegen der Tage des Aufsuchens vor.

§ 9 Einkommensteuergesetz.

...zur Antwort

Bei einem Minijob ist man "nicht eigens" krankenversichert, wenn man nur diesen Job hat und der Ehegatte gesetzl. sozialvers.pflichtig versichert ist. Es gibt daher keinen Anspruch auf Krankengeld. Die pauschalen Beiträge die der Arbeitgeber zahlt, stellen keinen eigenen Anspruch sicher.

...zur Antwort

Die Entfernungspauschale bekommen Sie ab dem 1. Kilometer aber nur dann, wenn sich nach der entsprechenden Berechnung eine Überschreitung des Arbeitnehmerpauschbetrags ergibt. Den Arbeitnehmerpauschbetrag erhält jeder und dieser ist auch schon beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt worden.

Die Berechnung ist wie folgt (fiktiv). Person fährt an 230 Tagen zur Arbeit und dann 20 Kilometer (einfache Entfernung, nicht noch die Rückfahrt hinzurechnen). Dafür bekommt sie 0,30 € als Werbungskosten, also 230 Tage X 20 Km X 0,30 € = 1.380 €. Die Werbungskosten erhält der Steuerzahler angerechnet in seiner Steuererklärung. Aber, 920 € haben sich schon ausgewirkt. Es wirken sich also hier nur noch 460 € aus und zwar nicht derart, dass man das nun erstattet bekommt. Nein, diese Werbungkosten mindern nur die Einkünfte. Die Auswirkung bezieht sich also geldbetragsmäßig nur auf den persönlichen Steuersatz, den man hat. Bei 460 € könnten da so 150 € wirkliche Steuererstattung raus werden.

...zur Antwort

Errichtet ein umsatzsteuerpflichtiger Unternehmer ein Gebäude, das er teils betrieblich, teils für eigene Wohnzwecke nutzt, kann er die in den gesamten Baukosten enthaltenen Vorsteuerbeträge abziehen. Dazu muss er das Gesamtgebäude seinem Unternehmensvermögen zuordnen, dafür die Eigennutzung als steuerpflichtigen Eigenverbrauch behandeln und darauf Umsatzsteuer zahlen (EuGH, Urteil vom 8.5.2003, Rs.C - 269/00, BB 2003 S. 1153).

Mit diesem sog. Seeling-Modell ließen sich ursprünglich Tausende von Euro sparen und genau deswegen hat die Finanzverwaltung die Spielregeln dafür drastisch verschärft (BMF-Schreiben vom 30.3.2004, BStBl. 2004 I S. 451; BMF-Schreiben vom 13.4.2004, BStBl. 2004 I S. 468, 469): Unternehmer mit ausschließlich steuerfreien Umsätzen sind ausgeschlossen (dagegen Revision beim BFH: V R 28/07), die laufende Besteuerung der selbst genutzten Wohnung wurde erheblich verschärft - für die Privatnutzung wurde als Bemessungsgrundlage die bisherige Einkommensteuer-AfA von 2 % jährlich durch die fünfmal höhere Umsatzsteuer-AfA von 10 % ersetzt (§ 10 Abs. 4 Nr. 2 Satz 3 UStG), was vom EuGH gebilligt wurde (EuGH, Urteil vom 14.9.2006, C - 72/05, DStR 2006 S. 1746) -, die Entnahme des Grundstücks aus dem Unternehmensvermögen (etwa bei einer Betriebsaufgabe) ist seit 2004 umsatzsteuerpflichtig (§ 3 Abs. 1b Satz 1 Nr. 1 UStG i.V.m. ; Abschn. 71 Abs. 1 UStR 2008) und die Zuordnung der Privatwohnung zum Unternehmen muss ausdrücklich erklärt werden (Abschn. 192 Abs. 21 Satz 1 Nr. 2 UStR 2008). Ob auch eine nachträgliche Zuordnung erlaubt ist, muss der BFH klären (Az. XI R 64/06).

Allerdings wurde gegen Deutschland wegen der Umsatzsteuerpflicht auf die Grundstücksentnahme von der EU-Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet (Az. 2005/4909), auf das Sie sich per Einspruch gegen Ihren Umsatzsteuerbescheid berufen können.

...zur Antwort

Für den Nachweis gibt es bestimmte Anforderungen. In einigen Bundesländern werden 77 € ohne Nachweis anerkannt, wenn denn auch eine typische Berufskleidung vorliegt. Der Sparkassenmitarbeiter hat eine solche Kleidung nicht, auch wenn er Anzüge nur in der Bank trägt.

Hier sollte erst mal geklärt werden, welche Berufstätigkeit und welche Kleidung vorliegen.

...zur Antwort

Ich würde jetzt eher davon ausgehen, dass der Fragende selbst Bauleister ist, und dann muss er die Bescheinigung beim Finanzamt beantragen. Im Übrigen ist eine Unbedenklichkeitsbescheinigung etwas ganz anders. Die braucht man hier nicht.

Vielleicht sollten Sie sich, geehrte/r "wfwbinder" mal fragen, warum recht immer ein Fenster aufgeht, "bitte achte darauf, dass deine Antwort für den Fragesteller hilfreich ist".

Ihre Antwort war es hier nicht und das woanders auch schon. Vielleicht halten Sie sich zurück, wenn Sie etwas nicht wissen.

...zur Antwort

Sie müssen Ihre Steuerklasse mit Gültigkeit ab dem Folgemonat des Einzugs des Lebensgefährten in I umändern lassen, weil Ihnen der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende dann nicht mehr zusteht. Wenn Sie eine Steuererklärung abgeben sollten oder müssen, müssen Sie die Zeiten auf Seite 2 der Anlage Kind korrekt eintragen, damit die Gewährung richtig erfolgt. Wenn also bspw. am 15. Juni der Lebensgefährte einzieht, dann bekommen Sie ab 1. Juli die Steuerklasse I und bei einer evtl. Einkommensteuererklärung die Gewährung des Entlastungsbetrags für Alleinerziehende für 6 Monate (Jan-Juni). Die Steuerklasse II entspricht nämlich genau dem Entlastungsbetrag von 1.308 €. Wenn das Kind noch minderjährig ist, dann ist die Stadtverwaltung oder Gemeindeverwaltung für die Steuerklassenänderung zuständig. Ist das Kind volljährig, ist das Finanzamt zuständig.

...zur Antwort